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Amphetamine von der Staatsanwaltschaft Drogenhandel mal anders

Stephan H. war sauer. Dem Oldenburger Rocker war eine goldene Uhr gestohlen worden. Zum Glück meldete sich die Staatsanwaltschaft. Was diese per Post schickte, war jedoch eine echte Überraschung.

Post von der Staatsanwaltschaft verheißt oft nichts Gutes. Was Stephan H., ein 47 Jahre altes Mitglied des Rockerclubs "Alte Werte Friesland", drei Tage vor seinem Geburtstag von der Staatsanwaltschaft Oldenburg bekam, war aber eine echte Überraschung: Haschischpflanzen und Amphetamine. Erwartet hatte der Mann nach einem Bericht der in Oldenburg erscheinenden "Nordwest Zeitung" eine goldene Taschenuhr, die ihm gestohlen worden war.

Oberstaatsanwältin Frauke Wilken bestätigte das peinliche "Geburtstagsgeschenk" aus der Asservatenkammer. "Das sollte nicht passieren, ist aber leider passiert", sagte sie am Montag. Grund sei ein Zahlendreher in der Verfügung zur Herausgabe der Uhr.

Inzwischen ist alles wieder an seinem Platz, das Rauschgift bei der Staatsanwaltschaft, die Uhr beim 47-Jährigen. Der nämlich marschierte mit seinen Rockerfreunden zur Behörde und lieferte Hasch und Amphetamine ab. "Wir sind ehrliche Rocker und haben mit Drogen nichts am Hut", sagte er laut Zeitungsbericht.

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