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Bangen um Michael Schumacher "Irgendeine Komplikation wird auftreten"

Wie geht es Michael Schumacher? Der schwer verletzte Kerpener liegt noch immer im künstlichen Koma. Im Gespräch mit N24 erklärte der Neurochirurg Peter Vajkoczy die größten Risiken für Schumacher.

Auch nach der achten Nacht nach Michael Schumachers schwerem Skiunfall hat es zunächst keine Entwarnung gegeben. Bis zum frühen Morgen lagen keine neuen offiziellen Informationen zum kritischen, aber stabilen Zustand des Formel-1-Rekordweltmeisters vor.

Der Leiter der Neurochirurgie der Berliner Charité, Peter Vajkoczy, sagte zu N24, dass es eine "gute Nachricht" sei, dass die behandelnden Ärzte des Universitätskrankenhauses von Grenoble von stabilen Verhältnissen sprächen. Sollten sich die Druckverhältnisse in Schumachers Gehirn verbessert haben, könnte es nun darum gehen, den Deutschen langsam wieder aufzuwärmen, um ihn aus dem künstlichen Koma herauszuholen.

Die "akute Therapie" sei dann zu Ende, im Anschluss gehe es um die bestmögliche Rehabilitation. "Die Ärzte müssen nun verhindern, dass Schumacher eine Infektion oder eine Lungenentzündung bekommt", sagte Vajkoczy. "Irgendeine Form der Komplikation wird auftreten." In einer solch kritischen Situation sei es für die Mediziner besonders wichtig, schnell reagieren zu können. Der Neurochirurg erwartet daher nicht, dass der Kerpener demnächst transportiert werden wird.

Sowohl die Ärzte in Grenoble als auch Schumachers Managerin Sabine Kehm betonten bereits mehrfach, dass erst bei einer Veränderung der Situation neue Stellungnahmen geplant sind. Zudem informieren die Ärzte vormittags jeweils auch erst einmal Schumachers Familie über dessen Zustand, um dann das weitere Vorgehen zu besprechen.

Staatsanwaltschaft kündigt Pressekonferenz an

Schumacher liegt seit über einer Woche im künstlichen Koma. Bei seinem Skiunfall am 29. Dezember hatte er sich schwere Kopfverletzungen zugezogen. Zweimal wurde der mittlerweile 45-Jährige bislang operiert. Beim zweiten Eingriff war ihm ein Hämatom in der linken Hirnseite entfernt worden.

Polizei und Staatsanwaltschaft werden am Mittwoch über ihren Ermittlungsstand bezüglich des Schumacher-Unfalls informieren. Die Pressekonferenz soll um 10 Uhr im Gerichtsgebäude von Albertville stattfinden. Das bestätigte der zuständige Staatsanwalt Patrick Quincy.

Neben der Befragung von Zeugen könnten möglicherweise zwei Videos zur Aufklärung des Unfallhergangs beitragen. Schumacher soll bei seinem Unfall eine Helmkamera getragen haben, unklar ist aber, ob diese zum Zeitpunkt des Unglücks eingeschaltet war. Zudem hat ein deutscher Tourist mit einem Smartphone angeblich die letzten Sekunden von Schumachers Fahrt aufgenommen und will das Video den Behörden zur Verfügung stellen.

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