Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Jubel bei Sea Shepherd Tierschützer vertreiben japanische Walfänger

In der Antarktis haben Sea-Shepherd-Aktivisten eine Walfangflotte vertrieben. Die Umweltschützer warfen den Japanern vor, die Tiere grausam getötet zu haben. Ihr Störmanöver planten sie minutiös.

Umweltaktivisten der Organisation Sea Shepherd haben nach eigenen Angaben die japanische Walfangflotte aus ihrem Jagdgebiet in der Antarktis vertrieben. Die fünf Schiffe umfassende Flotte sei "in Auflösung" und jage derzeit keine Wale, erklärte Sea Shepherd. Die Harpunierschiffe seien hunderte Kilometer von einander entfernt und das Fabrikschiff "Nisshin Maru" befinde sich weit außerhalb des Walfanggebiets. Die japanische Fischereibehörde bestritt dagegen, dass der Walfangeinsatz gestört sei.

Sie würden keine Informationen zum genauen Ort der einzelnen Schiffe haben und diese auf jeden Fall nicht öffentlich machen, um den Aktivisten von Sea Shepherd die Ortung der Schiffe nicht zu erleichtern, sagte ein verantwortlicher Beamter. "Wir können lediglich bestätigen, dass die japanische Forschung weder ausgesetzt noch abgebrochen wurde." Japan nutzt eine Ausnahme in dem 1986 beschlossenen Moratorium für den kommerziellen Walfang, das die Jagd von Walen zu "wissenschaftlichen Zwecken" erlaubt.

Hier geht es zur Bilderserie über Sea Shepherd

Die Aktivistengruppe Sea Shepherd verfolgt derzeit die japanischen Walfänger mit drei eigenen Schiffen. Am Montag hatte die Gruppe mitgeteilt, sie habe die Flotte "eingekreist" und dazu gezwungen, sich aufzuspalten. Sie veröffentlichte ein YouTube-Video und Fotos, die die Tötung von vier Walen zeigten. Australien hat vor dem Internationalen Gerichtshof Klage eingereicht, um den angeblich "wissenschaftlich" motivierten Walfang der Japaner im Antarktischen Walschutzgebiet zu verbieten. Mit einer Entscheidung wird in den kommenden Monaten gerechnet.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Artikel kommentieren

Bitte loggen Sie sich ein, um Kommentare zu schreiben.

Login

Artikel als "Nickname" kommentieren:

Noch 800 Zeichen

Leserkommentare ()
Weitere Kommentare anzeigen ()