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Sex-Affäre mit einer Minderjährigen Bayern-Star Franck Ribéry freigesprochen

Das Urteil hatte sich abgezeichnet: Im Prozess um eine Sex-Affäre mit einer Minderjährigen wurde Bayern-Spieler Franck Ribéry freigesprochen. Auch sein Landsmann wurde nicht verurteilt.

Bayern-Fußballstar Franck Ribéry ist im Prozess um Sex mit einer minderjährigen Prostituierten freigesprochen worden. Ein Pariser Gericht sprach auch den Real-Madrid-Stürmer Karim Benzema frei. Die Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche einen Freispruch für die beiden französischen Nationalspieler gefordert.

Ribéry wurde zur Last gelegt, 2009 in einem Hotel in München Sex mit dem Callgirl Zahia D. gehabt zu haben. Der verheiratete Mittelfeldspieler von Bayern München räumt dies ein, er will aber nicht gewusst haben, dass die Frau damals erst 17 Jahre alt und damit minderjährig war. Benzema weist zurück, im Vorjahr Sex mit Zahia D. gehabt zu haben, wie diese es angibt.

Staatsanwaltschaft forderte Freispruch

Die Pariser Staatsanwaltschaft hatte argumentiert, den beiden Fußballern könne unmöglich nachgewiesen werden, dass sie wussten, dass Zahia D. zu den fraglichen Zeitpunkten minderjährig war. Das einstige Callgirl, das durch den Fall berühmt wurde und inzwischen ein eigenes Modelabel gegründet hat, gibt an, über ihr wahres Alter gelogen zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte den Fall deswegen schon im November 2011 zu den Akten legen wollen. Ein Untersuchungsrichter ordnete aber dennoch einen Prozess an.

Dieser begann im Juni 2013 und wurde nach siebenmonatiger Unterbrechung wieder aufgenommen. Ribéry, Benzama und Zahia D. waren nicht zu dem Prozess erschienen. In Frankreich liegt die Höchststrafe für Sex mit einer minderjährigen Prostituierten bei drei Jahren Haft und 45.000 Euro. Wegen dieses Vorwurfs war auch Ribérys Schwager angeklagt, auch für ihn hatte die Staatsanwaltschaft einen Freispruch beantragt.

In dem Prozess mussten sich auch fünf Angeklagte wegen des Vorwurfs der Zuhälterei verantworten. Für sie forderte die Staatsanwaltschaft Strafen zwischen einem Jahr Haft auf Bewährung und drei Jahren Haft, von denen die Hälfte zur Bewährung ausgesetzt werden soll. 

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