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DLRG warnt Deutsche lernen immer seltener schwimmen

In Deutschland gibt es immer mehr Nichtschwimmer. Am Ende der vierten Klassen schaffen inzwischen nur noch 50 Prozent der Schüler ihr Freischwimmer-Abzeichen. Die DLRG weiß auch warum.

Viele Hallen- und Freibäder geraten angesichts der kommunalen Finanznot in Schwierigkeiten oder müssen schließen. Das bedroht nach Einschätzung der DLRG die Schwimmfähigkeit der Deutschen. "Weniger Bäder bedeutet auch weniger Ausbildung zum Schwimmen", sagt der Ehrenpräsident der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Klaus Wilkens, der Nachrichtenagentur dpa. In Wiesbaden stand das Thema auf einer Expertentagung am Donnerstag auf Initiative der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft auf dem Programm.

Am Ende der vierten Klasse erreichen Wilkens zufolge derzeit bundesweit gerade 50 Prozent der Schüler das Freischwimmerabzeichen. Ende der 1980er Jahre seien es noch mehr als 90 Prozent gewesen. Nach Recherchen der DLRG sind seit 2007 in Deutschland fast 300 Bäder geschlossen worden, mehr als 500 sind derzeit vom Aus bedroht. Die Umwandlung in Freizeit- und Funbäder hält Wilkens für keine Lösung, da man dort keinen Sport treiben und das Schwimmen Menschen nicht beibringen könne.

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