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Geheimnisvoller Code 420 Warum dieser Ostersonntag ein Festtag für Kiffer ist

Die Zahl 420 beanspruchen Cannabis-Konsumenten für sich. Der Grund dafür liegt über vierzig Jahre zurück. Das Ganze hat mit einer vergeblichen "Schatzsuche" und den "Grateful  Dead“ zu tun.

Der Ostersonntag ist der Feiertag schlechthin im Christentum. Dieses Jahr fällt er auf den 20.4., in den USA wird das Datum aber als 4.20. angegeben. Und somit ist der Ostersonntag auch ein feierlicher Tag für die Kiffergemeinde. Denn 420 ist für die Cannabis-Konsumenten in etwa dasselbe, was die 23 für die Verschwörungstheoretiker ist: eine Zahl von Bedeutung, eine Zahl, die weltweit identitätsstiftend für die Interessengemeinschaft ist.

Was hat es damit auf sich, wie entstand der Code 420? Die BBC ging der Frage jüngst in einem Bericht nach. Demnach entsprang der Kiffer-Code im Jahr 1971. Eine Gruppe von Teenagern im Norden Kaliforniens war der Cannabis-Pflanze zugetan. Offenbar so sehr, dass die Eleven der San Raffel High School glaubten, es gäbe eine riesige Cannabis-Plantage irgendwo im Umland von Kalifornien.

Treffen um 04.20 Uhr

So trafen sie sich regelmäßig nach der Schule und machten sich der Legende nach um Punkt 16.20, oder vielmehr 4.20 pm, los, um den Schatz aufzuspüren. Das Problem war nur: Eine Cannabis-Plantage wurde nie gefunden. Doch darum ging es laut Dave Reddix, einem der Suchenden, auch nicht: "Wir haben viel gekifft zu der Zeit, hatten Spaß. Und lustig war auch die Schatzsuche, obwohl wir nie etwas gefunden haben", sagte er der BBC.

Fortan aber stand die Zahl 420 immer in Zusammenhang mit dem Konsum von Marihuana. Nicht nur in der Gruppe, sondern bald in der ganzen Schule; und von dort breitete sich der Begriff immer weiter in der Kiffer-Community aus.

"Grateful Dead" wurde darauf aufmerksam

Trotzdem war der Kiffer-Code immer noch ein kalifornisches Phänomen. Das sollte sich ändern, als die weltweit bekannte Band "Grateful Dead" darauf aufmerksam wurde und das Zeichen ebenfalls benutzte. Auf einem Konzert-Flyer der Band im Jahr 1990 wurde schließlich die Bedeutung des Begriffs und woher er stammt, erklärt. Das New Yorker Magazin "High Times" berichtete schließlich darüber. Ab diesem Zeitpunkt war 420 weltweit in der Kiffergemeinde bekannt.

Cannabis-Konsumenten neigen dazu, das Zeichen versteckt auftauchen zu lassen. So scheint zum Beispiel Regisseur Quentin Tarantino ein Freund des Marihuanas zu sein. Im Film "Pulp Fiction" sind alle Uhren auf 4.20 Uhr gestellt. Auch wird Hardcore-Kiffern nachgesagt, bevorzugt in der Hausnummer 420 zu wohnen.             

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