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Auf hoher See vor Neuseeland Delfine retten Schwimmer vor Haiattacke

Adam Walker sucht die große Herausforderung: Stundenlang durchschwimmt er die raue See vor Neuseeland. Als ein Hai auftaucht wird ihm mulmig zumute. Doch dann tauchen ein paar Delfine auf.

Der Extremsportler Adam Walker hatte sich Großes vorgenommen: Knapp 30 Kilometer wollte der Brite zwischen der nördlichen und der südlichen Insel von Neuseeland schwimmend zurücklegen. Die Temperaturen in den Gewässern der Cook Strait sind unangenehm kühl, doch wesentlich schlimmer ist die Gefahr durch Begegnungen mit Haien. Ein gut zwei Meter langes Exemplar wurde nach einer Weile auf den Schwimmer aufmerksam, doch zu einer Attacke kam es nicht: Eine Gruppe von Delfinen begleitete plötzlich ebenfalls Walker.

Die etwa zehn Meeressäuger hatten keine Berührungsängste, näherten sich Walker so sehr, dass er zeitweilig ihre Schwanzflossen spürte. Ob die Tiere rein aus Vergnügen oder wirklich als Schutzgarde vor dem Hai rund eine Stunde an der Seite des Sportlers schwammen, ist unklar.

 

Walker absolvierte seine sechste Schwimmetappe, die Teil der "Ocean’s Seven challenge" ist. Dabei versuchen Sportler die sieben härtesten Langstreckenherausforderungen der ganzen Welt zu durchschwimmen. Bislang ist dies erst einer einzigen Person gelungen. Die Erlöse der Veranstaltung gehen an die "Whale and Dolphin Conservation Society". Für die Cook Strait brauchte Walker 8 Stunden und 36 Minuten, während der er neben der Hai-Begegnung auch mit der Seekrankheit zu kämpfen hatte.

Dass Delfine Menschen vor Haien schützen, ist bereits 2004 beobachtet worden. Damals ist ein Rettungsschwimmer mit seiner Tochter und deren beiden Freundinnen von einer Delfinschule abgeschirmt worden. Ein drei Meter großer Weißer Hai zeigte Interesse an den Menschen, doch für gut 40 Minuten umkreisten die Delfine schützend die bedrohten Schwimmer.

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