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Forschungsarbeit aus China Wie man bei "Schnick-Schnack-Schnuck" gewinnt

Wer bei Schnick-Schnack-Schnuck erfolgreich sein will, sollte weiter lesen. Laut Forschern ist nicht wichtig, ob man Stein, Papier oder Schere wählt. Entscheidend ist, was vorher passiert.

Wer kennt es nicht, meist hat es schon in frühester Kindheit angefangen. Wenn es darum geht, wer das TV-Programm auswählen darf oder wer im Auto am Fenster sitzt, wird häufig geknobelt - meist mit Schnick-Schnack-Schnuck. Angeblich ist das Spiel schon rund 4.000 Jahre alt. Es stammt wahrscheinlich aus Asien oder Ägypten, nur dass damals noch andere Symbole verwendet wurden.

Hierzulande wird bekanntlich mit Stein, Papier und Schere gespielt. Stein unterliegt Papier, gewinnt aber gegen Schere. Und so verhält es sich auch bei den anderen Spielsymbolen. Die Chancen stehen immer gleich. Oder etwa doch nicht?

108.000 Schnick-Schnack-Schnuck-Partien

Laut einer Studie der Universität Zhejiang im Osten Chinas wird die theoretisch mögliche Siegchance in der Praxis nicht realisiert. Die Universität gewann laut BBC 360 Studenten für das Experiment. Es wurden sechs Gruppen gebildet, jeder Einzelne spielte 300 Schnick-Schnack-Schnuck-Partien. Insgesamt wurden also 108.000 Begegnungen Schnick-Schnack-Schnuck ausgetragen.

Die besten Erfolgschancen hat demnach derjenige, der aus den drei Symbolen völlig zufällig auswählt. Je öfter auf diese Weise gespielt wird, desto eher realisiert man die bestmögliche Gewinnchance. Dies ist das sogenannte Nash-Gleichgewicht, benannt nach dem Spieltheoretiker John Forbes Nash, der in dem Hollywood-Streifen "A Beautiful Mind" von Russell Crowe dargestellt wird.

Tipp: Auch mal auf den Verlierer setzen

Doch von einem Gleichgewicht konnte bei der groß angelegten Studie in China keine Rede sein. Es kam zu deutlichen Verschiebungen. Dabei machten die Spieler vor allem zwei signifikante Fehler: Einerseits setzten sie, hatten sie eine Partie gewonnen, überproportional häufig auch in der darauffolgenden Schnick-Schnack-Schnuck-Runde auf das siegreiche Symbol. Andererseits patzten auch die Verlierer, in dem sie nach einer Niederlage unverhältnismäßig häufig das Symbol wechselten.

Wer beim Schnick-Schnack-Schnuck erfolgreich sein will, sollte daher vor allem eines können: das Gehirn abschalten.

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