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Kurz & Knapp - der Nachrichtensplitter Polizei zeigt abgetrennten Rockerarm

Kanzlerin Merkel bestätigt WM-Spielbesuch +++ New York: Kippen erst ab 21 Jahren +++ Mehr als 30 Kinder sterben bei Busunglück +++ Elche wandern durch Brandenburg +++ Mehr bei Kurz & Knapp

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Polizei zeigt abgetrennten Rockerarm 

Essen - Die Polizei fahndet mit neuen Fotos von einem abgetrennten Arm nach dem ermordeten Rocker Kai M.. Der 32-Jährige aus Oberhausen wird seit dem 10. Januar vermisst. Ein Angler fand am 4. Februar im Rhein seinen tätowierten Arm. Wochen später entdeckten Spaziergänger im Rheinpreußenkanal seinen Torso. Die Polizei Essen erhofft sich durch das aktuelle Fahndungsplakat neue Hinweise zu dem Mordfall.

Kanzlerin Merkel bestätigt WM-Spielbesuch

Leipzig - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihren Stadionbesuch beim ersten Vorrundenspiel der DFB-Elf bei der WM in Brasilien bestätigt. "Ich werde das erste Gruppenspiel der deutschen Mannschaft besuchen können und wünsche Joachim Löw und seiner Elf, dass danach noch sechs weitere Spiele folgen", sagte Merkel in einem Interview der "Leipziger Volkszeitung". Am 16. Juni spielt die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes in Salvador gegen Portugal. Sollten, wie von Merkel erhofft, sechs weitere Spiele folgen, stünde die DFB-Elf im Endspiel am 13. Juli in Rio de Janeiro. Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hatte Merkel bereits Ende März eingeladen. 

Dieb klaut Fahrrad aus Garage - und hinterlässt wertvolleres Rad

Grundfeld - Sonderbarer Diebstahl: Ein Unbekannter hat im oberfränkischen Grundfeld aus einer offenen Garage ein Herrenrad gestohlen - und als Ersatz ein anderes Fahrrad am Tatort abgestellt. Besonders clever war der Dieb nicht: Wie die Polizei mitteilte, hatte das gestohlene Herrenrad nur noch einen Wert von 100 Euro. Der Wert des im Gegenzug hinterlassenen Fahrrads sei dagegen um einiges höher. Nach ersten Ermittlungen ist das Tauschrad bislang nicht als gestohlen gemeldet. Für den Garagenbesitzer könnte sich der Diebstahl am Ende also gelohnt haben. 

Van Gaal geht zu Manchester United

Manchester - Der Niederländer Louis van Gaal wird neuer Trainer des englischen Fußball-Rekordmeisters Manchester United. Das bestätigte der Klub. Van Gaal, der von 2009 bis 2011 Bayern München trainiert hatte, bereitet derweil als Bondscoach die niederländische Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) vor. Der 62-Jährige bekommt bei United einen Vertrag über drei Jahre.

New York: Mindestalter für Zigaretten auf 21 Jahre angehoben

Im Kampf gegen das Rauchen hat die Stadt New York das Mindestalter für den Kauf von Zigaretten von 18 auf 21 Jahre angehoben. Ein bereits vor einem halben Jahr beschlossenes entsprechendes Gesetz trat am Sonntag in der Metropole in Kraft. "Unter 21 kein Tabak", hieß es etwa auf einem Schild am Eingang eines Kioskgeschäfts im Nolita genannten Viertel North of Little Italy in Manhattan.

Die Umsetzung des Gesetzes wird streng überwacht: Wer keinen gültigen Personalausweis vorlegen kann, dem werden keine Zigaretten verkauft. Zudem überprüfen die Ladenbesitzer die Echtheit der Ausweise mithilfe eines Scanners. Die Maßnahme gilt auch für den Kauf von E-Zigaretten und Tabak. Die Acht-Millionen-Einwohner-Metropole ist die erste große Stadt in den USA mit einem so hohen Mindestalter für Tabakkonsum.

Alsfeld: Farb-Unfall auf A5 legt Verkehr lahm

Ein Unfall mit ausgelaufener Latexfarbe hat auf der A5 zu chaotischen Verkehrsverhältnissen von Osthessen bis zum Rhein-Main-Gebiet geführt. "Es ist inzwischen alles ein Stau - wir erfassen die unterschiedlichen Längen gar nicht mehr", sagte ein Polizeisprecher in Fulda. Alle Ausweichstrecken seien überlastet. In der Nacht zu Montag war auf der Autobahn bei Alsfeld ein Auto auf einen mit Farbe beladenen Anhänger eines vorausfahrenden Wagens geprallt. Wagen und Anhänger gerieten daraufhin ins Schleudern. Die Latex-Farbe verteilte sich auf einer Strecke von rund 200 Metern auf der Autobahn. Zwei Menschen verletzten sich. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 100.000 Euro.

Grund für die lange Sperrung war die schnelltrocknende Latexfarbe, die nur schwierig wieder von der Fahrbahn zu lösen war. "Wir müssen es rückstandsfrei wieder wegkriegen, wenn es regnet rutscht es sonst", sagte der Sprecher.

Heidelberg: Vierjähriger Junge ertrinkt im Schwimmbecken des Nachbarn

In Heidelberg ist ein vierjähriger Junge im Schwimmbecken des Nachbarn ertrunken. Er wurde dort am Sonntagnachmittag leblos gefunden, wie eine Polizeisprecherin am Montag in Heidelberg sagte. Die Rettungskräfte versuchten noch, das Kind wiederzubeleben. Der Junge starb jedoch am frühen Abend im Krankenhaus. Die Polizei geht von einem tragischen Unglücksfall aus. Es gebe keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung. Vermutlich war der Junge beim Spielen auf das Nachbargrundstück gelaufen.

Staubing: Mann fährt betrunken zur Polizei

Dümmer als die Polizei erlaubt: Ein 29-Jähriger ist im bayerischen Straubing betrunken mit seinem Auto zur Polizei gefahren, um eine Anzeige zu erstatten. Der Mann hatte am Samstagabend Anzeige gegen einen unbekannten Autofahrer erstattet, der sein Fahrzeug angefahren hatte, wie die Polizei berichtete. Die Beamten stellten dabei jedoch fest, dass der 29-Jährige erheblich betrunken mit seinem Wagen vorgefahren war. Nach einer Blutprobe musste er seinen Führerschein abgeben. 

Schwäbisch Gmünd: Kletterer stürzt 14 Meter in die Tiefe

Ein 26-jähriger Mann ist in einer Kletterhalle in Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg) aus 14 Metern Höhe abgestürzt und wurde dabei schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei griff am Samstag die Sicherung nicht. Ein 33-Jähriger, der das Sicherungsseil hielt, zog sich Verbrennungen an den Handinnenflächen zu. Die beiden Männer kamen in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

China: Weltraummüll niedergegangen

Im Nordosten Chinas ist Weltraummüll niedergegangen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, landeten die zunächst nicht identifizierten Objekte in der Provinz Heilongjiang. Erste Untersuchungen ließen darauf schließen, dass es sich um Teile einer Trägerrakete oder eines Satelliten handle, hieß es weiter. Am Freitag war kurz nach dem Start vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur eine russische Trägerrakete des Typs Proton samt einem Telekommunikationssatelliten explodiert.

Kolumbien: Mehr als 30 Kinder in brennendem Bus gestorben

Bei einem schweren Busunglück sind in Kolumbien mehr als 30 Kinder ums Leben gekommen. Insgesamt 31 Kinder seien gestorben und 24 weitere schwer verletzt worden, als das Fahrzeug in der Stadt Fundación im Landesinneren ausgebrannt sei, teilte das Rote Kreuz mit. Auch ein Erwachsener wurde demnach schwer verletzt. In dem Bus habe es eine Explosion gegeben, woraufhin er vollständig ausgebrannt sei, teilten die Polizei und Staatschef Juan Manuel Santos mit. Der Bus befand sich übereinstimmenden Angaben zufolge auf dem Rückweg von einer kirchlichen Feierlichkeit.

Die Ursache des Unglücks war unklar. Die Polizei ging zunächst von einem technischen Defekt aus. Nach Angaben der Bürgermeisterin von Fundación, Luz Stella Duran, gab es jedoch auch Berichte, nach denen der Busfahrer kurz vor dem Unglück mit einem Benzinkanister hantierte.

Brandenburg: Elche gesichtet

Zwei Elche aus Polen sind in diesen Tagen durch Ostbrandenburg gezogen. Spaziergänger und Autofahrer blieben fasziniert stehen und fotografierten die stolzen Tiere. Der Verkehrsfunk warnte, die "Märkische Oderzeitung" veröffentlichte eingesandte Fotos. In Polen gibt es immer mehr Elche,  wie Diplombiologin Ina Martin sagte. "Sie wandern auf uralten Wegen und suchen neue Lebensräume." In Brandenburg zeigt sich der "König der nordischen Wälder" immer öfter. Inzwischen gibt es auch einen Managementplan zum Umgang mit den großen Säugern. Die Beobachtung der Tiere wird erfasst, die Daten gespeichert und ausgewertet.

Berlin: Zwei Häftlinge aus Justizvollzugsanstalt Moabit geflüchtet

Zwei Männer sind am frühen Montagmorgen aus der Justizvollzugsanstalt in Berlin-Moabit geflüchtet. Die Polizei hat nach eigenen Angaben die Suche nach ihnen begonnen. Nähere Einzelheiten zur Flucht und um wen es sich handelt, waren unbekannt.

Neuseeland: Katze als Drogenkurier

Mit fünf Gramm Haschisch hat eine Hauskatze in Neuseeland ihre Besitzerin überrascht. Die Frau ahnte sofort, was in dem Päckchen war, das ihre Katze vor die Tür geschleppt hatte, und rief die Polizei, wie die Lokalzeitung "Otago Daily Times" berichtete. Wo die Katze das Rauschgift gefunden hatte, blieb unklar. Es hatte einen Wert von knapp 100 Euro. "Dass Katzen tote Mäuse oder Ratten nach Hause bringen, kennen wir ja, aber so etwas habe ich noch nie erlebt", zitierte die Zeitung Polizist Reece Munro. Vielleicht solle die Polizei überlegen, Katzen demnächst als Drogenfahnder auszubilden, meinte er.

Brasilien: Geiselnahme in Gefängnis beendet

Eine Gefängnis-Meuterei mit Geiselnahme ist in Brasilien unblutig zu Ende gegangen. Die Häftlinge des Hochsicherheitstraktes Advogado Jacinto Filho in Aracaju ließen am Sonntag alle über 120 Geiseln frei, wie örtliche Medien übereinstimmend berichteten. Die meisten der Festgehaltenen waren Familienangehörige. Die Insassen hatten aber auch mehrere Gefängniswärter in ihrer Gewalt. Mit der Meuterei wollten die Gefangenen Haftverbesserungen und Verlegungen durchsetzen. Die Behörden sicherten zu, einige der Insassen in andere Haftanstalten zu verlegen. Das Gefängnis liegt im Bundesstaat Sergipe im Nordosten Brasiliens. Auch 2012 hatten Häftlinge dort über 120 Geiseln genommen.

Die Kurz & Knapp-Meldungen vom Vortag.

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