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"Russischer Yeti - Der Killer lebt" Das tödliche Geheimnis der Djatlow-Gruppe

Das grausame Unglück am Djatlow-Pass gilt nicht nur bei Bergwanderern als Mysterium. Mehr als 55 Jahre nach dem Tod von neun Studenten gibt es eine neue Spur - sie führt zu dem russischen Yeti.

Im Februar 1959 sterben neun russische Studenten im Ural bei einer Expedition. Die jungen Leute sind zum größten Teil erfahrene Bergsteiger, wissen also, worauf sie sich bei dem gefährlichen Trip einlassen. Ihr Ziel ist der Otorten-Gipfel. Doch aus bis heute ungeklärten Gründen kehrt keiner der Studenten lebend von dieser Expedition zurück.
Von offizieller Seite war immer behauptet worden, die Studenten seien eines natürlichen Todes gestorben, erfroren in der eisigen Kälte des Urals. Doch das mysteriöse Unglück am Djatlow-Pass wirft auch heute noch Fragen auf und beschäftigt mehr als 55 Jahre danach die breite Öffentlichkeit, aber auch so manchen Verschwörungstheoretiker.

Zelte der Studenten von innen aufgeschlitzt

Als die Leichen der Studenten in den eisigen Berg-Hängen gefunden werden, weisen sie Verletzungen auf, die es schwer machen, die Theorie von der natürlichen Todesursache zu glauben. Die Körper der Toten sind teilweise unbekleidet, ihre Schädel eingeschlagen, die Rippen gebrochen. Einem der Toten soll die Zunge gefehlt haben. Kampfspuren habe es nicht gegeben. Die Zelte waren von innen aufgeschlitzt. Tests zeigten eine hohe radioaktive Verstrahlung der Kleidungsstücke der Opfer.

Doch wie starben die jungen Bergsteiger wirklich? Weil das Massaker während des Kalten Krieges stattgefunden hat, gab es unter anderem Spekulationen, wonach die Gruppe von einer streng geheimen sowjetischen Waffe getötet worden sein soll.

War es der russische Yeti?

Nun versucht ein neuer Film die Ungereimtheiten von damals zu klären. Der Dokumentarfilm "Russian Yeti: Die Killer leben" verfolgt eine Spur, wonach ein "Menk" - das russische Wort für Yeti - für den Tod der neun Studenten verantwortlich sein kann. Der Forscher Mike Libecki geht in seiner Dokumentation Aspekten nach, die in der Tat überaus bizarr erscheinen. Wieso etwa waren die Zelte von innen aufgeschlitzt? Weshalb sollen sich alle Studenten gleichzeitig ihrer Kleidung entledigt haben? Warum trugen einige Fetzen, die zuvor von den bereits toten Gruppenmitgliedern abgeschnitten wurden?

"Ich habe viel Zeit allein in den Bergen verbracht und habe meinen Anteil an Nahtod-Erfahrungen gemacht", so Filmemacher Libecki in einer Pressemitteilung. "Und ich weiß, dass meine Familie wissen wollen würde, was mir passiert ist, wenn ich vermisst werde."
Um die Yeti-Theorie zu erforschen, besuchte Libecki Russlands Yeti-Experte Igor Burtsev. "Er ist der weltweit führende Experte für den russischen Yeti", sagt Libecki in der Dokumentation. "Er hat sein ganzes Leben gewidmet, um diese Kreatur zu suchen."

„Die Fußabdrücke sind überall“

Burtsev, 73, sagt, er habe "Berge von Beweisen", die auf die Existenz der Kreatur in den Ural hinweisen, aber "niemand will sie sehen." Auf der Grundlage seiner Forschung sei der russische Yeti vor allem für seine großen Füße bekannt, so Burtsev. "Sie haben größere Füße als wir Menschen und sie haben kurze Hälse, fast gar keine", sagt er in dem Film. "Die Fußabdrücke sind überall". Zudem sollen sich in den letzten 50 Jahren die Anzeichen, dass ein Yeti für das rätselhafte Unglück verantwortlich sei durch Berichte von tausenden Augenzeugen bestätigt haben. " Es sind inzwischen etwa 5000 - Eine sehr große Anzahl von Sichtungen für eine Kreatur, die angeblich nicht existiert", sagte er.

Die vollständigen Ergebnisse, wer für den Tod der Studenten verantwortlich ist, werden nicht vor der Ausstrahlung des Films am 01. Juni bekannt gegeben. Der Titel "Russian Yeti: Der Mörder lebt", könnte eine subtile Ahnung bieten.


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