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Inge Hannemann vor Gericht "Hartz-IV-Rebellin" muss Rückschlag hinnehmen

Als Jobcenter-Mitarbeiterin kämpfte Inge Hannemann gegen das "System Hartz IV". Die 46-Jährige wurde suspendiert. Hannemann zog vors Arbeitsgericht. Dort musste sie nun einen Rückschlag hinnehmen.

Die als "Hartz-IV-Rebellin" bekanntgewordene Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann hat in ihrem Rechtsstreit vor dem Hamburger Arbeitsgericht eine Teil-Niederlage erlitten. Die 46-Jährige war 2013 vom Jobcenter suspendiert worden, weil sie gegen das "System Hartz IV" kämpft. Inzwischen gibt es dazu zwei parallel laufende Verfahren vor dem Arbeitsgericht.

Hannemann wehrte sich dagegen, dass die Stadt sie in der Sozialbehörde beschäftigen will. Doch die Kammer sah keinen Grund, diese Frage in einem Eilverfahren zu klären und lehnte die Anträge ab. Im Oktober soll zu diesem Aspekt ein Hauptsacheverfahren beginnen.

Hannemann ist derzeit krankgeschrieben und hat die neue Stelle bislang nicht angetreten. Sie will zurück an ihren alten Arbeitsplatz im Jobcenter. "Ich mag den Job, und ich bin immer noch der Meinung, dass ich wirklich das System von innen heraus reformieren kann", hatte sie dazu in einem früheren dpa-Interview erklärt. Hannemann war im Jobcenter Hamburg-Altona seit Herbst 2011 in Teilzeit beschäftigt und dort zuständig für Jugendliche, deren Vermittlung als schwierig galt.

Die umstrittene "Hartz-IV-Rebellin" pocht vor allem auf die Abschaffung von Sanktionen gegen Langzeitarbeitslose, die Termine nicht einhalten oder Jobangebote ablehnen. Die Hartz-IV-Kritikerin ist umstritten. Während die einen ihr Selbstdarstellung vorwerfen, loben sie andere als mutige Frau. Zahlreiche Unterstützer begleiten sie zu jedem Gerichtstermin.

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