Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Urteil in Schweden Keine Vergewaltigung - es war Schlafwandler-Sex

Eine Schwedin hat einen Mann wegen Vergewaltigung angezeigt. Das Gericht hat ihn freigesprochen. Der Grund: Der Mann ist Schlafwandler. Beim Sex mit der Frau war er im Tiefschlaf.

Weil er offenbar im Tiefschlaf mit einer Frau Sex hatte und sich dessen nicht bewusst gewesen sei, ist ein Schwede vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Laut der Urteilsbegründung, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag, sahen die Richter bei dem 26-Jährigen keine bewusste Absicht zum Sex als erwiesen an. Das Berufungsgericht im nordschwedischen Sundsvall kassierte deshalb die zweijährige Haftstrafe, die in der vorherigen Instanz gegen den Mann verhängt worden war.

Die Versicherung, dass der Beschuldigte "sich im Schlafzustand befand und nicht wahrnahm, was geschieht, erscheint nicht abwegig", urteilte das Berufungsgericht am 8. September. Ein Schlafforscher konnte die Richter offenbar davon überzeugen, dass der junge Mann möglicherweise an Sexsomnie leidet. Auch eine Zeugenaussage seiner früheren Lebensgefährtin stützte diese These.

Bei Sexsomnie, einer Form des Schlafwandelns, kommt es nach Dafürhalten einiger Psychiater zu unbewussten sexuellen Handlungen, an die sich der Betroffene nach dem Aufwachen nicht mehr erinnern kann. Allerdings gilt die Diagnose bei anderen Psychiatern, Medizinern und Juristen als umstritten.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Artikel kommentieren

Bitte loggen Sie sich ein, um Kommentare zu schreiben.

Login

Artikel als "Nickname" kommentieren:

Noch 800 Zeichen

Leserkommentare ()
Weitere Kommentare anzeigen ()