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Das Vermächtnis des verstorbenen Raumfahrt-Ingenieurs "Aliens arbeiten für die USA in der Area 51"

Ein Video geht um die Welt. Es zeigt den Raumfahrt-Ingenieur Boyd Bushman. Er behauptet: Die Gerüchte über die Area 51 stimmen alle. Dann zeigt er unglaubliche Bilder, die das beweisen sollen.

Was soll man von einem älteren Mann halten, der Fotos von vermeintlichen Aliens in der Hand hält und behauptet, es handele sich dabei um Mitarbeiter der US-Regierung? Die meisten haben eine klare Antwort darauf: Es muss sich bei dem Herren um einen geistig Verwirrten handeln.

Doch ganz so einfach ist die Sache im Falle von Boyd Bushman nicht. Der verstarb im August dieses Jahres im Alter von 78 Jahren. Kurz vor seinem Tod wurde ein letztes Video von ihm aufgenommen, das er auf YouTube postete. Seine Aussagen gehen nun, wenige Monate später, weltweit durch die Decke. Dem vermeintlich Verrückten wird also zugehört. Das liegt auch daran, dass Bushman, glaubt man den einschlägigen US-amerikanischen Medien, eine veritable berufliche Karriere hingelegt hat. Der Mann hielt demnach 26 Patente zu unterschiedlichen Erfindungen im Luft- und Raumfahrtbereich. Er soll ein renommierter Ingenieur beim US-amerikanischen Rüstungs- und Technologiekonzern Lockheed Martin gewesen sein.

Mehr zum Thema: Geheimnisumwitterte Area 51 - CIA bestätigt Existenz

"Sie kommen von Quintumnia"

In dem Video jedenfalls behauptet Bushman, dass er auch in geheimer Mission für das US-Militär tätig gewesen sei. Er sei damit beauftragt worden, ein abgestürztes Ufo zu reparieren. Auch zeigte Bushman in dem rund 33-minütigen Video Bilder von Aliens in die Kamera. Diese würden in der sagenumwobenen Area 51 arbeiten und wären an vielen Erfindungen in der Raumfahrt der Menschen beteiligt gewesen.

Die Aliens würden von einem Planeten namens Quintumnia kommen, erzählte Bushman weiter. Ihre Ufos seien klassische Untertassen mit ein Durchmesser von circa zwölf Metern, die Aliens seien bis zu 1,5 Meter groß und hätten telepathische Fähigkeiten. Manche von ihnen seien über 230 Jahre alt, führte er in dem Youtube-Video aus. Auch sei die Arbeit des US-Militärs an Ufos höchst gefährlich. Bereits 39 Amerikaner hätten in der Area 51 ihr Leben beim Bau der Ufos verloren.

Nährboden für Mythen und Verschwörungstheorien

Über all das sei bislang nichts bekannt geworden, so Bushman weiter, weil es strikte Verschwiegenheitsklauseln für alle Area-51-Mitarbeiter gebe.   

Kaum eine andere Einrichtung des US-Militärs ist sagenumwobener als die Area 51. Dies hängt auch damit zusammen, dass bisher fast nichts darüber an die Öffentlichkeit gelangte - ein günstiger Nährboden für Mythen und Verschwörungstheorien. Das Gerücht, dass auf Area 51 abgestürzte außerirdische Raumschiffe untersucht und analysiert würden, hält sich schon lange. Nichts von all dem stützte sich auf fundierte Belege.

 

Existenz von Area 51 wurde bestätigt

Die eigentlich spannende Frage rund um die Area 51 war immer: Wie schafften es die USA, das Sperrgebiet über Jahrzehnte geheimzuhalten? Die Antwort ist recht unspektakulär: Nur ein winziger Kreis von Mitarbeitern ist in die Arbeit rund um die Area 51 eingeweiht. Offenbar weiß selbst der US-Präsident nicht, was sich darin abspielt.

Dann die Sensation im vergangenen Jahr: Der US-Geheimdienst CIA bestätigte die Existenz der sagenumwobenen Area 51. Was dort geschieht, bleibt aber weiter unklar. Das Gebiet liegt in einem Sperrgebiet des US-Militärs in Nevada, wo vermutlich streng geheime Waffen und Flugzeuge getestet werden.

Erwähnt wurde die Area 51 in Dokumenten zur Geschichte des Spionageflugzeugs U-2, deren Veröffentlichung das Archiv zur Nationalen Sicherheit (National Security Archive) der Universität George Washington verlangt hatte. Archiv-Mitarbeiter Jeffrey Richelson hatte die Dokumente 2002 schon einmal beantragt, damals waren aber alle Hinweise auf die Area 51 getilgt worden. 2005 stellte er erneut einen Antrag und 2013 eine Version der Dokumente, in der die Hinweise auf die Area 51 enthalten waren. 

 

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