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Mögliche Waffen-Komponenten Iran kauft illegal in Deutschland ein

Deutsche Zollfahnder beobachten, dass der Iran illegal Komponenten in Deutschland beschafft, die in Massenvernichtungswaffen eingesetzt werden können. In Hunderten Fällen kam es zu Ermittlungsverfahren.

Der Iran deckt sich nach Erkenntnissen deutscher Zollfahnder weiter illegal mit Komponenten für sein umstrittenes Atomprogramm ein. "Wir beobachten weiterhin strafbare proliferationsrelevante Beschaffungsaktivitäten", sagte der Präsident des Zollkriminalamts, Norbert Drude, dem "Tagesspiegel am Sonntag".

Ganz oben auf der iranischen Einkaufsliste stehen demnach Technologien, die für die Produktion von atomaren, biologischen und chemischen Waffen sowie Raketensystemen eingesetzt werden können. Von den insgesamt 264 Ermittlungsverfahren, die 2013 und 2012 von den Zollfahndern eingeleitet wurden, hätten mehr als zwei Drittel den Iran betroffen.

"Die Anzahl der Ermittlungsverfahren für das laufende Jahr dürfte sich in ähnlicher Größenordnung der beiden Vorjahre bewegen, insofern konstatieren wir hieraus ein gleichbleibend hohes Geschäftsinteresse", sagte Drude.

Am Dienstag treffen sich die Außenminister der fünf UN-Vetomächte sowie Deutschlands (5+1) in Wien zur voraussichtlich entscheidenden Verhandlungsrunde über das iranische Atomprogramm in Wien. Bis zum 24. November wollen sie zu einer Einigung kommen. 

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