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Kurz und Knapp - der Nachrichtensplitter Falsche US-Botschaft fliegt auf - nach 10 Jahren

Pilot erleidet Herzinfarkt auf dem Weg zur Startbahn +++ Mann jagt Marder mit Heißluftpistole und setzt Fassade in Brand +++ Auto am Stauende unter Lastwagen gepresst +++ Mehr bei Kurz & Knapp.

Falsche US-Botschaft fliegt nach 10 Jahren auf

Im westafrikanischen Ghana haben die Behörden eine falsche US-Botschaft geschlossen, die zehn Jahre lang gegen hohe Zahlungen illegal Visa und Ausweise ausgegeben hat. Die angebliche US-Vertretung sei in einem baufälligen Gebäude in der Hauptstadt Accra von einem kriminellen Netzwerk aus Ghana und der Türkei betrieben worden, teilte das US-Außenministerium mit.

Das kriminelle Netzwerk habe korrupte Beamte bestochen, um so lange ungehindert agieren zu können. Im Rahmen einer großangelegten Sicherheitsüberprüfung hatten die US-Behörden einen Hinweis erhalten und mit der Polizei vor Ort sowie internationalen Partnern den Ring ausgehoben.

In den Räumen der angeblichen Botschaft hing ein Foto von US-Präsident Barack Obama und auf dem Dach wehte eine US-Flagge. Englisch sprechende türkische Staatsbürger gaben sich den Angaben zufolge als Konsulatsbeamte aus.

Die falsche Botschaft hatte drei Tage die Woche morgens geöffnet. Allerdings kam man nur nach Terminabsprache hinein und nicht spontan. Das Netzwerk hatte für seine Dienste in anderen westafrikanischen Ländern Werbung gemacht und Interessierte aus Ghana, Togo oder der Elfenbeinküste nach Accra gebracht.

Die echte US-Botschaft in Ghana ist ein stark gesicherter Komplex, vor dem täglich eine lange Menschenschlange auf Einlass wartet.

Im Zuge der Ermittlungen sei auch eine falsche niederländische Botschaft aufgeflogen. Unklar sei noch, wie die Bande an die echten Visa-Dokumente gelangt sei, die sie dann wie auch andere Ausweispapiere unrechtmäßig ausgegeben habe. Eine gefälschte Geburtsurkunde habe etwa 6000 Dollar gekostet. Bei den Razzien seien auch echte und nachgemachte Visa für den Schengen-Raum, Indien und Südafrika sichergestellt worden. Offenblieb, wie viele Menschen mit einem gefälschten Visum ausgereist sind.

Ex-SS-Mann vermacht schottischem Dorf kleines Vermögen

London - Nach ungefähr 70 Jahren schließt sich im schottischen Dorf Comrie eine ungewöhnliche Geschichte: Die "älteren" Einwohner des Dorfes kommen in den Genuss einer Erbschaft von 384.000 Pfund (458.000 Euro), die ihnen von dem früheren Waffen-SS-Mitglied Heinrich Steinmeyer vermacht wurde, wie britische Medien am Samstag berichteten.

Steinmeyer, der 2013 mit 90 Jahren gestorben war, vermacht den Schotten sein kleines Vermögen, um sich für ihre "Freundlichkeit und Großzügigkeit" während seiner Zeit als Kriegsgefangener Ende des Zweiten Weltkriegs zu bedanken.

Steinmeyer wurde gegen Ende des Krieges, als er gerade 19 Jahre alt war, in Frankreich gefangengenommen und von dort in das Kriegsgefangenenlager Cultybraggan bei Comrie gebracht. "Während der gesamten Gefangenschaft war Heinrich Steinmeyer erstaunt über die Freundlichkeit, die die Schotten ihm entgegenbrachten", sagte Andrew Reid vom Comrie-Entwicklungsfonds, der das Erbe verwaltet.

Nach dem Krieg war Steinmeyer eine ganze Zeit in Schottland geblieben, später kehrte er wiederholt zu Besuchen zurück. Der Erlös von Steinmeyers Haus und anderen Besitztümern soll nun nach den Beschlüssen der örtlichen Gemeinschaft für die älteren Bewohner Comries ausgegeben werden.

Den Überlieferungen zufolge war es so, dass sich der Gefangene Steinmeyer und die Jugend des Dorfes bei Gesprächen am Maschendrahtzaun des Lagers anfreundeten. "Sie hörten, dass Heinrich noch nie einen Film gesehen hatte", sagte George Carson, der die Geschehnisse von der Elterngeneration geschildert bekam. "Sie holten ihn aus dem Lager und brachten ihn ins Kino - er war von der Erfahrung völlig übermannt."

Pilot erleidet Herzinfarkt auf dem Weg zur Startbahn

Glasgow - Ein Pilot der Airline KLM hat beim Manövrieren eines Flugzeugs am Flughafen von Glasgow einen Herzinfarkt erlitten. Der Mann sei noch auf dem Weg zur Startbahn von Besatzungsmitgliedern und einem Passagier wiederbelebt worden, teilte die niederländische Fluggesellschaft mit. Er kam in ein Krankenhaus.

Der Pilot sollte die Maschine mit 128 Menschen an Bord den Angaben zufolge am Freitagabend nach Amsterdam fliegen. Der Co-Pilot habe das Flugzeug zurück zum Gate gebracht. Der Flug fiel aus, die Passagiere wurden umgebucht.

Mann jagt Marder mit Heißluftpistole

Gotha - Ein Mann hat in Thüringen versucht, mit einer Heißluftpistole einen Marder zu vertreiben - dabei allerdings die Fassade seines Hauses in Brand gesetzt. Wie die Polizei Gotha mitteilte, handelte es sich dabei um eine Holzfassade.

Zunächst wollte der 76-Jährige den Brand selbst mit einem Wasserschlauch löschen. Weil das aber nicht klappte, musste am Ende die Feuerwehr anrücken. Der Sachschaden beläuft sich auf 5000 Euro.

Verletzte gab es keine - was aus dem Marder wurde, blieb offen.

Auto am Stauende unter Lastwagen gepresst

Dinklage - Bei einem Auffahrunfall auf der A1 bei Dinklage (Kreis Vechta) sind zwei Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Ihr Wagen wurde am Mittwoch an einem Stauende unter einen Laster gepresst und vollkommen zerstört. Dem 47-jährigen Fahrer und seiner 46 Jahre alte Beifahrerin ging es am Donnerstag schon wieder besser.

Der Wagen war nach Polizeiangaben vom Donnerstag hinter einem Stauende zum Halten gekommen, als ein Sprinter auf ihn auffuhr. Der gesamte Fahrerraum des stehenden Autos wurde durch die Wucht des Aufpralls unter den davorstehenden Laster gepresst. "Das sah wirklich schlimm aus", sagte ein Polizeisprecher.  

Der Fahrer des Transporters übersah den Angaben zufolge das Stauende. Er blieb unverletzt und wurdet von den Beamten vernommen. Für die Rettungsarbeiten war die Autobahn für mehrere Stunden gesperrt worden.

Das Auto wurde völlig vom Lastwagen zermalmt. (Foto: DPA)

Mann wohnt einen Monat lang mit totem Bruder zusammen 

Rostock - Ein 49-Jähriger hat einen Monat lang mit seinem toten Bruder in einer Wohnung gelebt und niemanden verständigt. Als er schließlich doch die Polizei rief, saß die Leiche am Küchentisch, sagte eine Polizeisprecherin.

Der 45-Jährige starb den Angaben zufolge bereits am 31. Oktober an einer schweren Krankheit. Anstatt einen Notarzt, die Polizei oder Familienangehörige zu verständigen, lebte 49-Jährige vier Wochen lang mit dem Leichnam in der gemeinsamen Wohnung zusammen. Der Mann habe so versucht, seine Trauer zu verarbeiten, hieß es.

Am Donnerstag rief er schließlich doch die Polizei - warum, war zunächst unklar. Eine Ärztin stellte den natürlichen Tod des 45-Jährigen fest. Zunächst hatte die "Ostsee-Zeitung online" über den Vorfall berichtet.

26-Jähriger malträtiert seine Ex mit Schlüssel

Berlin - Ein 26-Jähriger hat seine ehemalige Ehefrau in einem Streit in Berlin-Neukölln mit einem Autoschlüssel erheblich im Gesicht verletzt. Vor dem Landgericht legte der Mann zu Prozessbeginn ein weitgehendes Geständnis ab.

Nach Beleidigungen durch die Frau habe er ihr in das linke Auge gestochen - "aber nicht gezielt", erklärte er. Die Anklage geht davon aus, dass er bei dem Geschehen im September 2015 versuchte, der Geschädigten die Sehkraft zu nehmen. Sie habe sich wegdrehen und dies verhindern können.

Der 26-Jährige sagte, er habe die Frau über das Internet kennengelernt. Im Februar 2014 hätten sie nach islamischem Recht geheiratet. Es habe dann aber oft Streit wegen finanzieller Schwierigkeiten gegeben. Die Frau habe ihm, der damals wegen einer früheren Verurteilung in Haft musste, massive Vorhaltungen gemacht. "Wir haben immer wegen Geld gestritten."

So sei es auch kurz vor der Tat gewesen. "Ich kann mir heute nicht mehr erklären, wie es zu der Sache kam", sagte der Angeklagte. "Ich stand unter Schock."

Der Angeklagte soll mehrfach in das linke Auge der Frau gestochen haben. Sie habe klaffende Wunden am Auge und am Ohr erlitten, heißt es in der Anklage. Außerdem habe der 26-Jährige die Geschädigte heftig gewürgt. Der Prozess geht am 2. Dezember weiter. 

Hund läuft auf die Straße - Autofahrer beschleunigt

Northeim - Erst gebremst, dann doch abrupt beschleunigt: In Walkenried am Harz hat ein Autofahrer nach Angaben der Polizei offensichtlich in voller Absicht einen auf die Straße gelaufenen Hund überfahren. Das Tier sei noch einige Meter mitgeschleift worden und dabei verendet, berichteten die Beamten im niedersächsischen Northeim.

Sie beriefen sich auf Angaben von Zeugen und Hundebesitzerin. Der Vorfall ereignete sich demnach am Freitag.

Als das Tier unvermittelt auf die Straße gelaufen sei, habe der zunächst unbekannte Fahrer zunächst stark gebremst, dann "abrupt" beschleunigt und seinen Wagen in dessen Richtung gelenkt. Die Beamten sprachen von einem "schier unglaublichen Ereignis".

Amerikaner spenden 100.000 Dollar für ein Loch ohne jeden Sinn

Chicago - Die Macher von "Cards Against Humanity" wollten zu Black Friday etwas besonderes machen. Ein Loch buddeln zum Beispiel. Also starteten sie eine Crowd-Funding-Aktion, um die Schaufelaktion samt Bagger zu finanzieren. 

Gestartet wurde am Black Friday, dem Super-Sale-Freitag nach dem Nationalfeiertag Thanks Giving - mutmaßlich als Werbeaktion, denn "Cards Against Humanity" ist ein populäres Kartenspiel "für schreckliche Menschen", wie die Macher es selbst bewerben. "Absurd", nennt es die "Chicago Tribune".

Absurd ist auch die Bagger-Aktion. Mittlerweile wurden über 100.000 Dollar (94.000 Euro) gesammelt. Das Loch hat bereits enorme Ausmaße angenommen, wie Videoaufnahmen von der Baustelle zeigen. "So lange Geld fließt, schaufeln wir weiter", schreiben die Macher auf einer eigens eingerichteten Website.

Für alle, die sich fragen, welchen Sinn diese Aktion hat, fügen die Initiatoren eine FAQ-Liste an. Das wichtigste zuerst: es gibt keinen tieferen Sinn. Weil alles in den USA so gut laufe, grabe "Cards Against Humanity" zur Feier von Black Friday ein riesiges Loch in den Boden. Seit über drei Tagen wird nun gebuddelt.

Q: "Ist das hier wahr?" - "Leider ja.",

Q: "Wo ist das Loch?" - "In Amerika. Und in unseren Herzen"

Q: "Was bekomme ich für meine Spende?" - Ein tieferes Loch."

Q: "Warum gebt ihr all das Geld nicht an eine Wohltätigkeitsorganisation?" - "Warum gibst DU das Geld nicht an eine Wohltätigkeitsorganisation? Es ist dein Geld."

Q: "Was passiert, wenn ihr auf heißes Magma stoßt?" - "Dann fühlen wir wenigstens etwas."

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass die Firma mit seltsamen Aktionen zu Black Friday auf sich aufmerksam macht. Im letzten Jahr verkauften sie "nichts" für 5 Dollar - ein Angebot, dass laut Unternehmensangaben 11.248 Menschen wahr machten. 1199 Menschen hätten sogar mehrmals nichts für 5 Dollar gekauft und so einen Gewinn von 71.145 Dollar generiert. Das Geld schütteten sie an ihre Mitarbeiter aus - die Listen davon machten, wie sie das Geld ausgaben. Immerhin: Sie spendeten einen Teil.

"Solange das Geld fließt, schaufeln wir weiter", schreibt "Cards Against Humanity" auf seiner Website. (Foto: Screenshot holidayhole.com)

"Mysteriöse" Cartier-Pendeluhr für 1,5 Millionen Euro versteigert - Rekorderlös für 1921 gefertigte Uhr mit Stundenskala aus Platin und Diamanten

Paris -Eine "mysteriöse" Pendeluhr aus dem Hause Cartier ist in Paris für 1,5 Millionen Euro versteigert worden. Wie das Auktionshaus Mallié-Arcelin am Donnerstagabend mitteilte, überstieg der Verkaufserlös den Schätzpreis von 200.000 bis 250.000 Euro damit um ein Mehrfaches.

Zu der 1921 gefertigten Standuhr gehört ein rotes Leder-Etui. Das Zifferblatt besteht aus Zitronenstein und ist von intensiver gelblicher Färbung. Die Stundenskala mit römischen Ziffern wurde aus Platin und Diamanten gefertigt. Die Uhr steht auf einem mit emailliertem Weißgold verzierten Onyx-Sockel.

Dieser Uhrentypus werde als "mysteriös" bezeichnet, weil der Betrachter nicht erkennen könne, wie die Zeiger bewegt werden, die über dem Stein zu schweben scheinen, sagte der Auktionator Sylvain Mallié-Arcelin. Cartier habe pro Jahr nur ein bis zwei derartige mysteriöse Uhren gefertigt. Noch nie zuvor sei für eine solche Cartier-Uhr ein so hoher Preis erzielt worden.

Streifenwagen überschlägt sich - mehrere Verletzte

Berlin-Lankwitz - Beim Zusammenstoß eines Streifenwagens der Polizei mit einem anderen Fahrzeug sind in Berlin-Lankwitz mehrere Menschen verletzt worden.

Die beiden Autos waren am Donnerstagmorgen auf der Kreuzung Seydlitz- und Kaiser-Wilhelm-Straße ineinander gefahren, wie die Polizei mitteilte.

Der mit mehreren Polizisten besetzte Funkwagen überschlug sich. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, mussten die Polizisten schwer verletzt aus dem Streifenwagen geschnitten und gezogen werden.

Wie es zu dem Unfall gekommen ist, wird noch untersucht.

Franzose findet in geerbtem Haus 100 Kilo Gold - Schatz hat einen Wert von 3,5 Millionen Euro

Rouen - Einen wahren Schatz hat ein Franzose beim Ausräumen eines geerbten Hauses in Nordfrankreich entdeckt: An mehreren Stellen versteckt fand der Mann insgesamt 100 Kilogramm Gold mit einem Wert von 3,5 Millionen Euro. "Es gab 5000 Goldstücke, zwei Barren mit einem Gewicht von zwölf Kilo und 37 einen Kilo schwere Barren", sagte der Verantwortliche des Auktionshauses der nahe Rouen gelegenen Gemeinde Évreux am Dienstag.

"Es war extrem gut versteckt, unter Möbeln, Wäschestapeln, im Badezimmer - also überall", sagte der Auktionator Nicolas Fierfort, der das Gold später für den Erben versteigerte. Er selbst habe nichts gesehen, als er durch das Haus gegangen sei, um den Wert der Möbel zu schätzen.

Die Lokalzeitung "La Dépêche" schrieb, das Gold sei unter anderem in einer Blechschachtel versteckt gewesen, die unter einem Möbelstück festgeschraubt war, und in einem Whiskyflaschen-Karton. Das Gold war in den 1950er und 1960er Jahren legal erworben worden, es wurden alle Echtheits-Zertifikate gefunden.

Über den gefundenen Goldschatz dürfte sich nicht nur der Erbe, dessen Identität geheim blieb, gefreut haben. Auch der französische Fiskus kann sich die Hände reiben: Auf die beim Verkauf erzielten 3,5 Millionen Euro werden 45 Prozent Erbschaftsteuer fällig.

Unten-ohne-Räuber hinterlässt kuriosen Abdruck

Victoria - Die Polizei in Wodonga, Australien, soll einen Einbruch in einem Gemeindezentrum im Nordosten des Bundesstaates Victoria aufklären. Bei der Spurensuche offenbart sich den Beamten an einer Fensterscheibe ein riesiger Abdruck, der nur einen Schluss zulässt: Einer der Diebe muss sich ohne Hose gegen die Fensterscheibe gelehnt haben.

Polizist Shane Martin sagt dem Onlineportal The Age, in 23 Jahren Polizeiarbeit sei ihm noch nichts vergleichbares untergekommen. Entweder jemand wolle sich einen Spaß erlauben, oder die Diebe hätten versucht einzubrechen, indem sie sich gegen die Glastür stemmen - "aber ich habe keine Ahnung, warum sie es nackt machen würden".

Gestohlen wurde zwar nur ein Fernsehgerät, der Schaden war aber weitaus größer, denn die Diebe aktivierten die Feuerlöschanlage. Drei Personen seien dabei beobachtet worden, wie sie in einem schwarzen Auto davonfuhren.

Nichts geht mehr auf der A5 - drei Unfälle, Ausweichstrecken dicht

Bad Nauheim/Friedberg  - Nach gleich drei Unfällen auf der Autobahn 5 ist es im Berufsverkehr zwischen Fernwald (Kreis Gießen) und Frankfurt zu erheblichen Behinderungen gekommen.

"In Richtung Frankfurt geht gar nichts mehr", sagte eine Sprecherin der Polizei in Friedberg. Neben der A5 waren am Dienstagmorgen auch die Umleitungsstrecken völlig überlastet. Auslöser für das Verkehrschaos war ein Unfall, bei dem in der Nacht auf Dienstag ein 20 Jahre alter Autofahrer auf einen Lastwagen gerast und dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt worden war.

Der 28-jährige Beifahrer erlitt leichte Verletzungen. Im wegen dieses Unfalls entstandenen Stau prallten drei Lastwagen aufeinander. Dabei verletzte sich einer der Fahrer leicht. Alle drei Lastwagen mussten abgeschleppt und die Autobahn während der Bergungsarbeiten voll gesperrt werden.

Der linke Fahrstreifen konnte am Morgen gegen 5.30 Uhr zwar wieder freigegeben werden, jedoch kam es später zwischen Fernwald und dem Gambacher Kreuz zu einem dritten Unfall. Bei dem Crash zwischen einem Pkw und einem Lastwagen wurden die Insassen des Autos schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber sei im Einsatz, berichtete die Polizeisprecherin.

Ab Fernwald musste die Autobahn in Richtung Süden nach diesem Unfall komplett gesperrt werden. Auf den Umleitungsstrecken sah es wenig besser aus: Kurz vor dem Anschluss Butzbach-Süd fuhren auf der Bundesstraße 3 vier Fahrzeuge ineinander.

In letzter Sekunde - Mann rettet Schülerin vor Zug

Rüdesheim - Ein Mann hat einer Schülerin am Bahnhof Rüdesheim (Rheingau-Taunus-Kreis) das Leben gerettet. Wie die Polizei mitteilte, befand sich die 15-Jährige gegen 12 Uhr auf dem Weg zur Schule. Um zu ihrem Zug zu gelangen, musste sie den Reisendenübergang benutzen, der über ein Gleis führt.

Als sie sich im Gleisbett befand, näherte sich ein Güterzug, den die Schülerin offenbar nicht bemerkt hatte. Ein vor ihr herlaufender Mann griff zu und zog sie in letzter Sekunde von den Gleisen. Laut Polizei ist es allein dem Mann zu verdanken, dass das Mädchen noch lebt. 

Normalerweise bleibt der Übergang für Reisende geschlossen, wenn Züge den Bahnhof passieren. Warum er in diesem Fall geöffnet war, war vorerst nicht klar. Die Polizei ermittelt. 

Streit eskaliert - 19-Jähriger bei Party erstochen

Ainring  - Ein 19-Jähriger ist bei einem Streit auf einer Geburtstagsfeier in Ainring (Landkreis Berchtesgadener Land) niedergestochen worden und kurz darauf an seinen Verletzungen gestorben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Teenager am frühen Samstagmorgen von einem anderen Partygast verletzt worden; er starb kurz darauf in einem Krankenhaus.

Nach dem Notarzteinsatz in der Wohnung, in der die Geburtstagsfeier stattfand, befragte die Polizei auf der Suche nach dem Täter die noch anwesenden Partygäste. Mehrere sollen laut Polizei betrunken gewesen sein. Da weitere Gäste die Feier bereits verlassen hatten, fahndeten die Ermittler in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein und Altötting.

Am Samstagabend führten die Ermittlungen die Beamten schließlich zu einem 45-Jährigen in Altötting, der die Tat einräumte. Der Mann sollte am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden. Die genauen Hintergründe sind laut Polizei noch unklar. "Die Ermittlungen sind im vollen Gange", sagte ein Sprecher am Sonntag.

Betrunkener stürzt bei Tempo 100 aus Auto - leicht verletzt

Freiburg - Ein Betrunkener hat einen Sturz aus einem schnell fahrenden Auto auf der Autobahn 5 bei Freiburg mit einer Platzwunde am Kopf überstanden. Wie die Polizei mitteilte, war das Auto mit einer Geschwindigkeit von rund 100 Kilometern pro Stunde unterwegs. Der Mann saß auf dem Rücksitz, bevor er aus bisher unbekanntem Grund aus dem Wagen stürzte. Die nachfolgenden Autos konnten ihm ausweichen. Die Fahrerin des Wagens war ebenfalls alkoholisiert. 

Streit an roter Ampel: Fußgänger feuert auf Autofahrer

Köln - Ein Fußgänger hat bei Streitigkeiten an einer Straßenkreuzung in Wesseling bei Köln auf einen Autofahrer geschossen und ihn verletzt. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft hatte das Auto in der Nacht zum Samstag an einer roten Ampel gehalten.

Aus noch nicht geklärten Gründen sei der 30 Jahre alte Fahrer mit zwei Männern, die zu Fuß unterwegs waren, in eine Auseinandersetzung geraten und ausgestiegen. Daraufhin habe einer der Fußgänger eine Schusswaffe gezogen und auf den Autofahrer gefeuert. Polizisten nahmen kurz nach der Tat in der Nähe zwei Männer fest. Zur Schwere der Verletzung machte die Polizei keine Angaben. Die Ermittlungen dauerten an.

Polizei sucht U-Bahn-Treter vom Schlesischen Tor

Berlin - Die Polizei sucht zwei Männer, die am U-Bahnhof Schlesisches Tor in Kreuzberg einen 24-Jährigen bewusstlos geschlagen und schwer verletzt haben. Am Dienstag veröffentlichte sie Fotos der Angreifer im Internet.

Die Ermittler bitten Zeugen um Hinweise. Der Angriff ereignete sich bereits am 9. Mai 2015 gegen 7.40 Uhr. Nach bisherigem Ermittlungsstand schlug einer der Angreifer dem 24-Jährigen zunächst grundlos ins Gesicht, der sackte daraufhin bewusstlos zu Boden.

Der zweite Angreifer trat dem Opfer anschließend zwei Mal gezielt ins Gesicht. Der 24-Jährige erlitt dabei eine Schädelfraktur und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. 

HIV-Positiver soll in Malawi 100 Mädchen entjungfert haben

Malawi - Ein Mann in Malawi soll bei Initiationsriten trotz einer ihm bekannten HIV-Infektion rund 100 Mädchen entjungfert haben. Jetzt muss sich der 45-Jährige unter anderem wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten.

Das Urteil wird noch heute erwartet. Zudem soll er für sogenannte rituellen Reinigungen mit zahlreichen frisch verwitweten Frauen geschlafen haben.

Die Regierung des Landes im südlichen Afrika kämpft gegen sexuelle Initiationsriten für Mädchen. Dennoch werden sie vor allem auf dem Land weiter praktiziert, besonders im Süden.

Teenager erblindet nach Laserpointer-Attacke

Nürnberg - Ein Jugendlicher ist in Nürnberg von einem Unbekannten mit einem Laserpointer geblendet worden und dadurch auf einem Auge nahezu erblindet. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls, der sich am 13. Oktober ereignet hat.

Der Jugendliche war am Nachmittag in einer U-Bahnstation auf der Rolltreppe nach oben gefahren. "Plötzlich bemerkte er einen grünen Laserstrahl, der ihn kurz darauf im Auge blendete", schilderte die Polizei.

"Einige Zeit später verschlechterte sich die Sehfähigkeit des Jugendlichen enorm. Inzwischen ist er auf einem Auge nahezu erblindet."

Der Vorfall ereignete sich am 13. Oktober zwischen 15.30 Uhr und 16 Uhr im U-Bahnhof Gustav-Adolf-Straße.

Schokoriegel-Crash: "Baff, dass sie überlebt haben"

Wellington - Ein Auto ist in Neuseeland von der Straße abgekommen und 35 Meter tief in einen Fluss gestürzt, aber der Fahrer und seine Mutter überlebten den Unfall nur leicht verletzt.

Der Mann verlor bei Hawke's Bay an der Ostküste der Nordinsel bei schwerem Regen die Kontrolle über das Fahrzeug, weil er sich an einem Schoko-Riegel verschluckte, wie die Polizei dem Nachrichtenportal stuff.co.nz sagte.

"Es goss in Strömen. Der Fahrer trat auf die Bremse, um an den Rand zu fahren, geriet aber ins Schleudern, und das Fahrzeug kam von der Straße ab", sagte Polizeisprecher Grant Marshall. "Wir sind baff, dass die beiden das überlebt haben." Das Auto hatte Totalschaden.

Vater ließ Sohn in überhitztem Auto sterben

Brunswick - Weil er seinen kleinen Sohn sieben Stunden lang in einem überhitzten Auto ließ, hat ein Gericht im US-Bundesstaat Georgia einen Vater des Mordes für schuldig befunden. Der 35-Jährige soll den damals 22 Monate alten Jungen im Juni 2014 auf dem Parkplatz seiner Arbeitsstelle gelassen haben, statt ihn im Kindergarten abzugeben, wie der Sender CNN berichtete.

Demnach bemerkte der Mann erst später auf dem Weg zu einem Kino, dass sein Sohn noch im Auto war. Da war der Junge schon tot.

Dem Bericht nach ergab die Auswertung digitaler Daten, dass der Vater an dem Tag mehrere SMS-Nachrichten mit sechs verschiedenen Frauen ausgetauscht hatte, darunter mit einer Minderjährigen. Demnach führte der Mann ein Doppelleben. Für seine Verwandten und Bekannten sei er der treu sorgende Familienvater gewesen. Daneben habe er außereheliche Affären und Online-Kontakte mit zahlreichen Frauen gehabt.

"Dies ist einer der Fälle, in denen Taten lauter sprechen als Worte", sagte Bezirksstaatsanwalt Chuck Boring. Das Strafmaß war zunächst nicht bekannt. Das Urteil soll Anfang Dezember verkündet werden.

16-Jähriger mit mehr als 400 "Polenböllern" an Grenze erwischt 

Bad Muskau - Mit einer großen Menge verbotener Pyrotechnik ist ein Jugendlicher an der Grenze zu Polen erwischt worden. Beamte hätten den 16-Jährigen am Wochenende im sächsischen Bad Muskau (Görlitz) mit mehr als 400 sogenannten Polenböllern gestellt, teilte die Polizei mit.

Außerdem fanden die Beamten ein Klappmesser und einen Schlagring in seinem Rucksack - beides verbotene Gegenstände. Neben einer Strafanzeige erwartet den Jugendlichen und seine Eltern eine saftige Rechnung für die ordnungsgemäße Vernichtung der Böller durch Entschärfer der Bundespolizei.

Streit um Auto im Parkverbot eskaliert - zehn Polizisten in NRW verletzt 

Düren - In Nordrhein-Westfalen sind beim Streit um ein falsch geparktes Auto zehn Polizisten verletzt worden. Ein Mann war in Düren am Samstagmittag mit seinen Söhnen auf die Straße gestürmt, nachdem er einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes an seinem abgestellten Wagen bemerkte hatte, wie die Polizei mitteilte.

Als die Polizei anrückte, gingen die Männer auf die Beamten los. Die Beamten waren laut Polizeibericht am Einsatzort roher Gewalt und Aggression ausgesetzt. Umgehend nach ihrem Eintreffen entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen dem Fahrzeughalter, unterstützt von seinen Söhnen, und der Polizei. 

Zehn Polizisten wurden verletzt.  Mehrere von ihnen wurden zum Teil so schwer verletzt, dass sie in die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden mussten; einer von ihnen kam stationär ins Krankenhaus.

Erst einem größeren Polizeiaufgebot gelang es, zwei 27 und 46 Jahre alte Angreifer festzunehmen.

Ein Spezialeinsatzkommando fasste am späten Abend in einer Wohnung in Düren ein 25-jähriges weiteres Familienmitglied als weiteren Tatverdächtigen. Er wurde zwischenzeitlich wieder freigelassen.

Weitere Fahndungsmaßnahmen und Ermittlungen dauern an. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben, und Hinweise zu dem Vorfall oder den beteiligten Personen geben können, werden gebeten, sich bei der Leitstelle der Polizei in Düren unter der Telefonnummer 02421 949-6425 zu melden.

Rätselhafter Unfall auf der A2 - 26-Jähriger tot 

Gladbeck - Ein 26 Jahre alter Autofahrer ist bei einem rätselhaften Unfall auf der Autobahn 2 nahe Gladbeck (Recklinghausen) tödlich verletzt worden. Sein 39-jähriger Beifahrer erlitt schwere Verletzungen, wie die Polizei am Freitag berichtete. Das Fahrzeug war am Donnerstagabend mit Totalschaden auf der linken Fahrspur entdeckt worden.

Der 26-jährige Fahrer konnte nur noch tot aus seinem Wagen geborgen werden, sein Beifahrer kam ins Krankenhaus. Wie der Unfall passiert ist, sei auch nach den bisherigen Ermittlungen völlig unklar, sagte eine Polizeisprecherin am Freitagnachmittag.

"Auf der Fahrbahn gab es keine Hinweise, womit das Auto kollidiert sein könnte. Gleichwohl gibt es Spuren an dem Auto. Die Kollegen nehmen es mit einem Gutachter in Augenschein." Auch der Beifahrer könnte Aufschluss über den Unfallhergang geben. Er war aber nach Angaben der Sprecherin noch nicht vernehmungsfähig. 

Wie der Unfall passiert ist, sei auch nach den bisherigen Ermittlungen völlig unklar. (Foto: DPA)

Dieser Biker-Po war geladen

Brisbane - Ein ungewöhnliches Versteck hat ein Mitglied einer australischen Motorradgang für seine Waffe gewählt. Bei seiner Festnahme entdeckten Polizisten im Bundesstaat Queensland eine geladene Handfeuerwaffe versteckt zwischen im Po Mannes, wie die Polizei in der Stadt Brisbane mitteilte.

Die Polizisten stellten im Auto und in der Wohnung des 34-Jährigen weitere Waffen, Drogen und Sprengstoff sicher. Der Mann soll zu einer der größten Motorradgangs des Landes gehören. Die "Rebels" werden mit Morden und Drogenhandel in Verbindung gebracht.

Stau auf der Autobahn 5 bei Frankfurt (Archivbild) (Foto: DPA)


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