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Kurz und Knapp - der Nachrichtensplitter Kokain in Coca-Cola-Werk entdeckt

Wie ein Biber für zwei kuriose Autounfälle sorgt +++ Todesdrama um deutschen Bergsteiger +++ Sechs Verletzte bei Einpark-Manöver +++ Polizisten-Freundschaft mit Wildschwein +++ Mehr bei Kurz & Knapp.

370 Kilo Kokain bei Coca-Cola gefunden

Marseille - In einem Coca-Cola-Werk in Südfrankreich sind 370 Kilogramm Kokain in einem Container gefunden worden. Die Drogen hätten einen Schwarzmarktwert von annähernd 50 Millionen Euro, berichtete die Regionalzeitung "Var-Matin" unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft von Marseille.

Sie wurden in einem an den Getränkehersteller gelieferten Container in Signes nördlich von Toulon gefunden. Dieser habe Fässer mit Orangensaftkonzentrat transportiert und sei aus Costa Rica gekommen.  

Das sei eine "sehr böse Überraschung", sagte der örtliche Coca-Cola-Chef Jean-Denis Malgras dem Blatt. Die ersten Ermittlungsergebnisse hätten aber gezeigt, dass die Mitarbeiter des Unternehmens nichts mit den Drogen zu tun hätten.

Biber fällt einen Baum und zerstört zwei Autos 

Ühlingen - Ein Biber hat an einer Landstraße im Süden Baden-Württembergs einen Baum zu Fall gebracht und damit zwei fahrende Autos beschädigt. Der Baum sei zunächst auf den Wagen eines 56 Jahre alten Mannes zwischen Witznau und Ühlingen gekracht, teilte die Polizei am Montag mit. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon, sein Fahrzeug wurde aber so stark beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste. Dann fuhr in der Dunkelheit noch eine 22 Jahre alte Frau mit ihrem Auto gegen den auf der Straße liegenden Baum. Die Feuerwehr räumte das Hindernis schließlich weg.

Todesdrama um deutschen Bergsteiger im Salzburger Land

Salzburg - Ein 42 Jahre alter Bergsteiger aus dem Landkreis München ist am Samstag im Tennengebirge im Salzburger Land vor den Augen seiner Frau mehr als 100 Meter tief in den Tod gestürzt.

Nach Polizeiangaben stieg das Paar am Morgen von der Laufener Hütte ab. Auf etwa 1500 Metern verlor der Mann den Halt und fiel erst zehn Meter tief über einen Felsen und dann etwa 100 Meter durch grasiges Gelände.

Die Frau alarmierte den Hüttenwirt, der die Bergwacht rief. Ein zufällig anwesender Bergretter leistete Erste Hilfe. Der 42-Jährige starb jedoch noch an der Unglücksstelle, seine Leiche wurde mit einem Hubschrauber geborgen.

Australier macht den Fund seines Lebens

Sydney - Ein Goldsucher hat in Australien nach Angaben eines Metalldetektor-Herstellers einen vier Kilogramm schweren Goldklumpen gefunden. Der Mann habe das Nugget bereits vergangene Woche mit einem Suchgerät im Boden eines früheren Abbaugebiets im Bundesstaat Victoria entdeckt, erklärte die Herstellerfirma.

Der Finder nannte das 145 Unzen (4,1 Kilogramm) schwere Nugget demnach "Friday's Joy" (Freitagsfreude). "Ich dachte zuerst, es sei Müll, vielleicht ein altes Hufeisen", wurde der Mann zitiert. Er hatte in dem Goldfeld schon zuvor mehrere große Goldklumpen gefunden, hieß es in der Mitteilung. Schätzungen zufolge könnte das Nugget dem Finder umgerechnet etwa 170000 Euro einbringen. Er habe zunächst nicht gewusst, was er mit dem Gold machen solle, sagte er. "Es ist, als ob man einen großen Fisch fängt. Wohin dann mit dem Ding? Ich habe es gewaschen, in Alufolie gepackt und die erste Nacht in meinem Backofen aufbewahrt", sagte der Finder.

In den 1850er Jahren strömten Tausende in die auch "Goldenes Dreieck" genannte Region, Funde hatten einen Goldrausch ausgelöst. Der größte jemals in Australien gefundene Goldklumpen wog nach Expertenangaben 72 Kilogramm und wurde 1869 entdeckt.

Wenn die Mutter der Tochter das Einparken zeigt

Geseke - Sechs Menschen sind verletzt worden, als ein Geländewagen mitten in ein Schnellrestaurant in Geseke (Kreis Soest) gefahren ist. Warum die 51 Jahre Fahrerin die Kontrolle über Fahrzeug verloren hat und vorwärts durch die Schaufensterscheibe in das Restaurant setzte, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Die Frau habe einen Schock erlitten.

Zwei Gäste des Restaurants wurden schwer verletzt, drei weitere Gäste und die Unfallfahrerin kamen mit leichteren Verletzungen davon.

Nach Angaben der Polizei hatte die 17-jährige Tochter den Wagen im Rahmen des begleiteten Fahrens zu dem Restaurant gefahren. Weil der Mutter die Parkposition nicht gefiel, habe sie sich selbst hinter das Steuer gesetzt, um den Wagen umzusetzen. Dabei sei der Unfall passiert. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

Mann mit Hose und Socken im Bett - Frau ruft Polizei

Weil ihr Lebensgefährte mit Socken und Hose im Bett lag, hat eine Frau in Nordrhein-Westfalen die Polizei gerufen. Am Telefon erzählte die Anruferin aus Bad Berleburg allerdings, ihr Partner habe die Wohnung verwüstet. Als die Beamten am Mittwochmorgen anrückten, fanden sie den vermeintlichen Wüterich friedlich schlafend im Bett. Von den Polizisten zur Rede gestellt, rückte die Frau mit der Wahrheit heraus: Sie habe die Polizei alarmiert, weil sie nicht damit einverstanden sei, dass ihr Partner in Straßenkleidung im Bett liege. Die Beamten beließen es bei dem eindringlichen Hinweis, bei einem erneuten Missbrauch des Notrufs werde Strafanzeige erstattet, wie die Polizei mitteilte.

Wildschwein lässt sich von Polizisten kraulen

Ein handzahmes Wildschwein hat für Abwechslung auf einer nächtlichen Streifenfahrt gesorgt. Das Schwein hatte es sich auf einem Grünstreifen vor einem Fast-Food-Restaurant in Soest gemütlich gemacht, ein Zeuge rief die Polizei. "Das Tier genoss sichtlich die Streicheleinheiten der Polizeibeamten und folgte diesen anschließend auf Schritt und Tritt", heißt es im Polizeibericht.

Eine Polizistin taufte das Wildschwein kurzerhand auf den Namen Ilse. Das etwa sechs Monate alte Wildschwein folgte den Beamten zwar, in den Einsatzbus wollte es aber nicht freiwillig einsteigen. Deshalb wurde Ilse von einem Jäger betäubt und dann in ein Tierheim gebracht. "Wir gehen davon aus, dass der Besitzer sich meldet", sagte ein Polizeisprecher.

Riesenwels attackiert Schwimmerin im See

Kirchroth - Ein Riesenwels hat eine Schwimmerin in Bayern attackiert. Der große Fisch habe die Frau offenbar angegriffen und verletzt, weil sie seinem Nest mit den Eiern zu Nahe gekommen sei, sagte Johannes Schnell vom Landesfischereiverband Bayern.

Er geht anhand eines Fotos, welches das Opfer selbst gemacht hatte, davon aus, dass der Fisch bis zu zwei Meter groß ist. Zuvor hatten Medien über den Fall in Kirchroth berichtet. Ein solcher Angriff ist laut Schnell nicht ungewöhnlich. Ernsthafte Verletzungen gebe es dabei aber nicht.

Äpfel mit Schrauben versehen und auf Kitagelände abgelegt

Dortmund - Auf einem Kita-Gelände in Dortmund sind zahlreiche mit Schrauben präparierte Äpfel gefunden worden. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Hausfriedensbruch gegen Unbekannt. Es könnte sich um einen unbedachten "Dumme-Jungen-Streich" handeln, teilte die Behörde mit. Verletzt wurde niemand.

Die Äpfel gehörten zu einem Baum, dessen Äste von einem Nachbargrund auf das Kitagelände hinüberragen. An einem Zaun stand eine Bank. Die Polizei vermutet, dass die unbekannten Täter darüber zu den Äpfeln gestiegen sind.

Katze löst Explosion in Brandenburg aus

Wittenberge - Eine Katze soll nach Polizeierkenntnissen die Explosion in einem Wohnhaus in Wittenberge (Prignitz) ausgelöst haben. Der Elektroherd, dessen Kochfeld per Berührung gesteuert wird, wurde demnach offensichtlich durch das Tier angeschaltet.

Dadurch sei vermutlich eine Plastikschüssel auf dem Herd in Brand geraten und habe eine nebenstehende Spraydose erhitzt, die dann explodierte, teilte die Polizei mit.

Die Explosion ereignete sich am Sonntagmorgen - verletzt wurde niemand. Herabfallende Ziegel und Glasscheiben beschädigten allerdings geparkte Autos. Wie es der Katze geht, blieb offen.

ICE-Lokführer vergisst Halt in Freiburg

Freiburg - Auf Weg von Basel nach Köln hat ein ICE-Lokführer den ersten Halt am Freiburger Hauptbahnhof ausgelassen und zahlreiche Reisende am Bahnsteig stehen gelassen. Wie es dazu kommen konnte, werde intern ermittelt, teilte ein Sprecher der Bahn mit.

Nach Angaben der Deutschen Bahn saßen rund 200 Reisende am Sonntagmittag in dem ICE. Passagiere mit dem Reiseziel Freiburg konnten erst in Offenburg umsteigen.

Die "Badische Zeitung" hatte darüber berichtet. Demnach ist es in den vergangenen Jahren mehrfach zu ähnlichen Haltausfällen in Freiburg gekommen.

In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Vorfällen, bei denen Züge Bahnhöfe durchfahren haben. Häufig betroffen war etwa der Bahnhof Wolfsburg, 2011 warteten Fahrgäste dort gleich dreimal umsonst auf ihren Zug.

Verschiedene Gründe können zu einem verpassten Halt führen. Dass ein Lokführer vergisst, den Zug zu stoppen, ist unwahrscheinlich, aber dennoch nicht ausgeschlossen. Auf dem Display in der Führerkabine werden alle vorgesehenen Haltestellen angezeigt. Zusätzlich gibt es die Route auf Papier ausgedruckt. Im Falle der verpassten Stopps in Wolfsburg soll es sich jedoch um einen Fehler in dem elektonischen Fahrplan gehandelt haben.

Auch technische Pannen gab es immer wieder bei der Bahn. Legendär ist die Pannenserie während der Hitzewelle im Juli 2010. Binnen weniger Tage fielen Klimaanlagen in gut 50 Fernzügen aus. In einem ICE kollabierten mehrere Schüler. Bis September erhielten rund 27.000 Bahnkunden Entschädigungen im Wert von insgesamt knapp vier Millionen Euro. Auch in den Folgejahren fielen im Hochsommer in mehreren ICE-Zügen Klimaanlagen aus.

Familie vergisst Mutter an der A6

Kirchardt - Die Geschichte erinnert ein wenig an den Film „Kevin – Allein zu Haus“ – auch wenn es in diesem Fall die Mutter traf: Eine Frau ist auf einem Parkplatz an der Autobahn 6 in Baden-Württemberg von ihrer kompletten Familie vergessen worden.

Die Rumänin war mit ihrem Mann, den Kindern und den Schwiegereltern nach Frankreich unterwegs, wie die Polizei am Montag mitteilte. Sie machten gemeinsam nahe Kirchard Rast.

Als die Frau von der Toilette kam, waren die anderen bereits weitergefahren. Nach einer Stunde rief die Frau in der Nacht zum Montag die Polizei. Die Beamten brachten sie in ein Obdachlosenheim nach Heilbronn, damit sie dort etwas schlafen konnte.

„Kurze Zeit darauf kam eine Anfrage der Bundespolizei, ob im Bereich des Weinsberger Kreuzes eine Frau übrig sei.“ Noch in der Nacht wurde die Familie wieder vereint.

Bewusstloser Autofahrer rast Radler um

Plochingen - Ein 52-jähriger Radfahrer ist am Sonntagabend in der Region Stuttgart frontal von einem Auto erfasst worden und noch am Unfallort gestorben. Der Mann aus Göttingen war gegen 19.00 Uhr in Plochingen (Landkreis Esslingen) unterwegs, als ein 42-jähriger Autofahrer kurz bewusstlos wurde und die Kontrolle über seinen Wagen verlor, wie die Polizei in Reutlingen mitteilte. Ersten Ermittlungen zufolge waren medizinische Gründe die Ursache für die Bewusstlosigkeit. Das Auto rollte erst über die Gegenfahrbahn, erfasste dann den Radfahrer und kam erst nach mehreren hundert Metern zum Stehen. Als der Fahrer wieder das Bewusstsein erlangte, rief er die Polizei.

Mädchen tötet Möwe - Vater droht Strafe

Rehoboth Beach - Ein 13-jähriges Mädchen soll in den USAnach Angaben der Polizei eine Seemöwe in ein Sandloch gelockt und dort mit einer Plastikschaufel getötet haben. Gegen den Vater der jungen Kanadierin seien nach dem Vorfall in dem Badeort Rehoboth Beach im US-Staat Delaware Anschuldigungen erhoben worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Der 48-Jährige soll Alkohol getrunken haben, während seine Tochter ihr Unwesen trieb.

Einer Polizeierklärung zufolge wurden Beamte am Mittwoch von Augenzeugen zu dem Strand gerufen. Diese hätten sich beschwert, dass ein Mädchen versuche, Möwen mit einer Schaufel zu treffen. Die 13-Jährige habe Essen in ein Loch im Sand gelegt, um die Vögel so anzulocken. Eine Möwe sei dabei getötet worden. Der Kadaver sei später in einer Mülltonne gefunden worden.

Frau regelt Verkehr im Schlafzimmer

In ihrem Schlafzimmer hat eine junge Frau aus Braunschweig jede Menge gestohlene Verkehrsschilder aufgestellt. Als Beamte aus anderem Anlass in ihre Wohnung kamen, gab die 20-Jährige unumwunden zu, die Schilder von Baustellen entwendet zu haben, teilte die Polizei am Freitag mit. Was die Frau Schlafzimmerbesuchern mit einer Absperrbake, einem Tempo-30-Schild und diversen Baustellenleuchten signalisieren wollte, sagte sie den Beamten nicht. Die Verleihfirma für Verkehrstechnik erhielt Schilder und Leuchten zurück, die Frau erwartet ein Verfahren wegen Diebstahls.

Putzfrau wischt Autogramme von Fußballstars ab

Mit einem Wisch war alles weg: Eine Putzfrau hat im Vereinsheim des Bayernligisten SpVgg SV Weiden Autogramme diverser Fußball-Größen entfernt. Seitdem der Vorfall bekannt geworden sei, stehe das Telefon nicht mehr still, schrieb der oberpfälzische Verein am Mittwoch auf seiner Facebook-Seite. Offensichtlich hatte eine Reinigungskraft versehentlich von einem verglasten Wappen die Unterschriften etwa von Weltmeister-Torhüter Manuel Neuer und Top-Trainern wie Jürgen Klopp und Pep Guardiola weggewischt. Die Putzfrau habe wohl gedacht, "dass Jugendliche da oben gefeiert und rumgeschmiert haben", sagte Vereinssekretärin Susanne Böhm dem Internetportal "onetz.de". Als sie den Unterschriftenschwund bemerkt habe, "dachte ich, mich trifft der Schlag". Erst kurz zuvor seien die Reinigungskräfte gewechselt worden, "es will aber natürlich keine gewesen sein".

Dem Bericht zufolge hat sich der Pressesprecher des Vereins bereits um Nachschub bemüht und den deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München, bei dem Neuer unter Vertrag steht, um Hilfe gebeten. Auch Jürgen Klopp habe er im Visier. "Hoffen wir, dass sich der FC Bayern München, Jürgen Klopp und Pep Guardiola (Pep Team) noch melden", schrieb der Verein auch bei Facebook.  

Hooligan prügelt auf Erstliga-Torwart ein

Ein Hooligan hat in Schweden – im wahrsten Sinne des Wortes – zugeschlagen. Die Attacke erreichte allerdings ein völlig neues Level, denn sie ereignete sich noch während des Spiels. Die Erstligapartie zwischen Jönköpings Södra IF und Östersunds FK wurde abgebrochen. 

In der 90. Minute stürmte eine maskierte Person auf das Feld. Gästetorwart Aly Keita bemerkte den Zuschauer und versuchte, vor diesem zu flüchten. Das gelang ihm allerdings nicht, sodass der Hooligan zum Faustschlag ausholen konnte und Keita voll im Gesicht traf.

Die Spieler beider Mannschaften und auch der Schiedsrichter liefen sofort zum Ort des Geschehens, wie in einem Video bei Twitter sehr gut zu erkennen ist. Der Täter wird von mehreren Ordnern überwältigt und vorläufig festgenommen. Einige Spieler von Östersunds FK deuten erst noch an, sich für den Schlag rächen, lassen es dann aber doch.

Über die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter gab der Verein unmittelbar nach dem Spiele eine Erklärung ab. In dieser heißt es: "Jönköpings Södra beklagt den Zwischenfall, der zum Ende des Matches gegen Östersunds FK passiert ist. Wir verurteilen aufs Schärfste, was passiert ist. Wir warten nun die Ermittlungen der Polizei und des schwedischen Fußballverbandes ab, um uns ein vollständiges Bild der Ereignisse zu machen." Außerdem entschuldigte sich der Verein beim Opfer Keita: "Nach diesem Spiel gibt es nur Verlierer. Wir möchten hiermit unsere volle Unterstützung für Östersunds Torhüter Aly Keita zum Ausdruck bringen.

Bockiger Dreijähriger ruft Polizei auf den Plan

Brandenburg - Kindesentführung in Brandenburg an der Havel? Wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag berichtete, wurden Beamte am Samstagabend von Zeugen alarmiert: Ein schreiendes Kind sei in ein dunkles Auto gezogen worden, danach sei der Wagen schnell davongefahren.

Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein. Die Beamten ermittelten die Mutter des Kindes und besuchten sie daheim.

Mit kuriosem Ergebnis: Wie sich herausstellte, hatte der Vater des Dreijährigen seinem Sohn um 20 Uhr gesagt, dass er jetzt den Spielplatz verlassen müsse. Darauf weigerte sich der Junge, ins Auto einzusteigen, und protestierte lautstark, als sein Vater ihn dennoch in das Fahrzeug setzte.

Döner-Esser landen im Krankenhaus 

Berlin - Erst Döner gegessen, dann ins Krankenhaus: So ist der Hauptstadt-Besuch für 14 Teilnehmer einer Reisegruppe aus Hessen ausgegangen. Die Menschen klagten nach dem Mittagessen bei einem Döner-Imbiss am Potsdamer Platz über Unwohlsein und wurden von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei mit. Neun von ihnen wurden stationär aufgenommen. Auch eine Familie aus den Niederlanden, die am gleichen Imbiss gegessen hatte, musste sich ärztlich behandeln lassen.

Der Imbiss in einem Einkaufszentrum wurde geschlossen, der Dönerspieß beschlagnahmt. Gegen die Betreiber laufen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstoßes gegen das Lebensmittelgesetz. Bei der Reisegruppe handelt es sich um Flüchtlinge, die in Hessen leben und zu Besuch nach Berlin kamen. 

Sechsjähriger ärgert sich über Kita-Kumpel und ruft die Polizei

Erfurt - Weil er sich von einem Spielkameraden aus dem Kindergarten gemobbt fühlte, hat ein sechs Jahre alter Junge aus Erfurt den Polizei-Notruf gewählt. Der Knirps habe am Sonntagmorgen gleich dreimal angerufen, teilte die Polizei mit. Er bat die Beamten, sich des Falles anzunehmen. Polizisten schauten daraufhin bei der Wohnung des Kindes vorbei. Der Kleine stritt die Anrufe zunächst ab, gab sie dann aber sichtlich beschämt vor seiner Mutter zu. Laut Polizei löst sich der Streit zwischen den Kindern bald von selbst – der Kita-Kumpel des Sechsjährigen kommt in die Schule.

Hündin überlebt Sturz in 45 Meter Tiefe

Eine Hündin hat in der Sächsischen Schweiz einen Sturz in 45 Meter Tiefe überlebt. Der Bretonen-Mischling war mit seiner 75 Jahre alten Besitzerin und deren Familie am Freitag zum Wandern im Elbsandsteingebirge unterwegs. Während die Familie das Panorama im Bastei-Gebiet genoss, sprang die nicht angeleinte Jule über ein Geländer und stürzte über die Felskante in die Tiefe. Nach 25 Meter freiem Fall bremsten Baumkronen und Büsche die Hündin, wie die Feuerwehr am Samstag in Dresden mitteilte.

Die Familie aus Norddeutschland rief die Bergwacht. Bergretter, die sich von der Aussichtsplattform abseilten, entdeckten die vier Jahre alte Hündin durch ihr Winseln in einer Felsspalte. Mit einem Flaschenzug aus Seilen wurde Jule in einem Bergsack nach oben gehievt. Dabei halfen auch andere Wanderer, wie die Feuerwehr weiter mitteilte. Die Aktion dauerte zweieinhalb Stunden. Die Hündin wurde mit Verletzungen zu einem Tierarzt gebracht, wo sie auch die Nacht verbrachte. Zu Einzelheiten wollte sich die Praxis nicht äußern. 

Polizei nimmt 27-Jährigen zweimal fest - an einem Tag

Bundespolizisten am Berliner Hauptbahnhof hatten am Donnerstag gleich mehrfach mit einem 27-jährigen Mann zu tun. Nachdem er am Nachmittag ohne Ticket in einem ICE nach Berlin unterwegs war, fiel er am Abend wegen eines versuchten Ladendiebstahls und Körperverletzung im Hauptbahnhof auf.

Zunächst war der 27-jährige Hannoveraner im ICE 849 aufgefallen, weil er keinen gültigen Fahrschein hatte. Ein im Zug befindlicher Bundespolizist nahm wegen der Leistungserschleichung die Personalien des Mannes auf. Danach wollte der 27-Jährige dem Beamten ins Gesicht schlagen, was dieser verhindern konnte. Er nahm den Mann vorläufig fest und legte ihm Handschellen an. Im Berliner Hauptbahnhof brachte ihn eine Streife zur Wache. Während der gesamten Zeit verhielt sich der Pole unkooperativ und schrie. Da er den freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte, folgte schließlich eine Blutentnahme. Nach Beendigung weiterer strafprozessualer Maßnahmen entließen ihn die Beamten gegen 18:50 Uhr aus der Dienststelle.

Gegen 21:50 Uhr informierte ein Mitarbeiter eines Zeitungs- und Musikgeschäfts im Hauptbahnhof die Bundespolizei über einen gestellten Ladendieb. Die eingesetzte Streife war kurze Zeit später vor Ort und erkannte den alten Bekannten wieder. Der 27-Jährige hatte versucht, acht CDs und eine DVD zu stehlen. Zwei Mitarbeiter des Geschäfts sprachen ihn darauf an und hielten ihn bis zum Eintreffen der Streife fest. Dabei schlug der Pole unkontrolliert mit den Händen gegen die 27-jährige Mitarbeiterin des Geschäfts.

Dem 33-jährigen Ladenmitarbeiter schlug er zweimal mit seinem Rucksack gegen den Kopf. Beide erlitten leichte Abschürfungen und Hämatome, lehnten aber eine ärztliche Versorgung vor Ort ab. Die Beamten nahmen den 27-Jährigen mit aufs Revier und zeigten ihn erneut an. Nach Abschluss der Bearbeitung wurde er um 1 Uhr aus der Dienststelle entlassen.

Dieser Kater hat einen hohen Pulli-Verschleiß

Forst - Weil Kater "Schmidtchen" aus Brandenburg an einer Krankheit leidet und sich deshalb ständig kratzen muss, braucht er Schutzkleidung. Die Mitarbeiter des Tierheims Forst (an der Grenze zu Polen) kamen auf eine ungewöhnliche Idee: Sie bastelten für den schwarz-weißen Kater Rollkragen-Pullover aus Wärmflaschenbezügen. Damit soll sein Hals geschützt werden.

Das Problem: Der Kater hat einen hohen Pulli-Verschleiß, und das Tierheim fand jetzt im Sommer auf die Schnelle keinen Nachschub, wie Tierheimleiterin Karen Schulze sagt. Sie startete deshalb einen Aufruf im Internet - "Schmidtchen" bekommt seither Post aus ganz Deutschland. Rund ein Dutzend Wärmflaschen sind schon da. „Schmidtchen kann jeden Tag ein anderes Design tragen“, sagt Schulze.

Frachtflugzeug schießt in Bergamo übers Ziel hinaus

Mailand - Ein Frachtflugzeug des Paketzustellers DHL ist am Flughafen Bergamo in Italien von der Landebahn abgekommen. Mit dem vorderen Teil durchbrach die Boeing einen Zaun und landete auf einer Regionalstraße. Niemand wurde verletzt. Die Maschine kam am Freitag aus Paris und war um kurz nach 4.00 Uhr im Landeanflug. Wie es zum dem Unglück kam, war unklar. An dem Tag hatte es stark geregnet.

An dem Flughafen Orio al Serio, der in der Nähe von Mailand liegt und vor allem vom Billigflieger Ryanair und Frachtmaschinen genutzt wird, wurden zahlreiche Flüge gestrichen. Etwa 2500 Menschen saßen in der Haupt-Sommerreisezeit fest. Nach einigen Stunden nahm der Flughafen seinen Betrieb wieder auf, teilten die Betreiber mit.

"Es hätte in einer Tragödie enden können", sagte ein Augenzeuge der Nachrichtenagentur Ansa. Auf der Straße seien um die Uhrzeit zum Glück wenige Autos unterwegs gewesen. "Ein bisschen weiter rechts wäre das Flugzeug in den Häusern gelandet", sagte der Bürgermeister der Gemeinde Orio al Serio laut Lokalzeitung.

15-Jährige im Hasen-Kostüm für Bankräuberin gehalten

Kaiserslautern - Ein 15-jähriges Mädchen in Verkleidung hat in Kaiserslautern einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Autofahrer hatte sie in einem Hasenkostüm beim Betreten einer Bankfiliale gesehen und einen mutmaßlichen Raub gemeldet.  Anschließend rückten mehrere Streifenwagen aus. Allerdings trafen die Polizisten das Mädchen nicht mehr an.

Erst bei Ermittlungen in der Nachbarschaft löste sich das Rätsel. An einer Wohnung öffnete die 15-Jähriges im Hasenkostüm die Tür und gab an, mit ihrem Hund bis vor wenigen Minuten draußen gewesen zu sein. Sie sei erst vor einigen Tagen umgezogen - und die meisten Kleider seien noch eingepackt oder in der Wäsche. Deshalb habe sie sich das Kostüm für den kurzen Spaziergang angezogen.

Australier schießt Kumpel beim Posieren ins Gesicht

Melbourne - Ein Australier hat einen seiner Freunde mit einer Schrotflinte erschossen, als die beiden für ein Foto posieren wollten. Nun ist Albert Rapovski wegen Totschlags angeklagt worden.

Für das Foto hatte der 20-Jährige am 5. März in einem Motel mit der geladenen Flinte, deren Lauf abgesägt war, auf seinen Freund gezielt. Der Schuss, welcher sich löste, traf ihn im Gesicht. Anschließend soll Rapovski aus dem Motel in Melbourne geflüchtet sein. Bevor das Unglück geschah, sollen Freunde den Angeklagten dazu aufgefordert haben, die Waffe zu entladen. Sie sollen laut eines BBC-Berichts gewusst haben, dass Rapovski nicht mit der Waffe umgehen konnte..

Auch eine Lizenz soll er nicht besitzen. Am Tag nach der Tat fassten Polizisten den jungen Mann am Flughafen in Melbourne. Er wollte offenbar einen Flug nach Mazedonien nehmen.

Nackter kracht in Hauswand und flieht

Reichshof - Fast nackt ist ein Autofahrer in Reichshof (Oberbergischer Kreis) von einer Unfallstelle abgehauen. Zeugen berichteten, dass sich der Mann nach dem Crash nur eine Decke übergeworfen und dann das Weite gesucht habe, berichtete die Polizei.

Sein Auto, mit dem er gegen eine Mauer geprallt war, ließ er einfach stehen. Die Beamten machten den 49-jährigen Halter des Wagens ausfindig, doch der wollte zu den Geschehnissen lieber nichts sagen. Die Beamten gehen davon aus, dass er betrunken am Steuer gesessen hat. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Nackter läuft durch Innenstadt und stirbt

Dillenburg - Ein 23-jähriger Mann hat sich im hessischen Dillenburg (Lahn-Dill-Kreis) an einer Glasscheibe schwere Schnittverletzungen am Arm zugezogen und ist kurz darauf gestorben. Er habe sich gegen die Hilfe von Rettungskräften gewehrt und sei nach ersten Erkenntnissen verblutet, teilte die Polizei mit.

Zuvor war der den Angaben zufolge offensichtlich geistig verwirrte Mann nackt durch die Innenstadt gelaufen und hatte zwei Männer mit Faustschlägen verletzt. Ein Anwohner gab ihm anschließend Kleidung. Als die Polizei eintraf, flüchtete der 23-Jährige und zog sich dabei die tödlichen Schnittverletzungen zu.

Die genauen Hintergründe waren zunächst noch unklar. Der Mann war der Polizei wegen Drogendelikten bereits bekannt.

Schweizer Polizei stoppt diesen Golf-Fahrer

Luzern - Die Luzerner Polizei hat einen deutschen Touristen auf dem Weg nach Süden mit einem "offensichtlich überladenen Auto" auf der Autobahn gestoppt. Der Fahrer, der auf das Dach seines Golfs neben allerlei Gepäck auch eine Vespa geschnallt hatte, habe eine potenzielle Gefahr dargestellt.

Die Kontrolle ergab: Die Dachlast war um 408 Kilogramm, die hintere Achslast um 174 Kilogramm und das Gesamtgewicht des Personenwagens um 201 Kilogramm überschritten. Der 40-jährige Fahrer musste eine "Bussendeposition" hinterlegen und sein Auto soweit entladen, dass er die Fahrt vorschriftsmäßig fortsetzen konnte.

Die Polizei Luzern veröffentlichte Fotos vom hoffnungslos überladenen Dach des Golf-Fahrers. (Foto: Polizei Luzern)

Blitz zerstört Styroporlager in Brandenburg

Wittenberge - Erst ein schweres Gewitter, dann eine riesige Rauchsäule: Ein Blitz hat im brandenburgischen Wittenberge ein großes Styropor-Lager unter freiem Himmel in Brand gesetzt und einen Millionenschaden angerichtet.

"Der Blitz ist in die Platten eingeschlagen. Mehrere Zeugen berichteten, dass es dann sogleich zu qualmen begann", sagte eine Polizeisprecherin. Über der Fabrik der der Fabrik des österreichischen Dämmstoffe-Herstellers Austrotherm gab es große, dichte Qualmwolken, die kilometerweit zu sehen waren.  

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei und des Unternehmens war der Rauch jedoch nicht giftig. Soweit zunächst bekannt, wurde bei dem Feuer auch niemand verletzt. Es sei jedoch von zwei Millionen Euro Schaden auszugehen, sagte Firmenchef Gerald Prinzhorn. "Das Lager ist nicht mehr zu retten." Am Vormittag war ein heftiges Gewitter über die Prignitz gefegt.

Die Platten waren laut Austrotherm im Freien auf einer Fläche von etwa 150 mal 150 Metern gelagert. Prinzhorn sagte, die Pakete seien fünf Meter in die Höhe gestapelt. Sie lagen dort, damit sie ausgasen konnten. Eine 30 Meter entfernte Produktionshalle wurde geräumt, 20 Mitarbeiter brachten sich in Sicherheit. Die Halle war zunächst nicht betroffen. "Die Feuerwehr versucht ein Übergreifen der Flammen zu verhindern", sagte Prinzhorn. Sie war mit einem Großaufgebot vor Ort. 

Dichter schwarzer Rauch steigt über dem brennenden Styropor-Lager in Wittenberge auf. (Foto: DPA)

Wegen Stinkefüßen aus dem ICE geflogen

Göttingen - Mit einem ungewöhnlichen Streit in einem ICE hat sich die Bundespolizei in Göttingen befassen müssen. Weil sich ein Fahrgast durch die streng riechenden Füße eines Mitreisenden belästigt fühlte, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung und schließlich zu einer heftigen Backpfeife. Der Streit endete damit, dass die Kontrahenten den Zug verlassen und mit zur Wache kommen mussten, berichtete ein Sprecher der Bundespolizei.

Die aus Berlin stammenden Reisenden im Alter von 54 und 32 Jahren hatten sich am Montag im ICE Basel - Berlin auf einer Viererbank schräg gegenüber gesessen. Der 54-Jährige habe kurz vor Göttingen die Schuhe ausgezogen und die Füße auf den freien Sitz neben dem 32-Jährigen gelegt. Weil dem jüngeren Mann dies stank, wischte er die Füße von der Bank und beschwerte sich über den Geruch.

"Daraus entwickelte sich zunächst eine verbale Auseinandersetzung, die mit einer saftigen Backpfeife für den Stinkefuß endete, der den anderen Mann zuvor heftig beleidigt haben soll", sagte der Polizeisprecher. Beim Halt schloss die Polizei die beide Männer von der Weiterfahrt aus. Gegen den 32-Jährigen wurde ein Verfahren wegen Körperverletzung und gegen seinen Kontrahenten wegen Beleidigung eingeleitet. Ob die beiden noch nach Berlin gelangt sind, ist unbekannt. 

Gang verwechselt: 86-Jährige fährt mit Auto in Kita

Zum Glück spielten die Kinder draußen, als eine 86-Jährige ihr Auto vor einer Marburger Kindertagesstätte einparken wollte. Die Autofahrerin verwechselte dabei am Montag nach Polizeiangaben nämlich Vor- und Rückwärtsgang ihres Automatikwagens. Sie überfuhr einen Grünsteifen und landete in dem leeren Gruppenspielraum. Die Polizei schätzte den Schaden an Auto, Gebäude sowie einer Garage auf mehr als 50.000 Euro.

Die Autofahrerin verwechselte Vor- und Rückwärtsgang. (Foto: DPA)

Zwei-Meter-Schlange in Bochumer Grünanlage

Eine fast zwei Meter lange Burma-Python ist in einer Grünanlage in Bochum aufgetaucht. Ein Mann hatte das weiß-gelbe Tier mit roten Augen in der Nähe des Eisenbahnmuseums am Sonntagabend entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Schlange, die nach Recherchen der Beamten zwar nicht giftig, aber auch nicht ganz ungefährlich ist, lebt nun zumindest übergangsweise im Bochumer Tierpark. Feuerwehrleute brachten sie in ihr neues Quartier. Ob die Schlange ausgesetzt wurde oder ausgebüxt ist, war zunächst unklar.

Meer-Schwein stürmt polnischen Strand

Karwia (Polen) - Ein Meerungeheuer der besonderen Art hat an einem polnischen Strand ein paar Badegäste ordentlich aufgemischt. Das Wildschwein kam zunächst schwimmend aus dem Meer und rannte dann wüst zwischen den aufgescheuchten Menschen durch den Sand. Ernsthaft verletzt wurde zum Glück niemand.

Auf YouTube ist das wild gewordene Meer-Schwein schon jetzt ein Hit, das Video des Borstentiers am Strand hatte am Dienstagmittag bereits über 400.000 Klicks.     

Mann steckt Vierjährigem brennende Zigarette in Mund 

Schweinfurt - Mit einer brennenden Zigarette soll ein Mann in Schweinfurt einen Vierjährigen traktiert haben. Der 23-Jährige habe dem Jungen die Zigarette in den Mund gesteckt, teilte die Polizei am Montag mit. Der Mann sei am frühen Sonntagabend mit einem 13-Jährigen in Streit geraten. Nach Provokationen habe er diesem mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Seinem vier Jahre alter Bruder, der nur zusah, steckte er offenbar wegen des Streits die brennende Zigarette in den Mund.

Der Junge erlitt starke Schmerzen, in seinem Mund wurden aber keine größeren Verletzungen festgestellt. Herbeigerufene Polizisten trennten den Peiniger von seinen Opfern. Gegen den 23-Jährigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

China: Acht Tote nach Absturz eines Fahrstuhls aus 18. Stock 

Longkou (China) - Beim Absturz eines Fahrstuhls aus dem 18. Stock eines im Bau befindlichen Mehrfamilienhauses sind in einer ostchinesischen Stadt acht Menschen ums Leben gekommen. Das teilte die Stadtverwaltung von Longkou in der Provinz Shandong am Sonntag mit. Die Opfer seien ins Krankenhaus gebracht worden, aber keines habe überlebt. Trotz einiger Verbesserungen in den vergangenen Jahren ist die Arbeitssicherheit in China ein Problem. Vorschriften werden regelmäßig ignoriert. Darüber hinaus werden Kosten gespart, die häufig zulasten der Sicherheitsvorkehrungen gehen. 

Pilzsammler finden radioaktiven "Uran"-Eimer

Chemnitz - Pilzsammler haben in einem Carlsfelder Waldgebiet (Erzgebirge) eine 500 Gramm-Erdnuss-Metalldose mit der Aufschrift "Uran" entdeckt. Die drei Männer zeigten den Fund einem Forstarbeiter und brachten ihn gemeinsam zur nächsten Wache, wie die Polizei in Chemnitz mitteilte.

Ob die Dose dieses radioaktive Material enthält, ist unklar. Sie wurde in einem Spezialbehälter in die Landessammelstelle für radioaktive Stoffe in Dresden-Rossendorf gebracht. Dort soll sie unter Laborbedingungen geöffnet werden, wie ein Sprecher des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) sagte.

Die Feuerwehr hatte das 20- bis 30-fache der natürlichen radioaktiven Strahlung von 0,2 Mikrosievert pro Stunde gemessen, wie ein Sprecher des Umweltministeriums sagte. "Das ist schon erhöht, aber nicht dramatisch." Es entspreche etwa der Strahlung, die ein Passagier bei einem Flug nach Mallorca und zurück aufnehme. "Gefahr für die Bevölkerung besteht nach unserer Einschätzung nicht."

Der Deckel der orangefarbenen Dose, in den in Großbuchstaben das Wort "Uran" gekratzt wurde, ist zugelötet oder -geschweißt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit radioaktiven Stoffen und anderen gefährlichen Stoffen und Gütern. Unklar ist, woher der Behälter, der am Mittwoch gefunden wurde, stammt und wie er in den Wald kam. "Wir sind noch am Anfang", sagte eine Polizeisprecherin.

91-Jährige füllt Kreuzworträtsel-Kunstwerk in Museum aus

Moderne Kunst allzu wörtlich genommen: Zum Entsetzen des Aufsichtspersonals hat eine 91 Jahre alte Besucherin des Neuen Museums Nürnberg ein Kreuzworträtsel-Kunstwerk ausgefüllt. Die Rentnerin habe unerlaubt mit einem Kugelschreiber auf dem Bild einige noch offene Kästchen mit den Lösungswörtern versehen. Damit habe sie das Kunstwerk beschädigt, berichtete Museumssprecherin Eva Martin am Donnerstag über den Zwischenfall vom Mittwoch und bestätigte Medienberichte.

Anscheinend habe die Nürnbergerin den Hinweis des Künstlers Arthur Köpcke "Fill it!" etwas zu wörtlich genommen. Dabei sollte doch eigentlich jedem Besucher klar sein, das man Kunstwerke keinesfalls beschriften dürfe, sagte Martin. Das in einer Ausstellung des Museums gezeigte Fluxus-Werk, das mit 80.000 Euro versichert ist, soll restauriert werden. Die Kripo ermittelt inzwischen gegen die Rentnerin, die sich zunächst über die Vorwürfe der Museumsleitung überrascht gezeigt habe. 

Australier beißt lebendiger Ratte den Kopf ab

Er biss einer lebendigen Ratte den Kopf ab und stellte anschließend das Video der Tat ins Internet - jetzt wurde ein 25-jähriger Australier wegen Tierquälerei verurteilt. Ein Gericht in Brisbane entschied am Montag laut einem Bericht des Senders ABC, dass Matthew Maloney drei Jahre lang kein Haustier halten darf. Außerdem verurteilte es ihn zu 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit.

Hunderttausende Menschen hatten sich Maloneys auf Facebook veröffentlichtes Video angeschaut. Darin ist zu sehen, wie er in einen Raum stürmt, der Ratte bei lebendigem Leib den Kopf abbeißt und diesen dann mit Wodka herunterspült. Der als "Mad Matt" bekannte Maloney wies jegliche Kritik von sich. In Facebook-Kommentaren schrieb er, er werde niemals bereuen, was er getan habe.

Nach einer Untersuchung durch Tierschützer wurde Maloney angeklagt. Vor Gericht bekannte sich der 25-Jährige zwar dem Bericht zufolge der Tierquälerei schuldig - aber außerhalb des Gerichtssaals sagte er zu Reportern, seine Tat sei "so schlimm auch wieder nicht" gewesen. Richterin Suzette Coates bezeichnete ihn laut ABC als "narzisstisch".

Nach Sturz: Motorradfahrer schläft auf der Straße ein

Berlin - Schwer verletzt und im Schlaf - so hat die Polizei einen Motorradfahrer am frühen Samstagmorgen in Friedenau (Bezirk Tempelhof-Schöneberg) gefunden. Die Beamten nehmen an, dass der 49-Jährige zuvor auf der Schmiljanstraße gegen drei parkende Autos gestoßen und deswegen gestürzt sein muss. Anschließend schlief er auf der Fahrbahn ein. Nach Angaben der Polizei war der Mann offenbar alkoholisiert. Er musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Das dümmste Huhn von Sachsen

Dresden - Ein "Problemhuhn" füllt das Sommerloch in Dresden. Am Freitag berichtete die Polizei von einem "verrückten Huhn", das ausgerechnet die Autobahn im Stadtgebiet von Dresden als neues Freigehege in Beschlag nahm. Zunächst hatte der Verkehrswarndienst am Vormittag Autofahrer vor einem freilaufenden Huhn an der Auffahrt Dresden-Altstadt gewarnt. Am Mittag lieferte die Polizei dann ein Beweisfoto.

Wie "Radio Dresden" erfuhr, taufte die Polizei die braune Henne inzwischen auf den Namen Gerda. Am Nachmittag wurde sie dem Mittelstreifen zwischen Altstadt und dem Dreieck Dresden-West gesichtet. Wie Gerda dahin gelangte, bleibt schleierhaft. Normalerweise ist die Autobahn in dieser Gegend stark befahren, und die Flugeigenschaften von Hühnern sind bekanntlich begrenzt.

"Vermutlich sucht das Huhn den Nervenkitzel", zitierte der Sender eine Polizeisprecherin. Nach Angaben der Polizeidirektion macht das wagemutige Federvieh die Piste zwischen den Anschlussstellen Altstadt und Neustadt schon seit knapp zwei Wochen unsicher. Sicher sei bisher nur, das es allen Einfangversuchen trotzte, hieß es.

Das Polizei-Foto zeigt das Huhn seelenruhig auf dem Standstreifen spazieren. Wie lange es dort noch ein vogelfreies Leben genießen kann, bleibe ungewiss, meinte die Polizei. Bislang habe sich noch kein Besitzer gemeldet. Autofahrer müssen wohl auch in den kommenden Tagen mit Warnungen vor dem freilaufenden Huhn rechnen. In Dresden hofft jedenfalls, dass Gerda nicht schon bald auf einem Kühlergrill landet.

Null Punkte für deutsche Abiturientin bei Deutsch-Prüfung in Frankreich

Quimper - Großes Pech für eine deutsche Schülerin bei den französischen Abi-Prüfungen: Sie erhielt ausgerechnet in Deutsch null Punkte. Der Leiter ihrer Schule im bretonischen Quimper sagte am Mittwoch, die schriftliche Prüfung der jungen Frau sei verloren gegangen. Deshalb sei man gezwungen, ihr die schlechteste Note zu geben.

"Es ist uns sehr unangenehm und wir suchen immer noch nach den Unterlagen", betonte der Direktor. Finden sie sich nicht bald, muss die Schülerin in die mündliche Nachprüfung.

Die junge Deutsche war vor sechs Jahren mit ihrer Familie in die Bretagne gezogen. Ihre Mutter sagte, sie sei sehr sprachbegabt und habe in Englisch 19 von 20 möglichen Punkten bekommen.

Polizei und Anwohner helfen Waschbär aus der Klemme 

Ein neugieriger Waschbär geriet in Schorndorf bei Stuttgart am späten Montagabend in eine unangenehme Notlage. Während er das Gelände eines Privatgrundstücks erkundete, wurde er zwischen einer Hauswand und einem Gartenhaus eingeklemmt und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Der Anwohner und die herbeigerufene Polizei wussten allerdings zu helfen: Erst gruben sie gemeinsam Teile des Fundaments aus, anschließend hoben sie das Gartenhaus mit einem Wagenheber an, so das der Waschbär unbeschadet entkommen konnte.

Auf dem Weg zur Hochzeit die Braut auf Parkplatz vergessen 

Weil ihr zukünftiger Ehemann sie auf einem Autobahnparkplatz zurückließ, hat eine 33-Jährige aus München die Polizei in Niedersachsen zur Hilfe gerufen. Das Paar war auf dem Weg nach Dänemark, um dort zu heiraten.

Nach einer kurzen Rast auf dem Parkplatz der Autobahn 1 hinter der Anschlussstelle Wildeshausen-West war der Heiratswillige am Freitag aber ohne seine Braut weitergefahren. Nach vielen Telefonaten, darunter mit einem Pfarrer, sei es nach zweieinhalb Stunden gelungen, das Paar wieder zu vereinen.

Kommentar des zukünftigen Ehemannes: "Ich schäme mich."

Mitbewohner wirft Terrier aus dem 11. Stock

Berlin - Weil er einen Jack-Russell-Terrier mit einem Wurf aus dem 11. Stock eines Wohnhauses in Berlin getötet haben soll, ermittelt die Polizei gegen einen 51-Jährigen. Es geht um einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, wie die Polizei mitteilte.

Ein 49-Jähriger hatte den toten Hund namens Pepe in der Biomülltonne gefunden. Zu dem Vorfall wurde die Polizei bereits am vergangenen Samstag in den Stadtteil Köpenick gerufen.  

Der 49-Jährige hätte Pepe eigentlich für eine verreiste Freundin versorgen sollen. Er überließ den 7 Jahre alten Hund jedoch seinem Mitbewohner. Als er einen Tag später zurück in seine Wohnung kam, sei Pepe verschwunden gewesen. Der Mitbewohner gestand, ihn aus dem Fenster geworfen und in der Tonne "entsorgt" zu haben, wie die Polizei mitteilte. Vom Hund genervt, soll der 51-Jährige die Tat in einer Handynachricht angedroht haben.

Ein wirklich misslungenes Einparkmanöver

Dortmund - Das Drama dauert sechs Minuten - genug Zeit, damit sich der Zuschauer heiser brüllen kann. Eine Dortmunderin hat mit einem Facebook-Video einen viralen Hit gelandet. Der Clip, aufgenommen aus einem Fenster, zeigt eine Autofahrerin beim Einparken. Sie sitzt in einem schwarzen Corsa und kurbelt. Und kurbelt. Mal zu wenig, mal zu viel, in die ausreichen große Parklücke will das Auto trotzdem nicht passen. Die Filmerin lacht sich irgendwann scheckig. "Bis zum Ende dranbleiben lohnt sich", teast sie ihr Video an, das in vier Tagen über 240.000 Views und 4500 Shares sammelte.

Und sie behält recht. Irgendwann dreht der Corsa derart obskure Schleifen über den Bürgersteig und die gesamte Straßenbreite, bis die Fahrerin schließlich aufgibt und davon fährt. Mutmaßlich auf der Suche nach einer größeren Lücke - die dürfte schwer zu finden sein.

 

84-Jähriger fühlt sich von Sex-Hotline betrogen

Amberg - Ein Anruf bei einer Sex-Hotline hat einem 84-Jährigen aus der Oberpfalz mächtig Ärger eingebracht. Nach Angaben der Polizei hatte sich der Rentner aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach im März von einer nächtlichen TV-Werbung animieren lassen und eine Hotline angerufen. Doch der 84-Jährige wurde enttäuscht: Statt dem erhofften Sex-Geflüster gab es nur eine nüchterne Bandansage. 

Wenige Wochen später flatterte dem Witwer dennoch eine Rechnung über 90 Euro für eine beanspruchte "kostenpflichtige Serviceleistung" ins Haus. Als der 84-Jährige nicht zahlte, kamen Mahnungen - irgendwann beliefen sich die Forderungen auf mehr als 250 Euro. Daraufhin erstattete der Rentner schließlich Anzeige bei der Polizei. Deren Ermittlungen dauern an.

Lebensgefährlich Verletzte bei Campingplatz-Klopperei in Cloppenburg

Cloppenburg- Bei einer heftigen Auseinandersetzung auf einem Campingplatz im niedersächsischen Visbek sind zwei Männer lebensgefährlich und vier weitere schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei in Cloppenburg gingen am späten Dienstagabend bei einer Geburtstagsfeier zwei Gruppen mit Baseballschlägern aufeinander los. Was die Auseinandersetzung ausgelöst hatte, war demnach zunächst unklar.

Zwei Tatverdächtige seien mit einem Auto geflüchtet, aber bereits nach kurzer Zeit festgenommen worden, teilte die Polizei am Mittwoch weiter mit. Die Verletzten wurden durch Rettungskräfte versorgt und in Kliniken gebracht.

Flüchtling meldet Behörden 100.000-Euro-Fund

Minden - Als "Held des Tages" feiern Stadt und Polizei in Minden einen 25-jährigen Flüchtling. Der Mann aus Syrien hat 50.000 Euro Bargeld und Sparbücher mit einem Guthaben von mehr als 100.000 Euro gefunden und beim Ausländeramt abgegeben. Die 100 neuwertigen 500-Euro-Scheine und Bankunterlagen hatte er gefunden, als er in seiner bislang spärlich möblierten Wohnung einen Schrank aufbaute, den eine karitative Einrichtung gespendet hatte. Sie waren unter einem Einlegeboden des Möbelstücks verborgen.

Wie die Polizei am Dienstag weiter mitteilte, informierte er die Mitarbeiter der Ausländerbehörde über seinen Fund. Das Amt schaltete die Polizei ein, die nun versuchen werde, den Eigentümer der stattlichen Summe zu ermitteln. "Dieser junge Mann hat sich vorbildlich verhalten und verdient große Anerkennung", lobte ihn die Polizei. Dass jemand kleinere Bargeldbeträge finde und abgebe, komme immer wieder vor. "Eine solch große Summe ist die absolute Ausnahme", hieß es in der Mitteilung.

Der 25-Jährige ehrliche Finder ist nach Polizeiangaben im vergangenen Herbst nach Deutschland und schließlich nach Minden in Ostwestfalen gekommen. Seine Familie blieb in Syrien zurück. Er trete bescheiden und freundlich auf, lobte die Polizei. Derzeit besuche er noch einen Sprachkurs, wolle aber später in Deutschland weiter studieren.

Amerikaner vergisst 30.000 Euro im Zug nach Wiesbaden

Frankfurt - Ein 61-Jähriger hat auf dem Weg vom Frankfurter Flughafen nach Wiesbaden einen Rucksack mit 30.000 Euro in bar in der S-Bahn vergessen. Den Verlust bemerkte erst einige Minuten nach dem Aussteigen, wie die Bundespolizei in Frankfurt am Main mitteilte. Zwar lief er sofort zur S-Bahn zurück, doch der Rucksack war bereits verschwunden.

Beamte der Bundespolizei suchten anschließend den gesamten Bahnhof ab - ohne Erfolg. Der Rucksack samt Bargeld blieben unauffindbar. Warum der Mann so viel Geld mit sich herumtrug, blieb offen.

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