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Kurz und Knapp - der Nachrichtensplitter Mann steckt Vierjährigem brennende Zigarette in Mund

Acht Tote nach Absturz eines Fahrstuhls aus 18. Stock +++ 91-Jährige füllt Kreuzworträtsel-Kunstwerk in Museum aus +++ Motorradfahrer schläft auf der Straße ein +++ Mehr bei Kurz & Knapp.

Mann steckt Vierjährigem brennende Zigarette in Mund 

Schweinfurt - Mit einer brennenden Zigarette soll ein Mann in Schweinfurt einen Vierjährigen traktiert haben. Der 23-Jährige habe dem Jungen die Zigarette in den Mund gesteckt, teilte die Polizei am Montag mit. Der Mann sei am frühen Sonntagabend mit einem 13-Jährigen in Streit geraten. Nach Provokationen habe er diesem mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Seinem vier Jahre alter Bruder, der nur zusah, steckte er offenbar wegen des Streits die brennende Zigarette in den Mund.

Der Junge erlitt starke Schmerzen, in seinem Mund wurden aber keine größeren Verletzungen festgestellt. Herbeigerufene Polizisten trennten den Peiniger von seinen Opfern. Gegen den 23-Jährigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

China: Acht Tote nach Absturz eines Fahrstuhls aus 18. Stock 

Longkou (China) - Beim Absturz eines Fahrstuhls aus dem 18. Stock eines im Bau befindlichen Mehrfamilienhauses sind in einer ostchinesischen Stadt acht Menschen ums Leben gekommen. Das teilte die Stadtverwaltung von Longkou in der Provinz Shandong am Sonntag mit. Die Opfer seien ins Krankenhaus gebracht worden, aber keines habe überlebt. Trotz einiger Verbesserungen in den vergangenen Jahren ist die Arbeitssicherheit in China ein Problem. Vorschriften werden regelmäßig ignoriert. Darüber hinaus werden Kosten gespart, die häufig zulasten der Sicherheitsvorkehrungen gehen. 

Pilzsammler finden radioaktiven "Uran"-Eimer

Chemnitz - Pilzsammler haben in einem Carlsfelder Waldgebiet (Erzgebirge) eine 500 Gramm-Erdnuss-Metalldose mit der Aufschrift "Uran" entdeckt. Die drei Männer zeigten den Fund einem Forstarbeiter und brachten ihn gemeinsam zur nächsten Wache, wie die Polizei in Chemnitz mitteilte.

Ob die Dose dieses radioaktive Material enthält, ist unklar. Sie wurde in einem Spezialbehälter in die Landessammelstelle für radioaktive Stoffe in Dresden-Rossendorf gebracht. Dort soll sie unter Laborbedingungen geöffnet werden, wie ein Sprecher des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) sagte.

Die Feuerwehr hatte das 20- bis 30-fache der natürlichen radioaktiven Strahlung von 0,2 Mikrosievert pro Stunde gemessen, wie ein Sprecher des Umweltministeriums sagte. "Das ist schon erhöht, aber nicht dramatisch." Es entspreche etwa der Strahlung, die ein Passagier bei einem Flug nach Mallorca und zurück aufnehme. "Gefahr für die Bevölkerung besteht nach unserer Einschätzung nicht."

Der Deckel der orangefarbenen Dose, in den in Großbuchstaben das Wort "Uran" gekratzt wurde, ist zugelötet oder -geschweißt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit radioaktiven Stoffen und anderen gefährlichen Stoffen und Gütern. Unklar ist, woher der Behälter, der am Mittwoch gefunden wurde, stammt und wie er in den Wald kam. "Wir sind noch am Anfang", sagte eine Polizeisprecherin.

91-Jährige füllt Kreuzworträtsel-Kunstwerk in Museum aus

Moderne Kunst allzu wörtlich genommen: Zum Entsetzen des Aufsichtspersonals hat eine 91 Jahre alte Besucherin des Neuen Museums Nürnberg ein Kreuzworträtsel-Kunstwerk ausgefüllt. Die Rentnerin habe unerlaubt mit einem Kugelschreiber auf dem Bild einige noch offene Kästchen mit den Lösungswörtern versehen. Damit habe sie das Kunstwerk beschädigt, berichtete Museumssprecherin Eva Martin am Donnerstag über den Zwischenfall vom Mittwoch und bestätigte Medienberichte.

Anscheinend habe die Nürnbergerin den Hinweis des Künstlers Arthur Köpcke "Fill it!" etwas zu wörtlich genommen. Dabei sollte doch eigentlich jedem Besucher klar sein, das man Kunstwerke keinesfalls beschriften dürfe, sagte Martin. Das in einer Ausstellung des Museums gezeigte Fluxus-Werk, das mit 80.000 Euro versichert ist, soll restauriert werden. Die Kripo ermittelt inzwischen gegen die Rentnerin, die sich zunächst über die Vorwürfe der Museumsleitung überrascht gezeigt habe. 

Australier beißt lebendiger Ratte den Kopf ab

Er biss einer lebendigen Ratte den Kopf ab und stellte anschließend das Video der Tat ins Internet - jetzt wurde ein 25-jähriger Australier wegen Tierquälerei verurteilt. Ein Gericht in Brisbane entschied am Montag laut einem Bericht des Senders ABC, dass Matthew Maloney drei Jahre lang kein Haustier halten darf. Außerdem verurteilte es ihn zu 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit.

Hunderttausende Menschen hatten sich Maloneys auf Facebook veröffentlichtes Video angeschaut. Darin ist zu sehen, wie er in einen Raum stürmt, der Ratte bei lebendigem Leib den Kopf abbeißt und diesen dann mit Wodka herunterspült. Der als "Mad Matt" bekannte Maloney wies jegliche Kritik von sich. In Facebook-Kommentaren schrieb er, er werde niemals bereuen, was er getan habe.

Nach einer Untersuchung durch Tierschützer wurde Maloney angeklagt. Vor Gericht bekannte sich der 25-Jährige zwar dem Bericht zufolge der Tierquälerei schuldig - aber außerhalb des Gerichtssaals sagte er zu Reportern, seine Tat sei "so schlimm auch wieder nicht" gewesen. Richterin Suzette Coates bezeichnete ihn laut ABC als "narzisstisch".

Nach Sturz: Motorradfahrer schläft auf der Straße ein

Berlin - Schwer verletzt und im Schlaf - so hat die Polizei einen Motorradfahrer am frühen Samstagmorgen in Friedenau (Bezirk Tempelhof-Schöneberg) gefunden. Die Beamten nehmen an, dass der 49-Jährige zuvor auf der Schmiljanstraße gegen drei parkende Autos gestoßen und deswegen gestürzt sein muss. Anschließend schlief er auf der Fahrbahn ein. Nach Angaben der Polizei war der Mann offenbar alkoholisiert. Er musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Das dümmste Huhn von Sachsen

Dresden - Ein "Problemhuhn" füllt das Sommerloch in Dresden. Am Freitag berichtete die Polizei von einem "verrückten Huhn", das ausgerechnet die Autobahn im Stadtgebiet von Dresden als neues Freigehege in Beschlag nahm. Zunächst hatte der Verkehrswarndienst am Vormittag Autofahrer vor einem freilaufenden Huhn an der Auffahrt Dresden-Altstadt gewarnt. Am Mittag lieferte die Polizei dann ein Beweisfoto.

Wie "Radio Dresden" erfuhr, taufte die Polizei die braune Henne inzwischen auf den Namen Gerda. Am Nachmittag wurde sie dem Mittelstreifen zwischen Altstadt und dem Dreieck Dresden-West gesichtet. Wie Gerda dahin gelangte, bleibt schleierhaft. Normalerweise ist die Autobahn in dieser Gegend stark befahren, und die Flugeigenschaften von Hühnern sind bekanntlich begrenzt.

"Vermutlich sucht das Huhn den Nervenkitzel", zitierte der Sender eine Polizeisprecherin. Nach Angaben der Polizeidirektion macht das wagemutige Federvieh die Piste zwischen den Anschlussstellen Altstadt und Neustadt schon seit knapp zwei Wochen unsicher. Sicher sei bisher nur, das es allen Einfangversuchen trotzte, hieß es.

Das Polizei-Foto zeigt das Huhn seelenruhig auf dem Standstreifen spazieren. Wie lange es dort noch ein vogelfreies Leben genießen kann, bleibe ungewiss, meinte die Polizei. Bislang habe sich noch kein Besitzer gemeldet. Autofahrer müssen wohl auch in den kommenden Tagen mit Warnungen vor dem freilaufenden Huhn rechnen. In Dresden hofft jedenfalls, dass Gerda nicht schon bald auf einem Kühlergrill landet.

Null Punkte für deutsche Abiturientin bei Deutsch-Prüfung in Frankreich

Quimper - Großes Pech für eine deutsche Schülerin bei den französischen Abi-Prüfungen: Sie erhielt ausgerechnet in Deutsch null Punkte. Der Leiter ihrer Schule im bretonischen Quimper sagte am Mittwoch, die schriftliche Prüfung der jungen Frau sei verloren gegangen. Deshalb sei man gezwungen, ihr die schlechteste Note zu geben.

"Es ist uns sehr unangenehm und wir suchen immer noch nach den Unterlagen", betonte der Direktor. Finden sie sich nicht bald, muss die Schülerin in die mündliche Nachprüfung.

Die junge Deutsche war vor sechs Jahren mit ihrer Familie in die Bretagne gezogen. Ihre Mutter sagte, sie sei sehr sprachbegabt und habe in Englisch 19 von 20 möglichen Punkten bekommen.

Polizei und Anwohner helfen Waschbär aus der Klemme 

Ein neugieriger Waschbär geriet in Schorndorf bei Stuttgart am späten Montagabend in eine unangenehme Notlage. Während er das Gelände eines Privatgrundstücks erkundete, wurde er zwischen einer Hauswand und einem Gartenhaus eingeklemmt und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Der Anwohner und die herbeigerufene Polizei wussten allerdings zu helfen: Erst gruben sie gemeinsam Teile des Fundaments aus, anschließend hoben sie das Gartenhaus mit einem Wagenheber an, so das der Waschbär unbeschadet entkommen konnte.

Auf dem Weg zur Hochzeit die Braut auf Parkplatz vergessen 

Weil ihr zukünftiger Ehemann sie auf einem Autobahnparkplatz zurückließ, hat eine 33-Jährige aus München die Polizei in Niedersachsen zur Hilfe gerufen. Das Paar war auf dem Weg nach Dänemark, um dort zu heiraten.

Nach einer kurzen Rast auf dem Parkplatz der Autobahn 1 hinter der Anschlussstelle Wildeshausen-West war der Heiratswillige am Freitag aber ohne seine Braut weitergefahren. Nach vielen Telefonaten, darunter mit einem Pfarrer, sei es nach zweieinhalb Stunden gelungen, das Paar wieder zu vereinen.

Kommentar des zukünftigen Ehemannes: "Ich schäme mich."

Mitbewohner wirft Terrier aus dem 11. Stock

Berlin - Weil er einen Jack-Russell-Terrier mit einem Wurf aus dem 11. Stock eines Wohnhauses in Berlin getötet haben soll, ermittelt die Polizei gegen einen 51-Jährigen. Es geht um einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, wie die Polizei mitteilte.

Ein 49-Jähriger hatte den toten Hund namens Pepe in der Biomülltonne gefunden. Zu dem Vorfall wurde die Polizei bereits am vergangenen Samstag in den Stadtteil Köpenick gerufen.  

Der 49-Jährige hätte Pepe eigentlich für eine verreiste Freundin versorgen sollen. Er überließ den 7 Jahre alten Hund jedoch seinem Mitbewohner. Als er einen Tag später zurück in seine Wohnung kam, sei Pepe verschwunden gewesen. Der Mitbewohner gestand, ihn aus dem Fenster geworfen und in der Tonne "entsorgt" zu haben, wie die Polizei mitteilte. Vom Hund genervt, soll der 51-Jährige die Tat in einer Handynachricht angedroht haben.

Ein wirklich misslungenes Einparkmanöver

Dortmund - Das Drama dauert sechs Minuten - genug Zeit, damit sich der Zuschauer heiser brüllen kann. Eine Dortmunderin hat mit einem Facebook-Video einen viralen Hit gelandet. Der Clip, aufgenommen aus einem Fenster, zeigt eine Autofahrerin beim Einparken. Sie sitzt in einem schwarzen Corsa und kurbelt. Und kurbelt. Mal zu wenig, mal zu viel, in die ausreichen große Parklücke will das Auto trotzdem nicht passen. Die Filmerin lacht sich irgendwann scheckig. "Bis zum Ende dranbleiben lohnt sich", teast sie ihr Video an, das in vier Tagen über 240.000 Views und 4500 Shares sammelte.

Und sie behält recht. Irgendwann dreht der Corsa derart obskure Schleifen über den Bürgersteig und die gesamte Straßenbreite, bis die Fahrerin schließlich aufgibt und davon fährt. Mutmaßlich auf der Suche nach einer größeren Lücke - die dürfte schwer zu finden sein.

 

84-Jähriger fühlt sich von Sex-Hotline betrogen

Amberg - Ein Anruf bei einer Sex-Hotline hat einem 84-Jährigen aus der Oberpfalz mächtig Ärger eingebracht. Nach Angaben der Polizei hatte sich der Rentner aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach im März von einer nächtlichen TV-Werbung animieren lassen und eine Hotline angerufen. Doch der 84-Jährige wurde enttäuscht: Statt dem erhofften Sex-Geflüster gab es nur eine nüchterne Bandansage. 

Wenige Wochen später flatterte dem Witwer dennoch eine Rechnung über 90 Euro für eine beanspruchte "kostenpflichtige Serviceleistung" ins Haus. Als der 84-Jährige nicht zahlte, kamen Mahnungen - irgendwann beliefen sich die Forderungen auf mehr als 250 Euro. Daraufhin erstattete der Rentner schließlich Anzeige bei der Polizei. Deren Ermittlungen dauern an.

Lebensgefährlich Verletzte bei Campingplatz-Klopperei in Cloppenburg

Cloppenburg- Bei einer heftigen Auseinandersetzung auf einem Campingplatz im niedersächsischen Visbek sind zwei Männer lebensgefährlich und vier weitere schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei in Cloppenburg gingen am späten Dienstagabend bei einer Geburtstagsfeier zwei Gruppen mit Baseballschlägern aufeinander los. Was die Auseinandersetzung ausgelöst hatte, war demnach zunächst unklar.

Zwei Tatverdächtige seien mit einem Auto geflüchtet, aber bereits nach kurzer Zeit festgenommen worden, teilte die Polizei am Mittwoch weiter mit. Die Verletzten wurden durch Rettungskräfte versorgt und in Kliniken gebracht.

Flüchtling meldet Behörden 100.000-Euro-Fund

Minden - Als "Held des Tages" feiern Stadt und Polizei in Minden einen 25-jährigen Flüchtling. Der Mann aus Syrien hat 50.000 Euro Bargeld und Sparbücher mit einem Guthaben von mehr als 100.000 Euro gefunden und beim Ausländeramt abgegeben. Die 100 neuwertigen 500-Euro-Scheine und Bankunterlagen hatte er gefunden, als er in seiner bislang spärlich möblierten Wohnung einen Schrank aufbaute, den eine karitative Einrichtung gespendet hatte. Sie waren unter einem Einlegeboden des Möbelstücks verborgen.

Wie die Polizei am Dienstag weiter mitteilte, informierte er die Mitarbeiter der Ausländerbehörde über seinen Fund. Das Amt schaltete die Polizei ein, die nun versuchen werde, den Eigentümer der stattlichen Summe zu ermitteln. "Dieser junge Mann hat sich vorbildlich verhalten und verdient große Anerkennung", lobte ihn die Polizei. Dass jemand kleinere Bargeldbeträge finde und abgebe, komme immer wieder vor. "Eine solch große Summe ist die absolute Ausnahme", hieß es in der Mitteilung.

Der 25-Jährige ehrliche Finder ist nach Polizeiangaben im vergangenen Herbst nach Deutschland und schließlich nach Minden in Ostwestfalen gekommen. Seine Familie blieb in Syrien zurück. Er trete bescheiden und freundlich auf, lobte die Polizei. Derzeit besuche er noch einen Sprachkurs, wolle aber später in Deutschland weiter studieren.

Amerikaner vergisst 30.000 Euro im Zug nach Wiesbaden

Frankfurt - Ein 61-Jähriger hat auf dem Weg vom Frankfurter Flughafen nach Wiesbaden einen Rucksack mit 30.000 Euro in bar in der S-Bahn vergessen. Den Verlust bemerkte erst einige Minuten nach dem Aussteigen, wie die Bundespolizei in Frankfurt am Main mitteilte. Zwar lief er sofort zur S-Bahn zurück, doch der Rucksack war bereits verschwunden.

Beamte der Bundespolizei suchten anschließend den gesamten Bahnhof ab - ohne Erfolg. Der Rucksack samt Bargeld blieben unauffindbar. Warum der Mann so viel Geld mit sich herumtrug, blieb offen.

Paar von Hauskatze als Geiseln gehalten

Greenfield/Wisconsin - Sind Katzen ihren Haltern gut gesonnen, taugen sie bestens als Haustiere. Dass das Zusammenleben sich allerdings nicht immer so reibungslos gestaltet, bewies ein frecher Vierbeiner im Südosten des US-Bundesstaates Wisconsin. Dieser benahm sich nämlich so dermaßen daneben, dass ein verzweifeltes Paar aus der Stadt Greenfield einen Notruf tätigen musste.

"Das ist sicher eine sehr seltsame Anfrage, aber wir haben eine Katze und sie dreht völlig durch", erklärte die Anruferin dem Sender CBS zufolge am Telefon. Das Tier habe sogar den Ehemann attackiert. "Wir werden hier gewissermaßen als Geiseln gehalten." Glücklicherweise konnten Beamte den heimischen Konflikt schnell deeskalieren. Der Störenfried wurde darauf in einem örtlichen Tierheim untergebracht. Keine der "Geiseln" wurde ernsthaft verletzt.

Sparfuchs setzt Garage in Brand

Ilmenau - Beim Versuch, Benzin aus dem Tank seines Autos abzulassen, hat ein Mann in Ilmenau (Ilm-Kreis) einen Brand verursacht. Der 49-Jährige hatte mit einem Akkuschrauber den Tank des Wagens aufgebohrt, wie die Polizei mitteilte.

Durch die Reibung des Bohrers entstand Hitze und Auto fing Feuer. Die Flammen griffen dann auf die Garage über. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der Sachschaden wird auf rund 30 000 Euro geschätzt. Der Mann blieb unverletzt.

Mutter auf Verfolgungsjagd: Einjähriger reist allein im Fernbus 

München - Aus Versehen ist ein einjähriger Bub alleine in einem Fernreisebus von München in Richtung Berlin unterwegs gewesen. Während seine Mutter in heller Aufregung war, hat das Kind allerdings seelenruhig geschlafen. Die 22 Jahre alte Frau hatte ihren schon eingenickten Sohn im Bus platziert und dem Busfahrer gesagt, sie müsse noch schnell aufs Klo.

Der Mann ging nach Polizeiangaben jedoch fälschlicherweise davon aus, die Mutter meine die Toilette an Bord - und fuhr los. Eine Zeugin alarmierte die Polizei, die den Fahrer aber zunächst nicht telefonisch erreichen konnte. Kurzerhand nahmen die Beamten mit der Mutter im Fahrzeug "die Verfolgung" auf. Als der Kontakt zum Busfahrer hergestellt war, vereinbarten sie ein Treffen in Ingolstadt, wo die Familie wieder zusammengeführt wurde.

Chihuahua-Besitzerin rastet völlig aus

Wien - Mutig und lebhaft - so werden Chihuahuas beschrieben. Bei der Wiener Besitzerin eines dieser mexikanischen Minihunde kam noch eine erhebliche Portion Gewaltbereitschaft hinzu: Als sie von drei Polizistinnen aufgefordert wurde, ihr Hündchen an die Leine zu legen, wurde die 24-Jährige handgreiflich.

Eine Beamtin habe einen Nasenbeinbruch erlitten, die zwei anderen leichtere Verletzungen, teilte die Wiener Polizei mit.  Das "uneinsichtige" Frauchen sei nach einem Gerangel festgenommen worden. Dass Hunde und ihre Halter sich in mancherlei Hinsicht ähneln, ist immer wieder mal zu beobachten. Der Chihuahua sei "äußerlich zwar klein, in ihm steckt aber ein willensstarker Charakter", erfährt man auf einer deutschen Website für Freunde dieses Kleinhundes.

Sex im TV kostet Miss Great Britain den Titel

London - Die amtierende Miss Great Britain, Zara Holland, muss nach einem Fehltritt vor laufender Kamera ihren Titel abgeben. Wie der "Guardian" berichtet, hatte die 20-Jährige Sex in der englischen Reality-TV-Show "Love Island". Sender ITV2 hatte zwar keine expliziten Szenen gezeigt - es gab eine Situation, in der Holland mit dem Gerüstbauer Alex Bowen zusammen im Bett lag, an deren Ende der 24-Jährigen einen "genüsslichen Ausdruck" im Gesicht trug. Allerdings ließen Kommentare nach der zweideutigen Szene keinen Zweifel daran, was vorgefallen war. 

Die Organisatoren des Schönheitswettbewerbs twitterten, sie hätten "kein Problem mit Sex" - wohl aber mit der Übertragung im nationalen Fernsehen. Holland sei kein "positives Vorbild".

 

Schüler lassen ihr Schul-Skelett beerdigen

Stolberg - Schüler haben in Nordrhein-Westfalen ihr echtes menschliches Schul-Skelett beerdigen lassen. Niemand wisse mehr, wann und wie das Skelett einer Unbekannten an die Schule gelangt sei, sagte Lehrerin Birgit Heck-Wattjes in Stolberg bei Aachen. "Es gab immer Schüler, denen das unheimlich oder unangenehm war." Außerdem entspreche es nicht der Vorstellung von Würde nach dem Tod, wenn ein Skelett für den Biologie-Unterricht von einer Klasse in die andere getragen werde.

Die 16 Jahre alten Schüler des Religionskurses im Ritzefeld-Gymnasium setzten sich bei der Stadt für die letzte Ruhe der Unbekannten ein. Als die Zusage für eine anonyme Bestattung kam, montierten sie gemeinsam das Skelett auseinander, legten es in eine geschmückte Kiste und feierten einen Abschiedsgottesdienst. "Uns ist mitgeteilt worden vom Schulamt, dass es auf einem bestimmten Friedhof hier in Stolberg beigesetzt worden ist", sagte die Lehrerin. "Aachener Zeitung" und "Aachener Nachrichten" hatten zuerst darüber berichtet.  

Thailänder bekommt renitenten Besuch aus der Hölle

Nonthaburi/Thailand - Da soll sich nochmal jemand über Wildschweine bei den Mülltonnen beschweren. Ein Mann aus dem thailändischen Nonthaburi soll bei der Rückkehr in sein Zuhause von einem besonders hartnäckigen Besucher überrascht worden sein.

Ein Facebook-Post von Attanai Thaiyuanwong zeigt einen massiven Waran, der scheinbar lässig an der Haustür lehnt. Laut der Seite "Coconuts Bangkok" gelten die Tiere in Thailand als heilig und werden andächtig "Tua Ngern Tua Thong" (Tier aus Silber und Gold) genannt – oder aber auch "Hai!", was so viel heißen soll wie "Sche*ße!". Das ist wohl die passende Reaktion, wenn so ein Riese Einlass ins Haus verlangt.

 

In einem Videoclip dokumentiert der Thailänder wie wenig sich das Reptil von den Bewohnern beeindrucken lässt. Einmal lässt es unwirsch seinen Schwanz auf den Boden knallen, was mit hysterischem Gekreische erwidert wird. Unklar bleibt, ob das Tier mittlerweile des Platzes  verwiesen wurde – oder eingezogen ist.

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