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Kurz und Knapp - der Nachrichtensplitter Verkehrskontrolle - 44-Jähriger steigt biertrinkend aus Auto

Erfolglose Fahrerflucht eines 20-Jährigen +++ Aufblasbare Sexpuppe wird zum Drogenversteck +++ Berlin-Tourist beißt Mann das halbe Ohr ab +++ Mehr bei Kurz & Knapp.

Verkehrskontrolle - 44-Jähriger steigt biertrinkend aus Auto 

Kassel - Ein betrunkener Autofahrer ist in Kassel bei einer Verkehrskontrolle biertrinkend aus seinem Sportcoupé gestiegen - in der Hand eine Flasche. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der 44-Jährige am Vortag einer Streife aufgefallen, weil er mit eingeschaltetem Fernlicht durch die Stadt fuhr. Der unter anderem wegen Drogen- und Gewaltdelikten polizeibekannte Mann war bei der Kontrolle aber nicht nur alkoholisiert: Ein Urintest zeigte zudem, dass er auch verschiedene Betäubungsmittel im Blut hatte. Außerdem besaß der 44-Jährige keinen Führerschein. 

Erfolglose Fahrerflucht eines 20-Jährigen

Uplengen - Dumm gelaufen: Ein 20 Jahre alter Autofahrer hat in Uplengen (Landkreis Leer) einen Unfall verursacht und anschließend Fahrerflucht begangen. Wie die Polizei mitteilte, hatte er jedoch sein Nummernschild an der Unfallstelle verloren. Er wurde noch am selben Abend in seinem Zuhause von den Beamten angetroffen.

Der junge Mann hatte einem Transporter an einer Kreuzung die Vorfahrt genommen. Es kam zu einem Zusammenstoß bei dem der Transporter gegen einen Baum prallte. Dessen 52 Jahre alter Fahrer blieb unverletzt. Ein Alkoholtest bei dem 20-Jährigen ergab später einen Wert von 1,01 Promille. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Aufblasbare Sexpuppe wird zum Drogenversteck 

Kempen - Sie war schick angezogen und im Auto pflichtgemäß angeschnallt - trotzdem hat eine lebensgroße Sexpuppe einem 22-Jährigen in Kempen am Niederrhein ziemlichen Ärger eingebracht.

Der Mann war mit der aufblasbaren Puppe auf dem Beifahrersitz in eine Polizeikontrolle geraten. Schuldbewusst händigte er den Beamten einen Joint aus. Die schöpften daraufhin Verdacht und durchsuchten das gesamte Fahrzeug.

Auch vor den Intimzonen der Sexpuppe machten sie nicht halt - und fanden dort ein Tütchen Marihuana. Weil es nur eine sehr geringe Menge war, hätten die Beamten zwar eine Anzeige aufgenommen und die Drogen beschlagnahmt - der 22-Jährige habe mit der Sexpuppe auf dem Beifahrersitz aber weiterfahren dürfen, teilte die Bundespolizei am Dienstag mit.

Zug fährt ab - Neugeborenes an Bord

Gießen/Frankfurt - Eine junge Mutter in Gießen hat ihr Baby in einem Zug davonfahren sehen. Die Frau hatte das erst wenige Wochen alte Kind in einer Trage in den Regionalexpress nach Frankfurt gestellt und war noch einmal ausgestiegen, um ihr Gepäck vom Bahnsteig zu holen, wie die Bundespolizei in Frankfurt mitteilte. In diesem Moment fuhr der Zug ab.

Die verzweifelte Mutter meldete sich bei der Polizei am Bahnhof in Gießen, die mit dem Zugpersonal Kontakt aufnahm. Offenbar war dem Zugbegleiter nicht aufgefallen, dass die Frau noch einsteigen wollte. Der Zug sei planmäßig abgefahren.

"Es gab keinen Grund zur Sorge", sagte ein Sprecher der Bundespolizei über den Vorfall. Eine Mitreisende habe das Baby in Obhut genommen. An der Wache in Frankfurt bekam die Mutter ihren Sohn wieder wohlbehalten zurück. Zuvor hatten Medien über den Zwischenfall berichtet. 

Aggressiver Berlin-Tourist beißt Zugpassagier Teil von Ohr ab

Berlin - Ein Bahnfahrer hat in Berlin einem anderen Fahrgast im Streit ein Teil von dessen Ohr abgebissen. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall in einem Regionalzug im Südosten Berlins. Demnach beschimpfte ein 43-jähriger Tourist in englischer Sprache einen Fahrgast und provozierte ein Handgemenge.

Als es zwischen den beiden Männern zu den Handgreiflichkeiten kam, schritt nach Polizeiangaben ein 37-Jähriger schlichtend ein. Allerdings ließ sich der Berlin-Besucher nicht beruhigen und attackierte stattdessen den 37-Jährigen. Dabei biss der Angreifer dem Mann ein mehrere Zentimeter großes Stück aus der rechten Ohrmuschel heraus. Das Bissopfer blutete heftig.

Mehrere Fahrgäste kamen dem Gebissenen nach Polizeiangaben zur Hilfe und hielten den Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei am Bahnhof Karlshorst fest. Demnach waren sowohl Berliner Beamte als auch Bundespolizisten am Tatort. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den Festgenommenen. Der gebissene Mann wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Eine folgenreiche Klettertour zweier Jungen

Hamm - Zwei Jungen sind in Nordrhein-Westfalen durch einen Stromschlag von einer Bahn-Oberleitung teils schwer verletzt worden. Die 14 und elf Jahre alten Kinder waren auf einem Bahngelände in Hamm auf einen abgestellten Waggon geklettert und dabei an die Oberleitung geraten, wie die Polizei mitteilte. Dabei bekamen beide einen Stromschlag.

Der elfjährige Junge erlitt Verbrennungen und wurde schwer verletzt, der ältere kam mit leichten Verletzungen davon.

Fahrgast entdeckt Toten auf der U-Bahn

Berlin - Auf dem Dach einer Berliner U-Bahn ist in der Nacht zum Samstag eine Leiche entdeckt worden. Laut Polizei handelt es sich bei dem Toten um einen 22 Jahre alten Mann, der nach ersten Erkenntnissen auf das Dach der Bahn geklettert und zwischen zwei U-Bahnhöfen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit dem Kopf gegen einen Stahlträger geprallt war. Ein Fahrgast hatte die Leiche am U-Bahnhof Möckernbrücke vom Bahnsteig aus gegen 2.00 Uhr auf einem Waggon des einfahrenden Zugs entdeckt.

Betrunken, ohne Führerschein, ohne Helm, mit Moped vom Nachbarn

Pößeck - Die Polizei hat in Thüringen einen Mopedfahrer aus dem Verkehr gezogen - und eine ganze Kette von Gesetzesverstöße festgestellt: Der polizeibekannte Mann fiel den Beamten in Pößneck auf, als er ohne Helm durch die Stadt fuhr. Ein Atemalkoholtest ergab 1,3 Promille. Außerdem war der 48-Jährige ohne Fahrerlaubnis unterwegs.

Überdies fuhr er das Moped seines Nachbarn, der davon nichts wusste. Zu allem Überfluss erklärte der Mann den Beamten, dass er noch unter Bewährung stehe, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Mehrere Strafanzeigen sind die Folge. 

Mann stört Unterricht und schlägt Lehrerin

Radolfzell - Ein renitenter Vater hat die Lehrerin seiner Tochter in einer Gemeinschaftsschule in Radolfzell (Kreis Konstanz) geschlagen. Er störte am Dienstagmittag den Unterricht in der fünften Stunde und wollte sofort seine Tochter mitnehmen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Als ihn die Lehrerin darauf aufmerksam machte, dass er vor dem Klassenzimmer zu warten habe, wurde der Mann ausfällig und beleidigte die Frau.

Der Mann schlug ihr mit der Hand ins Gesicht. Die Lehrerin stürzte auf den Boden. Anschließend ging der Angreifer mit seinem Kind nach Hause, wo ihn kurz darauf die Polizei aufsuchte. Der Mann räumte die Tat ein und sprach von einer Kurzschlussreaktion. Er hat sich nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Hausfriedensbruch zu verantworten.

Wie aus Kater "Tom" eine Handtasche wurde

Wellington -  Eine Auktion im Netz hat ebendort für viel Aufsehen gesorgt. Auf der neuseeländischen Website "Trade Me" wurde eine Handtasche aus Katzenfell angeboten - inklusive Kopf des toten Tieres. Das Werk von Tierpräparatorin Claire Hobbs - "nichts für Leute mit schwachem Herzen", wie es auf der Website heißt - brachte am Ende 545 Dollar ein. Für die einzigartige Handtasche, "die überall Aufmerksamkeit garantieren wird", musste keine Katze extra sterben, wurde mehrfach betont.

Wie die BBC berichtet, hatte die Präparatorin aus Christchurch die Katze tot am Straßenrand aufgelesen. Sie entschied sich aus "Tom" eine Handtasche zu machen, "weil er ein besonders schönes Gesicht hatte, und der Rest war einfasch zerquetscht".

"Das ist ekelhaft. Nicht im geringsten kreativ oder Kunst", kritisierte ein User in einer Frage an den Anbieter. Bei den anderen 245 Fragen zur Auktion ließen sich besonders Spaßvögel aus. "Wie teuer ist es, die Katzen meiner Nachbarn zu verarbeiten? Großartige Arbeit!", fragte einer. "Wie teuer ist es, aus mir eine Handtasche zu machen? So ungefähr in 50 Jahren", scherzt ein anderer. Die Antwort: "Umsonst. Du spendest mit Beweis eines natürlichen Todes und wir helfen". 

Toms Leben endete im Straßengraben. Sein Kopf blieb bei dem tödlichen Unfall unverletzt. (Foto: alientech/trademe.co.nz)

Horror im Flieger: Hollywoodfilm wird real

Stockholm - Dieser Fall erinnert an "Snakes on a Plane": Doch im Gegensatz zum Hollywoodfilm geht es hier glimpflich aus.

Eine Schlange hat sich in ein Flugzeug der skandinavischen Airline SAS verirrt und den Flugbegleitern einen gehörigen Schrecken eingejagt.

«Das Flugzeug wollte gerade von Stockholm nach Oslo abheben, als die Crew eine kleine Schlange im hinteren Teil des Flugzeugs gefunden hat», sagte ein SAS-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Montag über den Vorfall vom Freitag.

«Ich saß ganz hinten und habe gesehen, wie Aufregung unter den Stewardessen ausbrach», sagte Passagier Erik Zettervall dem Online-Portal «Nyheter 24». Das Tier sei aber nicht giftig gewesen, erklärte der Sprecher.

«Der Pilot ging hin und hat die Schlange aus dem Flugzeug getragen und im Gras ausgesetzt.» Nur die Fluggäste in der Nähe hätten etwas mitbekommen. «Alles ist ruhig geblieben und wir konnten pünktlich abheben.»

Trio verlangt mit vorgehaltener Pistole 20 Cent

Bremerhaven - Mit vorgehaltener Schreckschusspistole haben drei betrunkene Männer in Bremerhaven von Fußgängern Geld gefordert - gerade einmal 20 Cent.

Der 40-Jährige, der die durchgeladene Waffe hielt, sei so betrunken gewesen, dass ihm die Waffe aus der Hand gefallen sei, teilte die Polizei am Montag mit. Die verblüfften Passanten brachten sich in Sicherheit.

Zuvor hatte das Trio das Personal einer Gaststätte und in einem Tabakladen bedroht. Die Polizei nahm die Männer im Alter von 38 bis 42 Jahren am Sonntag fest.

Kind von Hirsch angegriffen und schwer verletzt

Ein zweijähriges Kind ist im Wildpark Johannismühle in Baruth (Brandenburg) von einem Hirsch angegriffen und schwer verletzt worden. Der Hirsch habe das Kind mit seinem Geweih im Gesicht getroffen, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Brandenburg. Das Kind wurde von einem herbeigerufenen Notarzt versorgt und dann mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Cottbus geflogen. Wie es zu dem Unfall kam war zunächst nicht bekannt.

Selbst Amerikaner kommen zum Kürbis-Wettpaddeln

Bei der 13. Kürbis-Regatta am Ludwigsburger Schloss sind Kanuten in ausgehöhlten Riesen-Kürbissen um die Wette gepaddelt. In mehreren Finalrunden traten am Sonntag jeweils zwei Kürbis-Kanuten auf einer Strecke von 72 Metern gegeneinander an. "Das ist einfach eine riesige Gaudi, deswegen bin ich zum zweiten Mal da", sagte Anja Eisner aus Bietigheim-Bissingen. Insgesamt gab es 52 Teilnehmer - vom Bodensee ebenso wie aus den USA. 

Ein Teilnehmer der Kürbis-Regatta im Schlossteich vor dem Barockschloss in Ludwigsburg (Baden-Württemberg). (Foto: DPA)

Noch während der Polizei-Befragung muss er würgen

Ein mit Cannabis-Öl gebackener Schokoladenkuchen hat in Mecklenburg-Vorpommern eine Freundesrunde komplett außer Gefecht gesetzt. Die Rettungskräfte mussten in Ribnitz-Damgarten zu mehreren Einsätzen ausrücken und sechs Menschen wegen massiver Übelkeit und Erbrechen behandeln, wie die Polizei mitteilte. Sie hatten alle von einem Kuchen gegessen, den ein 42-jähriger Bekannter gebacken hatte.

Dieser hatte nach eigenen Angaben neben den üblichen Zutaten auch ein paar Tropfen Cannabis-Öl in die Backmischung gerührt. Auch er hatte von dem Kuchen gegessen und musste sich noch während der Befragung durch die Polizei übergeben.

Eine 23- und eine 46-jährige Frau, die während eines Spazierganges gesundheitliche Probleme bekamen, wurden in eine Klinik gebracht. Auch ein 51 und 56 Jahre altes Paar musste vom Notarzt behandelt werden; auch sie wurden in eine Klinik gebracht. Insgesamt zeigten sechs Menschen die selben Symptome.

Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den 42-jährigen Kuchenbäcker nun wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Reste des Kuchens wurde als Beweismittel beschlagnahmt.

Norwegen ordnet Tötung von 47 Wölfen an

Norwegen hat die Tötung von 47 Wölfen angeordnet. Während Bauernverbände am Freitag die Entscheidung der Regierung in Oslo begrüßten, reagierten Tierschutzorganisationen empört. Damit würden 70 Prozent der gesamten Population getötet, erklärte Nina Jensen vom norwegischen Arm der Natur- und Umweltschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF). Sie sprach von "massenhaftem Abschlachten". Der Wolf steht in Norwegen auf der Liste der bedrohten Tierarten. Im vergangenen Winter wurden bis zu 68 Wölfe in Norwegen registriert, mindestens 25 weitere leben im Grenzgebiet zu Schweden.

Tierschützer laufen gegen die Entscheidung der Norwegischen Regierung Sturm. (Foto: Getty)

Esel hält Auto für Mohrrübe - und beißt zu

Ein Esel hat in Schlitz im Vogelsberg in ein orangefarbenes Auto gebissen und einen Schaden von etwa 30.000 Euro angerichtet. Der Vierbeiner habe das Gefährt wohl für eine überdimensionale Mohrrübe gehalten, mutmaßte die Polizei. Der Fahrer hatte seinen teuren Wagen am Donnerstag rückwärts vor der Koppel des Esels in einem Stadtteil von Schlitz eingeparkt. Das Tier biss zwei Mal in das Heck, dabei beschädigte es unter anderem den Lack. 

Vor dieser Museums-Klotür steht ein bewaffneter Wachmann

Das neueste Ausstellungsstück des New Yorker Guggenheim-Museums glänzt nicht nur schön, es hat auch einen hohen Gebrauchswert: In einem Kloraum im vierten Stock des Museums installierte der italienischen Künstler Maurizio Cattelan eine voll funktionsfähige Toilette aus Gold. Ab Freitag sollen Museumsbesucher auf der goldenen Schüssel Platz nehmen dürfen.

Ausstellungskuratorin Katherine Brinson versprach den Benutzern am Donnerstag "eine bemerkenswert intime und ungewöhnliche Begegnung" mit dem neuen Kunstwerk. Es habe "viele Schichten und viele Interpretationsebenen", sagte sie.

Cattelan gab seiner Installation den Titel "America". Dies könne "als Kritik, aber auch als Idealismus verstanden werden", sagte Brinson. "Schließlich geht es bei diesem Werk darum, Zugang und Teilhabe für eine sehr breite Öffentlichkeit zu schaffen, obwohl es sich um ein verschwenderisches Luxusobjekt handelt." Zum Preis des Werks wollte das Museum keine Angaben machen. Vor der Toilettentür soll stets ein Wachmann auf Posten sein.

Im New Yorker Guggenheim-Museum können Besucher ihr "Geschäft" auf einer goldenen Toilette machen. (Foto: AFP)

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