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US-Schneesturm im Ticker Blizzardwarnung für New York aufgehoben

Sturm "Juno" hat das öffentliche Leben im Nordosten der USA fast zum Erliegen gebracht. Meteorologen relativierten am Dienstag jedoch ihre ersten Prognosen eines "Monstersturms". Das Neueste im Ticker.

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15:10 Uhr: Blizzardwarnung für New York aufgehoben

Der Nationale Wetterdienst der USA hat die Warnung vor einem Blizzard für die Stadt New York aufgehoben. Für die Metropole bestehe die Gefahr eines schweren Schneesturms nicht mehr, hieß es am Dienstagmorgen (Ortszeit). Möglich sei aber immer noch ein Wintersturm.

Zu einem Blizzard wird ein Wintersturm hochgestuft, wenn er für mindestens drei Stunden stärker als 56 Kilometer in der Stunde weht. Eine solche Gefahr bestand noch für das angrenzende Connecticut und die Insel Long Island. 

14:12 Uhr: Fahrverbot für New York aufgehoben

Das wegen der starken Schneefälle über New York verhängte Fahrverbot ist aufgehoben. Gouverneur Andrew Cuomo sagte, dass Autos jetzt wieder in der Metropole und den angrenzenden Landkreisen fahren dürften. Auch der öffentliche Nahverkehr sollte am Vormittag wieder anlaufen. Cuomo hatte für die Nacht ein Fahrverbot verhängt, dass für alle Fahrzeuge galt. Lediglich in Notfällen durfte gefahren werden. In New York fiel zunächst weniger Schnee als befürchtet.

14:03 Uhr: Meteorologen relativieren Prognosen

So schlimm wie erwartet wird es wohl nicht: Hatte der nationale Wetterdienst am Wochenende noch mit stellenweise bis zu fast einem Meter Schnee und hurrikanartigem Wind gerechnet, wurden am Dienstagmorgen viele Prognosen zurückgenommen. Neuengland werde es am Schlimmsten treffen, aber nicht so heftig wie bislang angenommen, hieß es. Für einige Gebiete in der Region wurde mit etwa einem halben Meter Schnee gerechnet.

13:58 Uhr: 17-Jähriger stirbt bei Schlittenunfall

Bei einem Schlittenunfall ist ein 17-Jähriger auf Long Island bei New York getötet worden. Der Junge war mit Freunden auf den aufgepumpten Schläuchen von Autoreifen unterwegs, als er gegen einen Laternenmast fuhr, meldeten die "New York Daily News". Der Junge wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht, die Ärzte konnten ihm aber nicht mehr helfen. 

12:28 Uhr: "Juno" löst Sturm auf Twitter aus

Schneesturm "Juno" hat das öffentliche Leben im Nordosten der USA weitgehend zum Erliegen gekommen. In New york wurde der öffentliche Nahverkehr eingestellt, die Straßen blieben weitgehend menschenleer. Aber was tun die Amerikaner, wenn sie angesichts von angekündigten Schneesturmwarnungen praktisch zu Hause gefangen sind? Sie posten lustige Bilder unter den Hashtags #Blizzardof2015" und "Snowmageddon2015" in den Sozialen Netzwerken.

Hier geht es zu den besten Memes in unserer Bildergalerie.

12:03 Uhr: Flug-Ausfälle betreffen auch Deutschland

Wegen der Unwetterfront "Juno" sind einige Flüge aus Deutschland an die Ostküste der USA gestrichen worden. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main wurden fünf Verbindungen annulliert, wie eine Sprecherin des Betreibers Fraport berichtete. Betroffen seien rund 1500 Passagiere. 

11:55 Uhr: Wind mäßigt sich in Connecticut

Der Bürgermeister von Danbury, Connecticut, gibt Entwarnung: Gegen 3 Uhr morgens habe es zwar stark gestürmt, jedoch habe es keine "fliegenden Schweine" gegeben. Die Sturmgefahr sei für seinen Bezirk damit gebannt, schrieb Mark Boughton auf Twitter.

 

10:22 Uhr: "Wie eine Geisterstadt"

Der erwartete Monstersturm hat das öffentliche Leben im Nordosten der USA nahezu zum Erliegen gebracht. Auf den Straßen New Yorks durften ab 23.00 Uhr nur noch Krankenwagen und Einsatzfahrzeuge fahren. Alle städtischen Schulen bleiben am Dienstag geschlossen. Auch der öffentliche Nahverkehr steht still.

Am Dienstagmorgen (Ortszeit) werden die Behörden entscheiden, ob und wann erstmals in seiner Geschichte geschlossene U-Bahn wieder ihren Betrieb aufnehmen werde, berichtet N24-Korrespondentin Nancy Lanzendörfer aus New York City. Der Big Apple wirke "wie eine Geisterstadt".

Ferner werde für den Großraum New York bis zu einem halben Meter Schnee erwartet. Mehr als 7700 Flüge in und aus der US-Nordostküste wurden gestrichen. Flüge der Lufthansa sowie anderer Airlines waren davon betroffen. 

9:47 Uhr: NBA-Spiele werden abgesagt

Wegen der Unwetterfront "Juno" hat die NBA die beiden für Montagabend in New York angesetzten Partien zwischen den New York Knicks und den Sacramento Kings sowie den Brooklyn Nets und den Portland Trail Blazers abgesagt. Beide Basketball-Partien wurden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Das letzte Mal wurde in der Millionen-Metropole am Hudson River am 1. November 2012 wegen des Hurricane Sandy eine Partie der Knicks oder Nets abgesetzt.

8:35 Uhr: Warum "Juno" so gefährlich ist

Ein starkes Tiefdruckgebiet an der Küste vor New York bringt der Millionenmetropole Sturm und viel Schnee. Das Tief dreht sich gegen den Uhrzeigersinn und saugt aus Norden eiskalte Luft aus der Arktis an. Über dem Meer ist die Luft viel wärmer. Diese Unterschiede verursachen die starken Turbulenzen. Über dem Meer nimmt die Arktis-Luft Feuchtigkeit auf.

Die Natur sei bestrebt, Temperatur- und Druckunterschiede auszugleichen, erläuterte die Meteorologin Magdalena Bertelmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Dieser Ausgleich erzeuge Wind - je stärker die Unterschiede, desto stärker der Wind. Die Feuchtigkeit wird über Land abgeladen - im Winter als Schnee. Gefährlich ist das vor allem bei Sturm, denn die Sicht ist dann im dichten Schneetreiben praktisch null.

8:03 Uhr: "Eine Frage von Leben und Tod"

Gouverneur Andrew Cuomo rief die Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben. "Es könnte eine Frage von Leben und Tod sein", warnte er. Der erste Schnee erreichte New York im Laufe des Tages. Viele Einwohner waren da noch dabei, die Supermärkte zu stürmen und sich mit Lebensmittelvorräten zu versorgen.

 

4:33 Uhr: Öffentliche Veranstaltungen abgesagt

Blizzard "Juno" hat das öffentliche Leben in New York weitgehend lahmgelegt. Die Straßen waren praktisch autofrei, Schulen und Büros wurden vorzeitig geschlossen, die Metropolitan Opera sagte ihre Aufführung mit Anna Netrebko ab. 

3:20 Uhr: Schnee bremst New York aus

Der Nationale Wetterdienst gab für Montag und Dienstag Blizzard- und Sturmwarnungen in mehreren Bundesstaaten heraus. Für die Weltmetropole New York wurde ein Fahrverbot verhängt. Fahrzeuge durften nur noch in Notfällen unterwegs sein. Wer dagegen verstoße, müsse mit einem Bußgeld von 300 Dollar (rund 250 Euro) rechnen, sagte Gouverneur Andrew Cuomo. Das Verbot gilt für 13 Landkreise, darunter die fünf, die die Stadt New York City bilden. Auch Busse und selbst U-Bahnen sollten in New York nicht mehr fahren, ebenso in Boston. 

02:11 Uhr: Schnee legt Pause in New York ein

Nach stundenlangen Schneefällen hat Blizzard "Juno" in New York eine Pause eingelegt. Am Abend (Ortszeit) fiel vorerst kein Schnee mehr, der Himmel blieb aber bedeckt. Meteorologen hatten zwar eine Pause vorhergesagt, die sollte aber erst später kommen. Noch in der Nacht auf Dienstag sollte es mit dem Schneefall wieder losgehen.

22:26 Uhr: New Yorker bunkern Trinkwasser, Konserven und Batterien

Die New Yorker Supermärkte sind am Nachmittag überfüllt mit Menschen, die sich mit Trinkwasser, Konserven und Batterien eindecken. In einigen Läden sind die Regale gelichtet. Schneeschaufeln sind in der ganzen Stadt ausverkauft.

 

22:10 Uhr: Abgeordnete verschieben Abstimmung

Das Repräsentantenhaus in Washington verschiebt eine Reihe von Abstimmungen aus Sorge, dass Abgeordnete wegen des Wetters nicht rechtzeitig aus ihren Heimatbezirken in die Hauptstadt reisen können. Am Montagabend (Ortszeit) hätten sie eigentlich über eine Reihe von Maßnahmen gegen Menschenhandel abstimmen sollen.

20:38 Uhr: New Yorker Gouverneur ruft Notstand aus

Gouverneur Andrew Cuomo für Teile des US-Bundesstaats New York den Notstand ausgerufen. Auch ein allgemeines Fahrverbot für den Abend in der Millionenmetropole New York und anderen Teilen des Staats sei noch möglich.

"Es kann um Leben und Tod gehen", sagte Cuomo. Unter anderem bezog sich der Notstand auf die Stadt New York und rund ein Dutzend weitere Counties. Cuomo kündigte auch an, dass in der Metropole New York U-Bahnen ab 19 Uhr (Ortszeit) nur noch eingeschränkt fahren und Regionalzüge von 23 Uhr an komplett eingestellt würden.

 

17:47 Uhr: Bis zu 60 Millionen Betroffene

Neuen Schätzungen zufolge könnten bis zu 60 Millionen Menschen von dem gewaltigen Schneesturm betroffen sein. Das berichten US-Medien. Zuvor war von 50 Millionen die Rede.

16:30 Uhr: Fahrverbot in Connecticut

Der Gouverneur von Connecticut, Dannel Malloy, ruft für Montagabend von 21 Uhr an (Ortszeit) ein Fahrverbot für den gesamten Bundesstaat aus. 

16:06 Uhr: New Yorks Bürgermeister rät, den Arbeitsplatz früher zu verlassen

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio warnt die Einwohner der Metropole erneut: "Unterschätzen Sie diesen Sturm nicht. Bereiten Sie sich auf das Schlimmste vor." Er riet dazu, am Montag früher die Arbeit zu verlassen.

13:42 Uhr: Schwerste Niederschläge in der Nacht erwartet

Auch der Bundesstaat Pennsylvania wird laut Meteorologen von der Unwetterfront betroffen sein. Die Schneefälle werden bereits im Laufe des Montags über die Ostküste hereinbrechen, die schwersten Niederschläge werden aber erst in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) erwartet.

13:17 Uhr: Bis zu 90 Zentimeter Neuschnee in Neu-England drohen

In Neu-England könnten sogar bis zu 90 Zentimeter Neuschnee fallen. Zudem erwarten Meteorologen starke Winde von bis zu 80 Kilometern pro Stunde, streckenweise könnten sie sogar Hurrikanstärke annehmen.

12:06 Uhr: Warnungen gelten für Nordhälfte der US-Ostküste

Die Warnung vor diesem Monstersturm gilt nicht nur für New York, sondern für die gesamte nördliche Hälfte der US-Ostküste, bis hoch nach Kanada. Fluggesellschaften hätten bereits mehr als 3.200 Flüge gestrichen, berichtete die Zeitung "USA Today" (Montag). Auch Fluggäste aus anderen Regionen müssten sich darauf gefasst machen, dass viele Verbindungen gestrichen würden.

11:35 Uhr: New Yorker Bürgermeister warnt Bevölkerung

"Das könnte ein Sturm sein, wie wir ihn noch nie gesehen haben", warnte Bürgermeister Bill de Blasio. New York habe viele schwere Schneestürme erlebt, "aber seien Sie auf Schlimmeres gefasst". Am Montag müsse im Verkehr mit langen Verspätungen gerechnet werden.

11:03 Uhr: Wetterdienst gibt Warnungen heraus

Auf New York und weite Teile der US-Ostküste kommt einer der schwersten Schneestürme ihrer Geschichte zu. Bis zu 50 Millionen Menschen könnten nach Schätzungen von US-Medien betroffen sein. Der Nationale Wetterdienst gab für Montag entsprechende Blizzard- und Sturmwarnungen heraus.

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