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Uralt-Handy Warum Drogendealer das Nokia 8210 lieben

Klein, robust und ohne WLAN: Das Nokia 8210 kam vor über 15 Jahren auf den Markt. Trotz seiner einfachen Funktionen schwören Kriminelle bis heute auf das Handy - aus mehreren Gründen.

Kaum einer möchte heutzutage noch auf Smartphones verzichten. Sie sind der kleine Computer für unterwegs, der mithilfe von WLAN, GPS, Apps und vielem mehr das Alltagsleben erleichtert.

Es gibt aber auch Menschen, die auf all diese Vorteile absichtlich verzichten - vor allem in einer bestimmten "Branche".  Denn wer seinen Lebensunterhalt mit illegalen Geschäften verdient, muss vom Radar der vernetzten Welt verschwinden können. Drogendealer dürfen zum Beispiel bei ihrer Arbeit nicht entdeckt werden. Gleichzeitig müssen sie ständig erreichbar sein.

Deshalb ist für Kriminelle nicht unbedingt das neue iPhone 6 die richtige Wahl, sondern ein einfaches altes Handy - bevorzugt das Nokia 8210, wie das Magazin "vice.com" berichtet. Das kompakte Mobiltelefon erschien 1999, passt in jede Tasche und hat keine Bluetooth-, NFC- oder WLAN-Funktionen. Niemand, nicht einmal die Polizei, kanne also die Bewegungen des Besitzers verfolgen.

"Das beste Handy seiner Zeit"

Dank Infrarot-Technologie kann man mit dem Nokia 8210 dennoch Daten mit anderen Geräten austauschen. Das Handy hat außerdem eine sehr gute Akkuleistung - für Dealer, die ständig unterwegs sind, perfekt.

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Wie ein Drogenhändler aus Birmingham "vice.com" berichtet, schwören Kriminelle bis heute auf das finnische Telefon: "Alle Dealer, die ich kenne, benutzen ältere Telefone. Und alle sind heiß auf das Nokia 8210, weil es so klein ist und einen super Akku hat. Außerdem war es das beste Handy seiner Zeit."

Auch unter Häftlingen erfreut sich das 79 Gramm leichte Nokia-Gerät immer noch großer Beliebtheit. Denn Besucher können es angeblich im Hintern versteckt in den Knast schmuggeln.

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