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Aus Angst vor Falten Tess Christian lächelt nicht seit 40 Jahren

Seit 40 Jahren verzieht Tess Christian keine Miene. Um Falten zu verhindern, hat sie sich das Lachen abgewöhnt. Besser als Botox sei dies allemal, sagt die Britin. Doch Mediziner sehen das anders.

Glatt wie ein Baby-Popo ist die Gesichtshaut von Tess Christian. Dabei ist sie bereits 50 Jahre alt. Ihr Ziel hat die Britin auch weiter fest im Blick – sie will ihre Jugend konservieren. Doch dafür zahlt sie einen großen Preis.

Seit über vier Jahrzehnten hat Christian nicht mehr gelächelt. Mit zehn Jahren beschloss sie, sich ein Pokerface anzutrainieren – mit Erfolg. “Ich habe keine Fältchen, weil ich mir angewöhnt habe, meine Gesichtsmuskulatur unter Kontrolle zu halten“, sagte sie der britischen "Daily Mail". “Ja, ich bin eitel.“

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Die Beweggründe hinter ihrer starren Miene seien aber nicht an ein Schönheitsideal geknüpft. Aufgewachsen sei die Britin in einer katholischen Schule. Die Nonnen duldeten keine lachenden Kinder – Umstände, die das Mädchen prägten. “Wenn ich lachte, hatte ich Hamsterbacken, die mich geistesgestört aussehen ließen“, erinnert sie sich heute.

Natürlicher als Botox

Dabei ist ihre Taktik gar nicht so abwegig, bestätigte Dermatologe Nick Lowe der "Daily Mail". Wer seine Mimik auf ein Minimum beschränkt, spart sich eine Botox-Behandlung. Diese sorgt nämlich für straffe Haut, indem sie die Muskelaktivität reduziert. “Alle fragen mich, ob ich etwas machen ließ - aber meine Strategie ist viel natürlicher und dazu effektiver“, sagt Christian stolz.

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Ob beim Champagner mit Freundinnen oder sogar bei der Geburt ihrer Tochter Stevie – Tess Christian rutscht kein Lächeln über die Lippen. “Ich liebe das Leben. Aber ich muss das nicht allen beweisen, indem ich mit einem eingemeißelten Grinsen herumlaufe“, sagt sie.

Kann das gesund sein? Psychologen befürworten die Schönheitskur nicht. “Wenn man lacht, schüttet man Glückshormone aus. Dabei ist dem Gehirn egal, ob das Lächeln echt ist oder nicht. Es reagiert nur auf die entsprechende Muskelbewegung“, erklärte Expertin Amanda Hills in der "Daily Mail".

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