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Malaysia Regierung gibt Nakedei Schuld an Erdbeben

Mit Nacktfotos auf dem Kinabalu sollen vier Touristen den Berggeist gegen sich aufgebracht haben – und so nach Angaben der Regierung das Erdbeben mit 18 Toten ausgelöst haben. Sie wurden festgenommen.

Wegen unzüchtigen Verhaltens sind in Malaysia vier Touristen festgenommen worden, die auf dem höchsten Berg des Landes Nacktfotos gemacht haben sollen. Sie sollen während laufender Ermittlungen zunächst für vier Tage festgehalten werden, wie die Polizei des Staats Sabah auf der Insel Borneo mitteilte.

Nach Berichten örtlicher Medien handelt es sich um zwei Kanadier, einen Niederländer und eine Britin. Sie sollen sich am 30. Mai mit sechs weiteren Personen auf dem Gipfel des knapp 4100 Meter hohen Bergs Kinabalu ausgezogen und Fotos gemacht haben – obwohl der einheimische Bergführer protestiert haben soll. Unter den Wanderern soll auch ein Deutscher gewesen sein.

Den Berggeist besänftigen

Nun sitzen die Touristen in der Stadt Ranau in Untersuchungshaft. Ihnen drohen laut der Polizei bis zu drei Monate Haft, eine Geldstrafe oder beides. Man suche nach weiteren Mitgliedern der Touristengruppe, hieß es.

Am Freitag hatte ein Erdbeben der Stärke 5,9 in der Nähe des Bergs 18 Kletterer in den Tod gerissen. Der stellvertretende Ministerpräsident von Sabah, Joseph Pairin Kitingan, stellte einen Zusammenhang her: Ausländer hätten die Tragödie ausgelöst, weil sie sich auf dem heiligen Berg respektlos verhalten hätten. Damit hätten sie den Berggeist verärgert. Dieser solle nun mithilfe eines besonderen Rituals beruhigt werden.

Wegen Aufräumarbeiten bleiben die Trekkingrouten für die kommenden knapp drei Wochen gesperrt.

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