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Temperatursturz Deutschland steht Kälteschock bevor

Kurz vor dem Jahresende herrscht in Deutschland mildes Wetter. Doch der Frost naht. Schon bald werden die Temperaturen abstürzen. Der Grund für den Kälteschock: zwei Hochs aus Russland.

Zum Jahresausklang zeigt sich das Wetter in Deutschland zunächst weiter von seiner milden Seite. Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) rechnen für Montag mit Temperaturen von bis zu 16 Grad am Oberrhein.

Doch der Frost naht. Zur Wochenmitte sorgen dann die aus Russland kommenden Hochs "Christine" und "Brigitte" für einen regelrechten Temperatursturz, berichtet Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. Im Osten Deutschlands werden Tiefstwerte von minus fünf Grad erwartet, der Westen bleibt vorerst frostfrei. Auch für die Silvesternacht sagen Meteorologen Temperaturen von minus fünf Grad voraus.

Am ersten Wochenende im neuen Jahr sei im Osten Deutschlands sogar mit Dauerfrost bei bis zu minus sieben Grad zu rechnen. Ob die Kaltfront weiter nach Westen zieht, sei noch unsicher. So erwartet Jung im Westen und Südwesten zunächst weiter Temperaturen um sechs Grad plus.

Mehr zum Thema: Das N24-Wetter

Der DWD sagt für die ersten Tage im neuen Jahr indes einen Kälteeinbruch im Westen voraus. "Insgesamt geht es runter", sagte DWD-Meteorologin Cornelia Urban in Essen. Die Umstellung setze an Neujahr ein. Dann werde es im Bergland in den Lagen über 400 bis 500 Metern wahrscheinlich schneien. "Sauerland und Eifel, die kriegen Schnee, und das könnten zehn bis 15 Zentimeter werden", meinte Urban.

Rekordwerte im Dezember

An Weihnachten war es nach Angaben des DWD in Freiburg mit 16,8 Grad am wärmsten. Der Rekordwert von 2012 (18,9 Grad) wurde aber klar verfehlt. In der Münchner Innenstadt waren an Heiligabend 2012 sogar 20,7 Grad gemessen worden, allerdings nicht an einer Wetterstation des DWD. Am ersten Weihnachtsfeiertag am Freitag wurde der Höchstwert im rheinland-pfälzischen Bad Dürkheim (16,5 Grad) gemessen.

Überhaupt eilt der frühlingshafte Dezember in Sachen Temperaturen von Rekord zu Rekord. Bislang liegen die Werte im Durchschnitt bei 6,8 Grad. Zum Vergleich: Der Durchschnitt für den Monat Dezember liegt im langjährigen Mittel bei 0,8 Grad, erklärt Jung weiter. Der Dezember 2015 sei bislang also sechs Grad zu warm.

Die bislang wärmsten Dezembermonate wurden in den Jahren 1934 und 1974 aufgezeichnet. Im bundesweiten Durchschnitt liege das Mittel bei 4,8 Grad. Der diesjährige Dezember würde also die bisherigen Spitzenmonate um zwei Grad überbieten. Das wäre ein Rekord im Rekord, sagt Jung. Viel hängt auch davon ab, ob die Kaltwetterfront aus Russland weiter nach Westen zieht oder nicht.

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