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Viele Glätteunfälle Schnee und Eis sorgen im Norden für Chaos

Kaum startete am Dienstag der morgendliche Berufsverkehr, krachten die Autos auf eisglatten Straßen ineinander. In einer Stadt zählte die Polizei ganze 85 Unfälle. Der Nahverkehr wurde eingestellt.

Der Winter hat die Stadt Osnabrück fest im Griff: Schnee und Glätte haben den Verkehr weitgehend lahmgelegt. Die Polizei sprach von 85 Unfällen. Dabei wurden zwölf Menschen verletzt. Einen Massenunfall gab es am Kreuz Osnabrück-Süd auf der A30, insgesamt acht Fahrzeuge stießen ineinander, darunter zwei Lastwagen. Nach den massenhaften Unfällen wurde der Busverkehr im gesamten Stadtgebiet sowie im Landkreis eingestellt. 250 Busse bleiben in ihren Garagen. "Jeder, der sich momentan draußen bewegt, wird verstehen, warum wir das tun", sagte Pressesprecherin Katja Diehl am Dienstagmorgen.

Auch im übrigen Niedersachsen kam es zu zahlreichen Beeinträchtigungen auf den Straßen. Ebenfalls stark betroffen waren die Bereiche Göttingen und Northeim. Hier zählten die Beamten innerhalb von 24 Stunden 87 Unfälle. Vor allem zum Start des Berufsverkehrs krachte es reihenweise. Die Polizei Hannover meldete am Dienstagmorgen binnen kurzer Zeit gleich fünf Unfälle auf der Autobahn 2 bei Garbsen. In Oldenburg zählten die Beamten innerhalb einer Stunde 15 Unfälle.

Autobahnen und Bundesstraßen gesperrt

Die Autobahn 2 und die Bundesstraße 214 in Niedersachsen mussten nach zwei Glätteunfällen am frühen Dienstagmorgen zeitweise gesperrt werden. Auf der A2 in Richtung Dortmund rutschte in Höhe der Raststätte Auetal ein Lastwagen von der Fahrbahn und kippte auf die Seite. "Wir gehen davon aus, dass die Bergung noch bis 14 Uhr dauern wird", sagte ein Polizeisprecher. Bei dem Unfall wurden zwei Menschen verletzt. Auf der Bundesstraße 214 prallte ein Lastwagen gegen einen Baum und versperrte im Anschluss die Fahrbahn. Der Fahrer blieb bei dem Unfall am frühen Dienstagmorgen unverletzt.

Bei einem Verkehrsunfall in Stuttgart überschlug sich ein Autofahrer mit seinem Wagen auf der Bundesstraße 10. Der 37-Jährige wurde leicht verletzt. Der Mann war auf der Straße Richtung Esslingen an ein anderes Auto herangefahren. Als der Fahrer ihm Platz machte, verlor er aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Auto. Er prallte gegen eine Leitplanke, das Auto landete auf dem Dach.

In Sachsen-Anhalt gab es bereits am Montag doppelt so viele Unfälle wie an normalen Werktagen. Auch in der Nacht zum Dienstag sei es vermehrt zu Unfällen gekommen, so die Polizei. Die Autobahn 38 in Richtung Göttingen musste mehrere Stunden gesperrt werden, weil ein Lkw auf der Fahrbahn wegen Glätte quer stand.

Mann in Mecklenburg-Vorpommern erfroren

Der plötzliche Wintereinbruch forderte in Mecklenburg-Vorpommern den ersten Kältetoten im Jahr 2016. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Neubrandenburg sagte, ist der 61 Jahre alte Mann, der am Samstag in Erlenkamp bei Röbel (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) im Freien liegend tot aufgefunden worden war, an Unterkühlung gestorben. Das habe die Obduktion des Leichnams ergeben. Der Mann stammte aus einem Nachbarort und soll angetrunken gewesen sein. Die Höhe des Alkoholwerts sei noch unklar.

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