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Nach Witzen über Wurst Kirgisistan schiebt "Pferdepenis"-Briten ab

Tschutschuk, das Nationalgericht Kirgisistans, war für einen Briten Anlass für Witzeleien. Dafür wurde er nun aus dem Land geworfen. Und damit ist er sogar noch gut bedient.

Die Ex-Sowjetrepublik Kirgisistan hat einen Briten ausgewiesen, weil er sich über das Nationalgericht Tschutschuk lustig gemacht hat – eine Wurst aus Pferdefleisch. Der 39-jährige Mitarbeiter einer einheimischen Goldmine musste das zentralasiatische Land am Dienstag verlassen, wie russische Medien aus Bischkek berichteten. Tschutschuk sei ein "Pferdepenis", hatte der Brite auf Facebook geschrieben. Darüber beschwerten sich die einheimischen Mitarbeiter der Goldmine Kumtor im Südosten des Landes und gingen sogar in Streik. 

Die Polizei nahm den Mann am Sonntag fest. Der Geheimdienst warf ihm vor, "die nationale Ehre des kirgisischen Volkes verletzt" zu haben. Zwar entschuldigte sich der Brite öffentlich auf Facebook, er habe niemanden beleidigen wollen. Ein Gericht verurteilte ihn trotzdem zur Abschiebung aus Kirgistan.

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