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Übergriffe an Silvester Polizei lässt Kölner Tatverdächtige wieder frei

Die Kölner Polizei hat nach den Silvester-Übergriffen zwei Tatverdächtige festgenommen und wieder freigelassen. Das Bundesinnenministerium nannte derweil die Herkunftsländer von 31 Verdächtigen.

Die Polizei hat nach den massiven Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht am Kölner zwei Tatverdächtige festgenommen und wieder freigelassen. Der Tatverdacht gegen die beiden habe sich nicht erhärtet, sagte Staatsanwalt Benedikt Kortz. Bei den 16 und 23 Jahre alten Männern aus Marokko und Tunesien sollen nach Polizeiangaben Handys sicher gestellt worden sein.

WDR und "Kölner Stadt-Anzeiger" hatten berichtet, die Videos zeigten Ausschreitungen und Übergriffe auf Frauen. Außerdem sei ein Zettel mit arabisch-deutschen Übersetzungen von sexuell eindeutigen Begriffen sichergestellt worden. Dazu wollte sich der Staatsanwalt nicht äußern. Auf dem Zettel, den der "Kölner Stadt-Anzeiger" und die "Bild"-Zeitung veröffentlichten, standen Ausdrücke wie "schöne Brüste", "ich töte Dich" und eine "derbe Version" des Satzes "ich will Sex mit Dir!". 

Insgesamt habe die Landespolizei 19 Tatverdächtige ermittelt, sagte eine Polizeisprecherin in Köln. 170 Anzeigen seien im Zusammenhang mit den Vorfällen der Silvesternacht eingegangen, rund 120 davon hätten sexuelle Übergriffe zum Hintergrund.

 

Viele Algerier und Marokkaner unter Verdächtigen

Die für den Bahnhof zuständige Bundespolizei hat 31 Tatverdächtige namentlich identifiziert. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums in Berlin mitteilte, seien 18 Asylbewerber darunter. Insgesamt seien unter den Verdächtigen neun Algerier, acht Marokkaner, vier Syrer, fünf Iraner, ein Iraker, ein Serbe, ein Amerikaner und zwei Deutsche. Ihnen werde vorgeworfen, Diebstähle und Körperverletzungen begangen zu haben, erklärte der Sprecher. Sexualdelikte seien bisher nicht mit den Asylbewerbern in Verbindung gebracht worden.

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Wie der "Spiegel" berichtet, konnten die Kölner Ermittler inzwischen einige der in der Silvesternacht gestohlenen Handys orten. In einigen Fällen führten die Spuren in Flüchtlingsheime oder deren Umfeld, hieß es.

In der Silvesternacht hatten sich am Kölner Hauptbahnhof nach Angaben der Polizei aus einer Menge von rund 1000 Männern heraus kleinere Gruppen gelöst, die vor allem Frauen umzingelt, begrapscht und bestohlen haben sollen. 

 

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