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Gigant ohne Genehmigung Chinas Behörden machen Mao platt

Nachdem in China eine 37 Meter hohe Statue des Kommunistenführers Mao Zedong eingeweiht wurde, hagelte es Kritik. Nun ist Schluss. Die Behörden haben das Denkmal abgerissen.

Erst wenige Tage ist es her, dass Fotos aus der chinesischen Provinz Henan international für Schlagzeilen sorgten: Angeblich finanziert von einer Gruppe von Unternehmern, wurde der Welt ein gigantisches Denkmal für den einstigen Kommunistenführer Mao Zedong präsentiert. 37 Meter hoch, gleißend gold bemalt und knapp drei Millionen Yuan (rund 430.000 Euro) teuer war die Monstrosität. Neun Monate lang war an ihr gebaut worden.

Nun aber ist der Spuk bereits wieder vorbei: Wie die Webseite des KP-Parteiorgans unter Berufung auf örtliche Behördenvertreter berichtete, ist die Statue zerstört worden. Der Grund ist dem Bericht zufolge jedoch "unklar". Das Portal zitierte jedoch andere Medien, wonach das Denkmal ohne offizielle Genehmigung errichtet wurde.

Im Internet kursierten am Freitag Fotos der Statue mit geschwärztem Kopf und einem klaffenden Loch im Rücken. Ob die Fotos echt waren und ob sie vielleicht auch während des Aufbaus entstanden waren, ließ sich zunächst nicht überprüfen.

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Viele Chinesen verehren Mao bis heute als Gründer der Volksrepublik China. Seine Herrschaft wird aber auch kritisch gesehen, nach der offiziellen Parteilinie machte Mao "Fehler".

Die Reaktionen im Internet auf die Statue waren gespalten. Kritiker machten darauf aufmerksam, dass Mao für die schwere Hungerkatastrophe Ende der 50er-Jahre verantwortlich war, in deren Verlauf Schätzungen zufolge 40 Millionen Menschen starben. Das Zentrum der Hungerkatastrophe war Henan.

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