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Live-Ticker zum Winter Wetter in Deutschland Erhebliche Lawinengefahr in Hochlagen der deutschen Alpen

Tief "Emma" schaufelt Schnee und Kälte ins Land  - es wird glatt. Im Süden Deutschlands kommt es zu Hunderten Unfällen, drei Menschen sterben. Bald wird es noch kälter. Das Neueste im Ticker.

Schneefälle, Dauerfrost und auf den Bergen Sturm hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach in den nächsten Tagen für ganz Deutschland vorhergesagt. Die aktuellen Wettermeldungen im Ticker. Zum Aktualisieren bitte hier klicken.

15:30 Uhr: Zug streift Arbeiter bei Schneeräumarbeiten

Bei Schneeräumarbeiten im Bahnhof Flintbek ist ein Arbeiter von einem durchfahrenden Zug an der Hand verletzt worden. Auch sein Schneepflug wurde nach Angaben der Bundespolizei beschädigt. Der Zug war von Kiel nach Hamburg unterwegs und habe den Mann im Bahnhof offensichtlich touchiert, teilten die Beamten mit. Der Mann habe mit dem Gerät die Bahnsteigkante reinigen wollen. Behinderungen im Bahnverkehr gab es durch den Unfall nicht.

15:18 Uhr: Rodler stellen Weltrekord in Hessen auf

Die Autofahrer in Hessen haben sich schnell auf die winterlichen Verhältnisse eingestellt. Trotz Schneefalls und Minusgraden zählte die Polizei nach eigenen Angaben nur wenige Glätteunfälle auf den Straßen im Land. Erfreut über den Schneefall zeigten sich vor allem die Wintersportler. Auf Hessens höchsten Berg, der Wasserkuppe, stellten Rodler sogar einen Weltrekord auf. 416 Schlittenfahrer bildeten dort am Samstag den "längsten Rodel-Zug der Welt". 

12:13 Uhr: Erhebliche Lawinengefahr in Hochlagen der deutschen Alpen 

Starke Schneefälle haben die Lawinengefahr in den deutschen Alpen steigen lassen. Überall in den Hochlagen herrsche nun erhebliche Lawinengefahr und damit die dritthöchste Warnstufe auf der fünfteiligen Skala, teilte der Lawinenwarndienst am Sonntag in München mit.

Bereits bei geringer Zusatzbelastung eines einzelnen Skifahrers oder Snowboarders sei das Auslösen von Schneebrettlawinen möglich. Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee waren seit Samstag im bayerischen Alpenraum gefallen. Durch den starken Zuwachs nehme auch die Gefahr der Selbstauslösung von Lawinen zu. Unterhalb von 2000 Metern herrscht mäßige Lawinengefahr.

11:35 Uhr: Zwei Menschen nach Unfall auf Autobahn 1 schwer verletzt

Ein 46-Jähriger und eine 46-Jährige sind bei einem Unfall auf der Autobahn 1 bei Harpstedt (Landkreis Oldenburg) am Samstagabend schwer verletzt worden. Das Auto einer 62-Jährigen kam durch Glätte von der Straße ab, überschlug sich und blieb 150 Meter weiter liegen, wie die Polizei mitteilte.

Der 46-Jährige und die 46-Jährige, die auf der Rückbank des Wagen gesessen hatten, wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die 62-Jährige und ihre 28-Jährige Beifahrerin blieben unverletzt.

In der Nacht zum Sonntag kam es noch zu drei weiteren Glätteunfällen auf der Autobahn 1, bei denen jedoch nur Blechschaden entstand. Im Rest von Niedersachsen gab es bis Sonntagmorgen nur wenige Glätteunfälle, wie die Polizei sagte.

11:01 Uhr: Glatteisunfälle verliefen zumeist glimpflich

Winterliche Verhältnisse haben am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag in Nordrhein-Westfalen zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Auf schnee- oder eisglatten Straßen vor allem in Ostwestfalen-Lippe, aber auch in anderen Landesteilen, kamen viele Autos ins Rutschen. Es blieb jedoch zumeist bei Sachschäden und leichten Blessuren.

Im Kreis Düren zählte die Polizei ein Dutzend Unfälle vom frühen Samstagabend bis Sonntagmorgen. Eine Landstraße musste wegen Unbefahrbarkeit vollständig gesperrt werden, bis Streudienste die Glätte auflösten.

Gleich zwei Dutzend Unfälle meldete die Polizei im Kreis Minden-Lübbecke bis Sonntagmorgen. Die Schäden gehen in die Zehntausende, aber nur zwei Menschen wurden leicht verletzt. Grund waren auch hier Schnee- und Eisglätte, in einem Fall kam dann noch Alkohol dazu. Mit Alkohol aufs Glatteis - das ging auch in Hamm nicht gut, wo ein 28-Jähriger nach einem Unfall nicht nur sein Auto, sondern auch seinen Führerschein los war. Einen Schwerverletzten brachten die Retter in Steinfurt ins Krankenhaus. Der 22-Jährige, der keinen Führerschein hat, war von der glatten Straße in einen Graben gerutscht. Weitere Unfälle, die ebenfalls überwiegend glimpflich verliefen, wurden unter anderem aus dem Bergischen Land gemeldet.

10:30 Uhr: Winter bringt glatte Straßen in Thüringen 

Schnee und Glätte haben am Sonntag viele Thüringer Straßen in Rutschbahnen verwandelt. Auf winterglatten Fahrbahnen ereigneten sich einige kleinere Unfälle, die zumeist mit Blechschäden endeten, wie ein Polizeisprecher sagte. Bei einem Glätteunfall auf der A71 nahe Arnstadt wurden am Samstagabend drei Menschen leicht verletzt.

Auf der A4 Eisenach-Dresden schlitterte am Sonntag ein Lastwagen in den Graben. In Jena rutschte ein Auto gegen ein anderes Fahrzeug. Mancherorts komme der Winterdienst mit dem Schneeräumen und Streuen nicht nach, hieß es. Neue Schneefälle hatten in der Nacht zu Sonntag auch im Tiefland für Flockenwirbel gesorgt. 

+++ Meldungen vom 16. Januar 2016 +++

15:50 Uhr: Hannover erwartet bis zu 10 Zentimeter Schnee

Frostige Temperaturen, Schnee und Eis - in einigen Teilen Niedersachsens hat sich der Winter zurückgemeldet. Für den Raum Hannover kündigte der Deutsche Wetterdienst am Samstag in einer amtlichen Warnung Schneefall mit Mengen bis zu zehn Zentimeter an. Auch im Emsland bedeckte vielerorts eine dichte Schneedecke die Landschaft. Der Wurmberg, der zweithöchste Berg des Mittelgebirges Harz und der höchste Berg Niedersachsens, zeigte sich verschneit bei Temperaturen um minus fünf Grad - fast ideales Skiwetter.

In manchen Regionen im Nordwesten kam es wegen stundenlangen Schneefalls und winterglatten Straßen zu Verkehrsunfällen. Im Landkreis Diepholz war die Polizei im Dauereinsatz. Allein bis Mittag gab es dort zehn Verkehrsunfälle. Glücklicherweise sei es in allen Fällen bei Blechschäden geblieben, teilte die Polizei mit.

12:56 Uhr: Tödliche Verkehrsunfälle nach Wintereinbruch im Süden

Bei winterlichen Verhältnissen ist es auf den Straßen in Süddeutschland zu Hunderten Unfällen gekommen, einige davon schwer. Drei Menschen kamen am Freitagnachmittag in Bayern ums Leben. In der Nähe von Mertingen starb eine 16-Jährige, als das Auto, in dem sie saß, von der glatten Straße abkam und gegen einen Baum krachte.

Eine 59-Jährige kam bei Syrgenstein ums Leben, als ein entgegenkommendes Auto auf schneeglatter Straße in ihren Wagen krachte. Eine 48 Jahre alte Autofahrerin schleuderte bei Thannhausen mit ihrem Wagen aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem Lastwagen, sie starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Auch in Baden-Württemberg machte Schneegestöber den Autofahrern zu schaffen - in der Region Freudenstadt meldete die Polizei am Freitag 150 Glätteunfälle, im Bereich Ulm gab es 82 wetterbedingte Unfälle. Dabei sei es meist bei kleineren Schäden geblieben. Einige Straßen wurden gesperrt, weil Autos oder Lastwagen sich quergestellt hatten.

Die Deutsche Bahn meldete keine Behinderungen auf ihren Strecken. Das Winterwetter wird dem Süden wohl noch einige Tage erhalten bleiben. Bis Dienstag könne es in Baden-Württemberg noch vereinzelt schneien, prognostizierte der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Richtig kalt soll es zum Wochenanfang in Bayern werden, dann wird verbreitet mit Dauerfrost gerechnet. In den Nächten sind dann vielerorts zweistellige Minusgrade möglich. Auf der Zugspitze türmten sich die Schneemassen am Samstag bereits auf eine Höhe von 2,20 Meter. Selbst in München wurden vier Zentimeter gemessen - genug für eine Schneeballschlacht. 

12:03 Uhr: Eingefrorene Weichen stören Bahnverkehr von Emden nach Köln 

Eingefrorene Weichen haben den Zugverkehr von Emden nach Köln behindert. Ein Intercity musste deshalb am Samstagmorgen im ostfriesischen Leer stehenbleiben, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte. 70 Fahrgäste waren den Angaben zufolge betroffen. Leer war die zweite Station nach dem Startbahnhof Emden. Weil Eis und Schnee beseitigt werden mussten, könnte der Zug seine Fahrt nach Köln erst mit 82 Minuten Verspätung fortsetzen.

Bereits Anfang des Jahres hatte es in der Region Probleme im Bahnverkehr gegeben. Ein wegen Blitzeis blockierter Intercity aus Norddeich hatte sein Ziel Köln nach einer nächtlichen Zwangspause erst mit 23 Stunden Verspätung erreicht. In den übrigen Teilen Deutschlands lief der Zugverkehr am Samstag nach Bahnangaben aber weitgehend problemlos.

11:31 Uhr: Wetter in NRW: kalt und ungemütlich - erst am Montag mehr Sonne 

Der Winter nistet sich weiter ein und bringt noch mehr Schnee. Der fällt vor allem im östlichen Westfalen, im Sauerland und in der Eifel. Auf dem Kahlen Asten war die Schneedecke am Samstagmorgen rund 40 Zentimeter dick, wie der Deutsche Wetterdienst berichtete.

Richtig ungemütlich wird es am Wochenende im Münsterland und am Niederrhein: Dort peitscht der Wind Schneeregen über das Land. Am Sonntagmorgen könne der Matsch gefrieren und eisglatte Straßen verursachen, warnte Meteorologin Ines Wiegand. Und es wird noch kälter: Zum Wochenbeginn erwarten die Wetterexperten in NRW strengen Frost mit minus zwölf Grad. Lichtblick: Der Himmel reißt auf und lässt die Sonne durch.

10:50 Uhr: Weitere Skilifte nach Schneefällen geöffnet 

Nach weiteren Schneefällen ist der Thüringer Wald bestens für den Ansturm der Wintersportler gerüstet. In der Nacht zum Samstag seien in den Kammlagen noch einmal bis zu zehn Zentimeter Neuschnee gefallen, sagte der Meteorologe Jens Oehmichen vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig.

Bei Schneehöhen von bis zu 40 Zentimeter tummelten sich am Samstag bereits zahlreiche Wintersportfans an den Abfahrtspisten und Rodelhängen. Mit den Anlagen in Ernstthal bei Lauscha und in Masserberg gingen zwei weitere Skilifte in Betrieb. Damit haben nach Angaben des Regionalverbundes Thüringer Waldes nun neun der insgesamt 24 Skilifte geöffnet.

09:39 Uhr: Passanten finden toten Mann am Kurfürstendamm 

Passanten haben am Samstagmorgen einen toten Mann am Berliner Kurfürstendamm entdeckt. Anzeichen für einen Mord lägen nicht vor, sagte eine Polizeisprecherin. Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei dem Mann um einen Wohnungslosen, möglicherweise sei er in der Nacht erfroren. Genaue Angaben dazu ließen sich zunächst allerdings nicht machen. Ein Ergebnis der Obduktion liege erst in einigen Tagen vor, so die Sprecherin.

07:45 Uhr: Fast überall in Bayern herrscht Winter 

Nach langem Zögern hat der Winter in der Nacht zum Samstag fast überall in Bayern Einzug gehalten. Verbreitet fiel Schnee, fast im gesamten Freistaat sackten die nächtlichen Temperaturen in den Minus-Bereich. Autofahrer hatten vielerorts mit widrigen Straßenverhältnissen zu kämpfen. Die stärksten Schneefälle gab es am Alpenrand: So lagen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes am Samstagmorgen in Oberstdorf bereits 35 Zentimeter Schnee, in Immenstadt waren es sogar 45 Zentimeter. Auf der Zugspitze türmten sich die Schneemassen auf einer Höhe von 2,20 Meter.

06:57 Uhr: Winter in Ulm - Viele Glätteunfälle im Schneegestöber 

Schnee und Straßenglätte haben den Autofahrern in der Region um Ulm zu schaffen gemacht. Die Polizei zählte am Freitag 82 wetterbedingte Unfälle. Schwerpunkt waren demnach der Alb-Donau-Kreis und die Stadt Ulm, wo es im dichten Schneegestöber 39 Mal krachte.

Dabei habe es zwei Verletzte gegeben. In Göppingen registrierten die Beamten 23 Unfälle, im Raum Heidenheim waren es 14 - fast immer blieb es bei Blechschäden. Etliche Straßen waren gesperrt, weil Lastwagen quer standen und wieder flott gemacht werden mussten. Nun lässt es der Winter aber etwas ruhiger angehen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fällt am Wochenende deutlich weniger Schnee.

+++ Die Meldungen vom 15. Januar 2016 +++

19:23 Uhr: Rekordversuch in der Rhön: Längster Rodelzug der Welt auf Wasserkuppe 

Einen Rekord als längster Rodelzug der Welt wollen Wintersportfreunde am Samstag (12.00 Uhr) auf Hessens höchstem Berg aufstellen. Am Samstag werden sie versuchen, auf der Wasserkuppe eine Kette aus 420 Schlitten zu bilden und ein Strecke von 150 Metern ununterbrochen einen Skihang hinabzufahren. Die bisherige Bestmarke wurde im Januar 2015 aufgestellt, als in Obereggen in Südtirol 240 Schlitten und ebenso viele Fahrer zusammengekommen waren. Erste Tests im kleinen Maßstab verliefen in der vergangenen Woche auf der 950 Meter hohen Wasserkuppe in der Rhön bereits erfolgreich. 

18:19 Uhr: Schneevergnügen im Thüringer Wald - Skilifte geöffnet

Ski und Rodel gut: Nach neuen Schneefällen herrschen pünktlich zum Wochenende in den Höhenlagen des Thüringer Waldes gute Wintersportbedingungen. An zahlreichen Rodelhängen und Abfahrtspisten können sich Groß und Klein bei Schneehöhen zwischen 20 bis knapp 40 Zentimetern erstmals in diesem Winter so richtig in der weißen Pracht austoben. Nach Angaben des Regionalverbundes Thüringer Wald vom Freitag sind derzeit mehr als 580 Kilometer Loipen und Skiwanderwege gespurt.

Sieben Skilifte, darunter in Neuhaus am Rennweg, Steinach, Schmiedefeld und Siegmundsburg, sind geöffnet. In Oberhof bewegen sich seit Freitag erstmals in dieser Saison die Sessellifte am Fallbachhang. Allein rund um den bekanntesten Thüringer Wintersportort stehen insgesamt 135 Kilometer Klassik- und Skatingstrecken zum Langlaufen bereit. In Oberhof wird am Wochenende zudem der Rennrodel-Weltcup ausgetragen.

17:01 Uhr: Tiefs bringen Wolken und Frost nach Brandenburg

Der Winter hat Brandenburg weiter fest im Griff. Über das Wochenende sinken die Temperaturen landesweit. Liegen die Höchstwerte am Samstag noch bei maximal 1 Grad, schafft es das Thermometer spätestens von Montag an gar nicht mehr über 0 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag in Potsdam mitteilte. In den Nächten sinken die Werte gar auf minus 5 bis minus 10 Grad. Der Himmel bleibt überwiegend bewölkt.

"Die Lotteriefrage ist nur, ob Schnee fällt oder keiner", sagte ein Meteorologe. Grund für die Ungewissheit: Von Schleswig-Holstein kommen Tiefdruckgebiete, die nach Süden ziehen und dabei Brandenburg streifen.

16:31 Uhr: Der Winter ist zurück in Niedersachsen

Es wird bitterkalt in Niedersachsen. "Wo es geschneit hat, kann es nachts bis minus zehn Grad und bei klarem Himmel sogar noch kälter werden", sagte Meteorologin Jutta Perkuhn vom Deutschen Wetterdienst. Am Freitagmorgen machte der Winter vor allem Autofahrern und Bahnreisenden im Osten Niedersachsens zu schaffen. So brachten Schnee und Straßenglätte den Busverkehr im Kreis Helmstedt vorübergehend zum Erliegen. Im Kreis Gifhorn gab es etliche Glätteunfälle. Und auch im Harz registrierte die Polizei rund 20 Unfälle mit Blechschäden.

15:48 Uhr: Gefälschte Mail zu Unterrichtsausfall war Schülerstreich

Eine gefälschte Mail zu Unterrichtsausfall wegen Schnee und Glätte in der Nähe von Hannover hat sich als Schülerstreich entpuppt. Hunderte Gymnasiasten waren wegen der Mail vergangene Woche in Garbsen zu Hause geblieben. Beim Versenden der Mail über den Schulserver habe der Urheber Spuren hinterlassen, über die er leicht habe ermittelt werden können, teilte die Schule am Freitag mit.

In einem Brief ermahnte das Gymnasium Eltern und Schüler, dass das Fälschen von Mails kein Streich, sondern ein Straftatbestand sei und auf keinen Fall toleriert werde. Entsprechend warm anziehen muss sich der Verfasser: Eine Konferenz werde über Ordnungsmaßnahmen beraten, hieß es von der Schulleitung.

Die Polizei in Garbsen, wo der Schulleiter nach dem Vorfall in der vergangenen Woche vorstellig wurde, wusste am Freitag noch nicht, ob die Aktion mit der Mail für den Schüler noch ein juristisches Nachspiel haben wird.

15:22 Uhr: Autofahrer rutscht vor fahrenden Zug

Bei einem Glätteunfall auf einem Bahnübergang ist ein Autofahrer in Chorin (Brandenburg) vor einen fahrenden Zug gerutscht. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, kam der 32-Jährige bei dem Vorfall am Donnerstag aber mit leichten Verletzungen davon. Er hatte demnach auf glatter Straße vergebens vor dem unbeschrankten Bahnübergang gebremst, sein Wagen kam erst auf den Gleisen zum Stehen. Dort stieß er mit einem heranfahrenden Zug zusammen. Die Passagiere kamen nicht zu Schaden und konnten ihre Fahrt mit Bussen fortsetzen. Die Bahnstrecke Eberswalde-Joachimsthal blieb für etwa eineinhalb Stunden gesperrt.

14:17 Uhr: Lette stirbt nach Schneeräumen an Erschöpfung

Ein 72-jähriger Lette hat sich beim Schneeschippen so sehr verausgabt, dass er an Erschöpfung gestorben ist. Der Mann wurde tot im Hof seines Hauses im Osten des baltischen Landes gefunden, wie die Agentur Leta am Freitag unter Berufung auf den Notfalldienst meldete. Bereits Anfang des Jahres hatte in der Hauptstadt Riga ein 69-Jähriger nach dem Schneeräumen einen tödlichen Herzanfall  erlitten. Lettland steckt nach dem jüngsten Wintereinbruch tief im Schnee. Nach Angaben des Wetterdienstes ist die Schneedecke stellenweise mehr als einen halben Meter hoch.

13:30 Uhr: Ab Dienstag drohen unter minus 20 Grad

Tief "Emma" hat Deutschland am Freitag den Winter gebracht, am Wochenende folgt "Gudrun" mit neuen Schneefällen. Danach wird es richtig kalt. Dauerfrost werde es bis in die nächste Woche geben, die Nacht zum Dienstag könnte die kälteste Nacht des Jahres mit Werten bis unter minus 20 Grad werden, sagte Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD).  

"Gudrun" bringt am Samstag noch einmal überall Schnee. Aber es werde im Flachland noch nicht kalt genug sein, damit er auch überall liegenbleibt. "Allerdings kann es bei kräftigen Schauern wiederum bis in tiefste Lagen zumindest vorübergehend weiß werden", sagte Trippler. Die Berge bekommen bei leichtem Dauerfrost eine Neuschneeauflage. 

Ab Sonntag erwarten die Meteorologen fast überall auch tagsüber Minusgrade, aber die Schneefälle lassen nach. Von Norden kommt mehr und mehr die Sonne heraus. Am Montag liegen die Höchstwerte unter null Grad. Die Nacht zum Dienstag wird bitterkalt. "Gut möglich, dass örtlich unter minus 20 Grad gemessen werden", meint Meteorologe Trippler. Erst am Mittwoch sei Milderung zu erwarten - Regen könnte dann die Straßen gefährlich glatt machen.

12:24 Uhr: Bahn hebt Tempolimit für ICE-Züge auf

Die Deutsche Bahn hebt das Tempolimit für ihre ICE-Züge am Freitag um 14.00 Uhr wieder auf. Das sagte ein Bahnsprecher der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Seit Betriebsbeginn am Freitagmorgen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde. Damit wollte die Bahn Schäden an den Zügen vermeiden, die bei Eis und Schnee durch Schotterflug entstehen könnten, und dann Verspätungen oder Zugausfälle zur Folge hätten. Die Bahn hatte mit starken Schneefällen gerechnet. "Es ist aber deutlich milder als wir gestern gedacht haben", sagte der Sprecher. Auf den Hauptrouten fahren die ICE normalerweise deutlich schneller als 200 km/h. Auf einigen Strecken erreichen sie sogar Tempo 300.

11:33 Uhr: Laster durchbricht Brückengeländer

Schneefall hat in Nordrhein-Westfalen am Freitagmorgen für Behinderungen im Straßenverkehr gesorgt. Auf einer Brücke der Autobahn 45 bei Meinerzhagen durchbrach ein Lastzug das Geländer. Die Zugmaschine des Sattelschleppers steht nach Auskunft der Autobahnpolizei Dortmund auf der Fahrbahn, der Auflieger hängt zum Teil über dem Abgrund.  Vor der Unfallstelle bildete sich ein kilometerlanger Stau. Wartende Autofahrer wurden mit Decken und heißen Getränken versorgt. Auch die unter der Autobahn verlaufende Bundesstraße 54 wurde gesperrt. Die Sauerlandlinie soll bis zur Bergung des Lasters vermutlich bis zum Nachmittag in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt bleiben.

10:43 Uhr: Tief "Emma" bringt auf den Bergen bis 19 Zentimeter Neuschnee

Tief "Emma" hat Deutschland erreicht und auf den Bergen Neuschnee gebracht. Im 885 Meter hohen St. Blasien im Schwarzwald fielen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes bis zum Freitagmorgen 19 Zentimeter Schnee, in Hellenthal-Udenbreth in der Eifel und auf dem Brocken im Harz 17 Zentimeter. Unterhalb 200 Metern seien die Niederschläge bei Temperaturen knapp über null Grad meist als Regen oder Schneeregen heruntergekommen, stellenweise habe es ein wenig Schneematsch gegeben.

Im Lauf des Tages soll es kälter werden und weiter schneien. Für den Schwarzwald erwarten die Meteorologen Neuschneemengen von 20 bis 30 Zentimeter, dort gilt eine Unwetterwarnung.

09:24 Uhr: Schnee und Glätte sorgen für Unfälle in Rheinland-Pfalz

Der neuerliche Wintereinbruch hat in Teilen von Rheinland-Pfalz für mehrere Unfälle gesorgt. Bis zum Freitagmorgen seien bei Trier und in der Eifel rund 15 witterungsbedingte Unfälle gemeldet worden, teilte die Polizei mit. Außer einer leicht verletzten Frau bei Prüm sei niemand zu Schaden gekommen. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 133.500 Euro. In anderen Teilen des Landes gab es keine größeren Vorfälle. Die Polizei warnte zudem vor Eisplatten, die von Lastwagen fallen könnten. Wasser auf Planen könne nachts schnell frieren.

09:02 Uhr: Tempolimit für ICE-Züge

Durch den erneuten Wintereinbruch kann es in Teilen Deutschlands zu Behinderungen im Bahnverkehr kommen. Die Deutsche Bahn kündigte ein Tempolimit für ICE-Züge auf den Strecken zwischen Hannover und Berlin sowie Hannover und Würzburg an. Dadurch kann es Verzögerungen von bis zu 35 Minuten geben.

08.36 Uhr: "Es kommt richtig Winter" - Schnee und Frost am Wochenende

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es zum Wochenende Schnee und Frost. "Es kommt richtig Winter", sagte Meteorologe Thomas Hain vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Ein Tiefdruckgebiet sorge am Freitag für viele Niederschläge in Sachsen, Thüringen und dem südlichen Sachsen-Anhalt. Im Tiefland fielen diese als Schneeregen. Im Bergland oberhalb von 300 Metern werde es kräftig schneien. Erwartet würden bis zu 15 Zentimeter Neuschnee.

08.14 Uhr: Blitzeis auf der A14 bei Magdeburg

Auf der Autobahn 14 bei Magdeburg gab es binnen kurzer Zeit fünf Unfälle wegen Blitzeises. Verletzt wurde niemand, wie ein Polizeisprecher sagte. Insgesamt waren vier Lastwagen und ein Auto in die Unfälle verwickelt. Die Autobahn war wegen Glätte und Aufräumarbeiten über zwölf Kilometer zeitweise vollgesperrt.

08.05 Uhr: Helmstedt stellt Nahverkehr wegen Glätte ein

Schnee und Straßenglätte haben den Busverkehr im Kreis Helmstedt (Niedersachsen) zum Erliegen gebracht. Aus Sicherheitsgründen sollen die Busse erst wieder ab Mittag fahren, teilten die Verkehrsbetriebe vor Ort mit. In der Region hatte es seit der Nacht geschneit. Zu größeren Verkehrsunfällen war es dort am Morgen nicht gekommen, teilte die Polizei in Wolfsburg mit. Auch im Harz schneite es am Morgen, Probleme im Straßenverkehr gab es dadurch aber zunächst nicht, sagte ein Sprecher der Polizei in Göttingen.

07.43 Uhr: Glatte Straßen in Nordrhein-Westfalen

Schneefall sorgt in Nordrhein-Westfalen für Behinderungen im Straßenverkehr. Im Hochsauerlandkreis kümmerten sich die Einsatzkräfte im Berufsverkehr um die ersten Glatteisunfälle, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Es blieb zunächst aber bei Blechschäden. Auf der Autobahn 45 gab es längere Staus.

Bei Aachen und in der Eifel standen auf schneebedeckten Bundesstraßen Lastwagen quer, etwa bei Monschau und Simmerath. Autos blieben in Schneeverwehungen stecken. Auch in Wuppertal, Münster und im Kreis Wesel waren die Streufahrzeuge in der Nacht im Dauereinsatz. 

07.38 Uhr: Bayern erlebt kälteste Nacht des Winters 

In der bisher kältesten Nacht dieses Winters ist das Thermometer in Bayern teils weit unter null Grad gefallen. Richtig frostig wurde es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit minus 17 Grad auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze. Nicht ganz so kalt war es auf dem Großen Arber mit minus sechs Grad. Schnee fiel in der Nacht auf Freitag vor allem am Alpenrand und im Bayerischen Wald. Vereinzelt verzeichnete die Polizei im Freistaat glatte Straßen.

Richtig Winter wird es am Wochenende: "Ab Samstag schneit es vor allem im Süden bis in niedere Lagen", sagte ein Sprecher des DWD.

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