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Leine gerissen Schiff verliert toten Pottwal in der Nordsee

"Odins" Leine war zu schwach: Die sechs toten Pottwale stellen die deutschen Behörden im wahrsten Sinne des Wortes vor eine schwere Aufgabe. Ein erster Abschleppversuch scheiterte zunächst.

Einer der vor Schleswig-Holstein entdeckte Pottwalkadaver ist verloren gegangen. Beim Transport des rund zwölf Tonnen schweren Tieres riss nahe Pellworm die Leine zum Schlepper "Odin", wie ein Sprecher des Landesbetriebes für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) sagte.

Zuvor hatte der NDR darüber berichtet. "In der Dunkelheit verlor die Besatzung den Sichtkontakt", sagte der Sprecher. Die Besatzung des Schleppers fand den toten Jungbullen zunächst nicht wieder.

Seit den frühen Morgenstunden suchten zwei LKN-Schiffe nach dem Wal. Das Tier war auf dem Weg von seinem Fundort auf einer Sandbank nahe Büsum nach Nordstrand. Dort sollte es am Freitag zerlegt werden.

Nach rund zweistündiger Suche fanden Schiffsbesatzungen den Kadaver wieder. "Wir sichteten das tote Tier nahe der Hallig Süderooge im Watt", berichtete ein Sprecher des LKN. Mit dem Hochwasser am Abend sollte ein weiterer Versuch unternommen werden, das Tier in den Hafen Holmer Siel in Nordstrand zu schleppen.

Grund für die Strandungen noch unklar

Gestrandete Pottwale auf Wangerooge. (Foto: dpa)

Aus Deutschland waren in den vergangenen Tagen mindestens sechs tote Pottwale gemeldet worden. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Tiere in Deutschland und den Niederlanden auf mindestens zwölf.

 

Menschen sollten die Verwesungsgase nicht einatmen, deshalb wurde die Sandbank, auf der die beiden Wale vor Wangerooge liegen, auch abgesperrt.

Zudem könnte die Menge an Gasen, die bei der Verwesung der mehr als zehn Meter langen Tiere entstehen, die Kadaver zum Platzen bringen. Die Tiere werden zerlegt, Ärzte sollten untersuchen, woran die Tiere starben.

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