Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

An ihre tote Tochter Mutter des U-Bahn-Opfers schreibt rührenden Abschiedsbrief

"Keine Worte der Welt bringen dich zu mir zurück": Die Mutter der 20-Jährigen, die in Berlin vor eine U-Bahn gestoßen wurde, hat ihrer Tochter einen bewegenden Abschiedsbrief geschrieben.

Nach dem tragischen Tod der 20-Jährigen, die von einem offenbar psychisch Kranken vor eine U-Bahn in Berlin-Charlottenburg gestoßen wurde, hat die Mutter des Opfers einen bewegenden Abschiedsbrief geschrieben.

"Du bist viel zu früh von mir gegangen. Ich liebe Dich meine Große, meine Liebe, mein Engel, meine Robbe", zitieren etwa die "Bild" und "B.Z." aus dem Brief, der am Ort des Unglücks im Bahnhof Ernst-Reuter-Platz zu sehen ist. "Für dich wäre ich bis ans Lebensende gegangen", schreibt die Mutter weiter, "Ich werde dich für immer im Herzen tragen".

"Er hat uns alles genommen"

Die junge Frau habe sich, das berichten die Zeitungen weiter, noch kurz vor ihrem Tod per SMS bei der Mutter mit den Worten "Bin gleich zu Hause. Ich liebe Dich" gemeldet. Erst als Polizei nachts um ein Uhr klingelte, realisierte sie, dass das Mädchen nicht in ihrem Bett war". Die Mutter zeigte sich den Zeitungen gegenüber fassungslos: "Warum lassen die so einen kranken Typen auf die Straße? Er hat uns alles genommen."

Vor einem Jahr hatte ihre Tochter ihr Abitur abgelegt und den Führerschein gemacht. Jetzt wollte sie eine Ausbildung beginnen. "Niemand kann mir meine Tochter wiedergeben", sagte die Mutter,weiter, "aber wir wollen, dass alle wissen, was passiert ist. Es hätte jeden treffen können."

Mehr zum Thema: "Warum wurde dieser Wahnsinnige nicht früher gestoppt?"

Die 20-Jährige wurde am Dienstagabend am U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz von einem 28-Jährigen mit Anlauf vor einen einfahrenden Zug gestoßen und starb noch an der Unfallstelle. Zeugen konnten den Mann festhalten und der Polizei übergeben.

Der mutmaßliche Täter ist inzwischen in der Psychiatrie, es gibt Hinweise auf Schizophrenie. Einem Gutachten zufolge könnte der Mann schuldunfähig sein.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Artikel kommentieren

Bitte loggen Sie sich ein, um Kommentare zu schreiben.

Login

Artikel als "Nickname" kommentieren:

Noch 800 Zeichen

Leserkommentare ()
Weitere Kommentare anzeigen ()