Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Gefährliche Glätte Auf Deutschlands Straßen droht Blitzeis

Regentropfen auf gefrorenem Boden – das ist eine gefährliche Kombination. Die Meteorologen warnen vor Blitzeis. Besonders am Freitagabend besteht Rutschgefahr.

Blitzeis könnte den Menschen vielerorts in Deutschland das Leben am Freitagabend schwer machen. Auf eine entsprechende Wetterlage wies der Deutsche Wetterdienst (DWD) hin. In der Nacht zum Freitag war es noch knackig kalt: in Neustadt am Kulm in der Oberpfalz zum Beispiel -20,4 Grad. Kachelmannwetter zufolge war es in Sachsen am kältesten. In Marienberg-Kühnhaide fiel das Thermometer sogar auf -30.4 Grad Celsius.

Tagsüber nähert sich nun vom Westen her ein atlantischer Tiefausläufer. Damit steigen die Temperaturen auf um die null Grad oder gar ins Plus. Der Boden aber ist weiter gefroren. "Wenn Niederschlag kommt, regnet es, statt zu schneien. Und der Regen fällt dann auf den gefrorenen Boden – so entsteht Blitzeis", erklärte Simon Trippler vom DWD.

Die Gefahrengrenze wandert

Die Gefahrengrenze verschiebt sich im Laufe der Nacht von Westen nach Osten. "Los geht es um 19 Uhr", sagte der Meteorologe: im äußersten Westen entlang des Rheins bis ins Saarland.

Gegen 22 Uhr ist eine Linie von Ostfriesland über das Weserbergland bis zur Pfalz erreicht. Gegen 1 Uhr in der Nacht ist die Gefahr vom westlichen Schleswig-Holstein über Hamburg und Hessen bis ins westliche Baden-Württemberg am größten.

Noch später in der Nacht – wenn die Linie Ostdeutschland erreicht – ist die Gefahr nicht mehr so groß. "Denn dort ist es noch kalt und Niederschlag kommt als Schnee und nicht als Regen vom Himmel."

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.