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Ermittler mit besonderen Fähigkeiten "Super Recognizer" helfen der Kölner Polizei

Auf der Suche nach den Verantwortlichen für die Übergriffe auf Frauen setzt die Kölner Polizei auch so genannte "Super Recognizer" ein. Zwei der Spezialisten kommen von Scotland Yard.

Bei den Ermittlungen zu den Übergriffen in der Silvesternacht bekommt die Kölner Polizei Hilfe von Spezialisten des Scotland Yard. Zwei sogenannte "Super Recognizer" der britischen Polizeibehörde unterstützen Kölner Polizisten bei der Identifizierung von Tatverdächtigen in Videoaufnahmen, wie die Polizei Köln mitteilte. Es gehe um Bilder aus Überwachungskameras auf dem Bahnhofsvorplatz und um Handyvideos.

"Super Recognizer" haben den Angaben zufolge die sehr seltene kognitive Fähigkeit, sich das Bild einer Person besonders intensiv einzuprägen. Die Erinnerung könnten sie mit Videoaufzeichnungen von größeren Menschenmengen abgleichen, hieß es. Dabei gehe ihre Fähigkeit deutlich über das hinaus, was automatisierte Gesichtserkennungsprogramme leisten könnten.

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Der Scotland Yard habe bereits Erfahrungen mit dem Einsatz der "Super Recognizer" gemacht und der Ermittlungsgruppe "Neujahr" seine Unterstützung angeboten, erklärte die Polizei. Die beiden britischen Spezialisten arbeiten demnach seit Montag mit drei Kölner Polizisten zusammen, die vergleichbare Fähigkeiten haben.

Bisher 26 Beschuldigte

In der Silvesternacht sollen Gruppen von Männern vor allem nordafrikanischer Herkunft Frauen umzingelt, bestohlen und sexuell bedrängt haben. Die Zahl der Strafanzeigen sei inzwischen auf 883 gestiegen, sagte der Polizeisprecher. 414 der Anzeigen beziehen sich demnach auf Sexualdelikte, darunter auch Vergewaltigungen.

In den anderen Fällen handele es sich vorwiegend um Eigentumsdelikte. Fast 1000 Opfer (993) hätten sich bislang gemeldet. Von 26 Beschuldigten säßen mittlerweile neun in Untersuchungshaft. Zuletzt wurde ein 22-jähriger Algerier in einer Asylbewerberunterkunft in Bocholt wegen Raubes festgenommen.

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