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Wetteronline.de, Deutscher Wetterdienst So wird das Wetter in den kommenden Tagen

Am Wochenende sorgten Schnee und Blitzeis für Chaos in Deutschland. Es gab Hunderte Verletzte, Post blieb liegen und Flüge wurden annulliert. Nun gibt es eine radikale Wetterveränderung.

Schnee und Blitzeis haben am Wochenende deutsche Straßen und Gehwege in gefährliche Rutschbahnen verwandelt. Allein in Baden-Württemberg wurden in der Blitzeis-Nacht zum Samstag mehr als 330 Unfälle erfasst, in Hessen rund 225, in Rheinland-Pfalz mehr als 100. Dutzende Menschen wurden verletzt, die meisten glücklicherweise jedoch nur leicht.

Es gab jedoch auch Schwerverletzte. Mehrere Autofahrer überschlugen sich mit ihrem Wagen, etliche fuhren sich in Böschungen fest. In Brilon im Sauerland etwa kam Freitagnacht eine 26-Jährige mit ihrem Wagen auf einer eisglatten Bundesstraße ins Schleudern. Ihr Wagen prallte rückwärts gegen einen Baum. Die Frau und ihr Beifahrer wurden schwer verletzt.

In Stuttgart rutschte ein Auto vom Uferdamm in den Neckar. Fahrer und Beifahrer wurden von Rettungskräften aus dem eisigen Wasser gezogen. In Sachsen-Anhalt geriet in der Nacht zum Sonntag ein Lastwagen auf glatter Straße ins Schleudern und kippte um. 13.000 Liter Milch liefen aus und versickerten im Boden.

Montag gibt es Entwarnung

Am Flughafen München wurden Dutzende Flüge annulliert, zahlreiche Maschinen hatten Verspätung. Die Briefträger der Deutschen Post lieferten im kompletten Münchner Stadtgebiet keine Sendungen aus. In Potsdam blieben am Samstag die Parks Sanssouci, Babelsberg und der Neue Garten geschlossen, in Berlin war die Pfaueninsel betroffen, wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg mitteilte.

Für die nächsten Tage hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) allerdings Entwarnung gegeben. Die Höchsttemperatur soll am Montag zwischen 14 Grad am Niederrhein und vier Grad im Südosten liegen, wie der DWD in Offenbach mitteilte.

Auch wetteronline.de und Dominik Jung von wetter.net sagen vorfrühlingshafte Werte bis knapp 15 Grad voraus. Doch nach zunächst ruhigem Wetter wird es ab der Wochenmitte wieder wechselhafter.

Während es in Süddeutschland dann noch ruhiger zugeht, wird es im Norden häufiger nass. Nur im äußersten Süden bleibt es trocken. Die Temperaturen klettern auf 3 bis 13 Grad. Am Donnerstag wandert ein Regenband südostwärts über Deutschland. Nachfolgend lockert es im Nordwesten auf, und die Sonne kommt zum Vorschein. Die Luft erwärmt sich auf 3 bis 11 Grad. Am Freitag taucht ein neues Sturmtief auf. In der Mitte und im Norden drohen Sturmböen, dazu regnet es teilweise ergiebig.

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