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Wetterumschwung in Deutschland Frühling im Januar - Temperaturen klettern um 20 Grad

Am Wochenende bibberte Deutschland noch bei Minusgraden - nun ist der Winter auf und davon. Meteorologen kündigen einen starken Temperatursprung an. Sogar von "Frühlingsgefühlen" ist die Rede.

Auf sehr mildes Wetter und Sonnenschein können sich die Menschen in Bayern in den nächsten Tagen freuen. "Ein leichter Hauch von Frühling" ist vor allem in Südbayern zu erwarten, wie Volker Wünsche vom Deutschen Wetterdienst sagte. Dort soll es zur Wochenmitte bis zu 15 Grad warm werden. Dabei profitiert der Süden weiterhin vom über dem Mittelmeer gelegenen Hochdruckgebiet "Dietrich". Ob sich der kurze Winter bereits verabschiedet hat oder Schnee und Kälte noch einmal zurückkehren, sei nicht absehbar, sagte Wünsche. "Was noch kommt, ist völlig offen."

Auch im übrigen Deutschlands hat der Winter vorerst keine Chance: Gleich mehrere Tiefdruckgebiete verhindern seine Rückkehr. Milde Luft und teils stürmischer Westwind beherrschen die Wetterlage in den kommenden Tagen.

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Der Dienstag wird zweigeteilt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach berichtete. Südlich der Mittelgebirge scheint die Sonne für längere Zeit und es bleibt trocken. Die Temperaturen erreichen milde 10 bis 14 Grad, entlang des Oberrheins vielleicht sogar frühlingshafte 15 Grad. Im übrigen Deutschland hält sich hartnäckig die Bewölkung oder es bleibt hochnebelartig trüb. Die Höchstwerte liegen bei 8 bis 12 Grad. Niederschlag wird keiner erwartet.

In der Nacht zum Mittwoch breitet sich bei starker Bewölkung Regen im Norden Deutschlands aus. Südlich der Mittelgebirge lockert die Wolkendecke zeitweise auf. Lokalen Frost gibt es nur noch in Alpennähe, sonst liegen die Minima bei 9 bis 4 Grad. Am Mittwoch ändert sich an der Aufteilung des Wetters über Deutschland wenig.

Forscher: Wärmerekorde kein Zufall

Die gehäuften Wärmerekorde der jüngeren Zeit sind einer neuen Studie zufolge "mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit" vom Menschen verursacht worden. Die im 21. Jahrhundert bislang aufgetretene Häufung globaler Temperaturrekorde könne kaum rein zufällig aufgrund natürlicher Schwankungen des Klimasystems zustande gekommen sein, erklärte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am Montag unter Berufung auf die Untersuchung, an der es beteiligt war.

13 der insgesamt 15 wärmsten Jahre weltweit seien nach Jahrtausendwende registriert worden. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies Temperaturrekorde ohne Einbeziehung der vom Menschen freigesetzten Treibhausgase zustande gekommen seien, sei verschwindend gering, betonte das PIK.

Dessen Experte Stefan Rahmstorf erklärte: "Natürliche Klimaschwankungen können die beobachteten Wärmerekorde nicht erklären, aber der menschgemachte Klimawandel kann es." Das habe lokal bereits Folgen. So habe es in verschiedenen Regionen bereits nie dagewesene Hitzewellen gegeben.

Für ihre in der Fachpublikation "Scientific Reports" erschienenen Untersuchung kombinierten das internationale Wissenschaftlerteam Beobachtungsdaten und Computersimulationen. Die Studie wurde bereits beendet, bevor die US-Behörde für Wetter- und Meeresforschung (NOAA) vor einigen Tagen bekanntgab, dass 2015 das mit Abstand heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen sei.

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