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Flug MH370 Mysteriöses Wrackteil gehört zu einer Rakete

Das in Thailand angespülte 100-Kilo-Wrackteil gehört nicht zu dem vor zwei Jahren so mysteriös verschwundenem Flug MH370. Überraschend klärt der Mitsubishi-Konzern auf, woher das Teil stammt.

Malaysia hat bestätigt, dass ein in Thailand angeschwemmtes Wrackteil nicht vom seit fast zwei Jahren vermissten Flug MH370 stammt. Am Wochenende war das zwei mal drei Meter große Metallteil an einem Strand in Südthailand entdeckt worden.

(Foto: AFP)

Die Kennzeichnungsziffern auf dem Metall, auf Drähten und Nieten stimmten nicht mit denen einer Boeing 777 überein, erklärte Verkehrsminister Liow Tiong Lai.

Zuvor hatte bereits der japanische Mitsubishi-Konzern mitgeteilt, das am Wochenende entdeckte Teil stamme mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer japanischen Rakete.

Zuvor hatte bereits der japanische Mitsubishi-Konzern mitgeteilt, das am Wochenende entdeckte Teil stamme mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer japanischen Rakete.

Anhand von Fotos und Videos identifizierte die Firma das Fundstück als Teil einer japanischen H-IIA- oder H-IIA- Trägerrakete, die vom südlichen Japan aus starten und etwa Sonden und Satelliten ins All bringen. 

Mysteriöses Verschwinden

Der Fund hatte kurzzeitig Hoffnung genährt, hier sei ein neuer Hinweis auf das im März 2014 unter mysteriösen Umständen verschwundene malaysische Flugzeug aufgetaucht.

Flug MH370 befand sich mit 239 Menschen an Bord auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking, drehte aber offenbar ab und stürzte vermutlich in den Indischen Ozean – weit weg von Thailand.

Seitdem findet eine ausdauernde Suche statt. Seit Oktober 2014 suchen Experten ein rund 120.000 Quadratkilometer großes Tiefseegebiet südwestlich von Australien ab. Das Wrack wird im südlichen Indischen Ozean vermutet.

Im Juli 2015 wurde an der Küste der Insel La Réunion vor Ostafrika eine Flügelklappe entdeckt, bisher das einzige Trümmerteil, das der Boeing 777 zugeschrieben wird.

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