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Angebliche Lottogewinnerin Der womöglich teuerste Waschgang der Geschichte

Eine Deutsche hat angeblich den britischen Lotto-Jackpot geknackt. Doch es gibt ein Problem: Nach einem angeblichen Missgeschick ist der Spielschein nicht mehr zu entziffern.

"Warum sollte ich lügen?" – mit diesen Worten hat eine Frau in Großbritannien ihren Anspruch auf die Hälfte des größten Lotto-Jackpots in der Geschichte des Landes erklärt. Allerdings gibt es ein kleines Problem: Sie habe den Lottoschein aus Versehen gewaschen, sagte die aus Deutschland stammende Suzanne Hinte. Er habe in der Tasche ihrer Jeans gesteckt und sei so in die Waschmaschine geraten. Ihr stehe trotzdem die Hälfte des 66 Millionen Pfund (87 Millionen Euro) schweren Jackpots zu, sagte die 48-Jährige.

Hinte war laut britischen Medienberichten zunächst in Worcester, wo sie lebt, mit dem noch feuchten Schein in die Lottoannahmestelle gegangen. Zuvor hatte die Lottogesellschaft Camelot einen Suchaufruf für den Gewinner gestartet. Das andere Gewinnerpaar hatte sich bereits gemeldet, es handelt sich dabei um ein britisches Ehepaar.

Schon jetzt kommen Bettelbriefe

Auf dem Lottoschein seien auch nach der Wäsche noch deutlich die richtig angekreuzten Zahlen zu sehen. Nicht zu erkennen sind aber die Seriennummer und das Kaufdatum. Hintes 28 Jahre alte Tochter verteidigte ihre Mutter in der "Daily Mail": "Sie hat nie gesagt, ich habe im Lotto gewonnen, sondern nur, dass sie die richtigen Nummern hat. Sie hat sie, ich habe sie gesehen", wird Natasha Douglas zitiert.

Ihre Mutter sei eine hart arbeitende Frau, die zwei Kinder und vier Enkelkinder habe. Falls sie tatsächlich gewonnen habe, wolle sie ihre Familie absichern und Geld für einen wohltätigen Zweck spenden, so Douglas weiter, die auch enthüllte, dass ihre Mutter schon jetzt Bettelbriefe von fremden Menschen bekäme.

Viele weitere angebliche Gewinner

Wie die Zeitung einen Tag später berichtet, gehe es Hinte derzeit schlecht, sie traue sich nicht mehr aus dem Haus oder zur Arbeit, weil sie nicht angesprochen werden wolle und die Ungewissheit ihr so zusetze. Die Lottogesellschaft wiederum will nun nach eigenen Angaben alles in Ruhe prüfen, auch, weil sich nach ihren Angaben bereits über Hundert andere angebliche Ticketinhaber gemeldet hätten.

Aber immerhin: Der richtige Tippschein sei genau in der Stadt abgegeben worden, in der Hinte ihren Schein nach eigenen Angaben kaufte. Die endgültige Entscheidung über den Jackpot-Gewinner könnte sich noch bis zum Juli hinziehen, sprich, bis zu dem letzten Tag, an dem sich ein anderer möglicher Gewinner rein rechtlich gesehen noch melden könnte.

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