Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

"Ich esse meine Katzen" Katzen-Schlachter-Geständnis schockiert Domian

Da verschlug es selbst Late-Night-Talker Domian die Sprache: Ein Anrufer hat live im Radio seine kulinarischen Vorlieben offenbart. Das Fleisch von Katzen sei so schön fettfrei.

"1Live"-Radiomoderator Jürgen Domian ist berühmt für sein skurriles Klientel: Im Laufe von 21 Jahren Late-Night-Talk haben sich Anrufer schon zu Sex mit Mett oder mit Hans-Georg, dem Gummibaum, bekannt. Am Freitag in den frühen Morgenstunden folgte nun das nächste Geständnis. Von Uli, 64, Katzen-Esser.

"Ich rufe an, tierschutzmäßig", begann der Mann das Gespräch, das live übertragen und später auf YouTube veröffentlicht wurde. Es sei nicht okay, wie Hühner, Schweine und Rinder gehalten würden. Für ihn gebe es nur eine vertretbare Alternative: "Ich esse meine freilebenden Katzen."

"Wie bitte? Du schlachtest Katzen?", hakte der Moderator leicht entsetzt nach. "Ja. Die leben bei mir, die sind glücklich, die laufen rum. Und wenn der Zeitpunkt da ist, geht es in den Topf."

Knapp zwei Jahre lang würde er die Tiere füttern, dann töten, häuten, kochen. Ähnlich wie einst sein Opa, der Kaninchen im Stall hielt. Nur sei das Fleisch viel besser, "so fettfrei".

Ulis kulinarische Vorliebe sei aus der Not entstanden: Nur 700 Euro habe er pro Monat zur Verfügung, das reiche nicht, um satt zu werden. Vor zehn Jahren habe er erstmals eine Katze gegessen, "weil ich Hunger hatte".

 

"Das ist natürlich nicht normal"

Domian, sonst voller Verständnis für seine Anrufer, ist entsetzt: "Es ist mir sehr unsympathisch, was Du mir da erzählst." Bedürftige könnten problemlos Lebensmittel bei Tafeln erhalten. "Ich glaube, dass niemand in Deutschland Katzen schlachten muss, um satt zu werden", so der Moderator. "So weit sind wir in Deutschland schon."

Eine Ansicht, die der Mann mit dem rheinländischen Zungenschlag nicht teilt. Wenngleich er einräumt, dass er nicht damit hausieren geht, was bei ihm auf dem Teller landet. "Ich lebe alleine, ist doch logisch", gibt er zu. "Das ist natürlich nicht normal, was ich mache. Aber ich finde das total okay, denn ich sage mir: Meine Katzen leben hier in einer wunderbaren Gegend, und die merken nichts bis zu dem Zeitpunkt, wenn es ab in den Kochtopf geht."

Das könnte Sie auch interessieren: WDR-Moderator würde sich von Geiern fressen lassen

Dass er die Tiere schlachtet, dürfe trotzdem niemand wissen. "Die sagen sonst: Was ist das für ein Kannibale!"

"Mmmh", entgegnet Domian daraufhin. Und bittet Uli, nach Sendungsende nochmals mit ihm Kontakt aufzunehmen. Denn der Verzehr von Katzen ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz – und "nicht nur moralisch bedenklich".

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

 
Artikel kommentieren

Bitte loggen Sie sich ein, um Kommentare zu schreiben.

Login

Artikel als "Nickname" kommentieren:

Noch 800 Zeichen

Leserkommentare ()
Weitere Kommentare anzeigen ()