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Erster Fall US-Behörden melden durch Sex übertragenes Zika-Virus

Erstmals ist eine Übertragung des Zika-Virus durch ungeschützten Sex nachgewiesen worden. Laut der texanischen Gesundheitsbehörde kam der Viren-Träger aus einem vom Virus stark betroffenen Land.

US-Behörden haben erstmals eine durch ungeschützten Sex erfolgte Infektion mit dem Zika-Virus gemeldet. Der Patient oder die Patientin habe sich beim Sex mit jemandem infiziert, der oder die aus einem vom Virus stark betroffenen Land zurückgekehrt war, meldete die Gesundheitsbehörde in Dallas (Texas).

"Jetzt wissen wir, dass das Zika-Virus durch Sex übertragen werden kann", sagte Zachary Thompson, Direktor der texanischen Gesundheitsbehörde. Das Land oder Geschlecht der Betroffenen nannte Thompson nicht.

Normalerweise überträgt sich das Virus über Mückenstiche. Doch Forscher hegen schon länger den Verdacht, dass es sich auch über Sex verbreitet. Das ursprünglich aus Afrika stammende Virus fand sich etwa im Sperma eines Mannes auf Tahiti. Die US-Behörden betonten, es gebe keine Berichte darüber, dass Mücken in Dallas County Zika übertrügen.

Erster Infektionsfall in Chile aufgetreten

Am Montag hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Das von Stechmücken übertragene Virus steht im Verdacht, durch eine Infektion von Schwangeren bei Neugeborenen Schädelfehlbildungen zu verursachen. Experten gingen zuvor bereits davon aus, dass Zika auch durch ungeschützten Sex übertragen werden kann.

Unterdessen hat das in Lateinamerika wütende Zika-Virus nun auch zu einem ersten Infektionsfall in Chile geführt. Die chilenische Gesellschaft für Infektiologie bestätigte den Fall, gab aber keine näheren Angaben zu der oder dem Patienten. Sie teilte lediglich mit, der Erkrankte habe sich bei einem Aufenthalt außerhalb des Landes angesteckt. Das Virus grassiert derzeit vor allem in Brasilien und Honduras.

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