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Slipknot-Konzert in Leipzig "Antänzer"-Bande bestiehlt zahlreiche Fans

Eine Gruppe von "Antänzern" soll in Leipzig auf Beutezug gegangen sein. Nach einem "Slipknot"-Konzert fehlen vielen Fans Handys oder Geldbörsen. Ein Rucksackfund gibt Rätsel auf.

Bei einem Konzert der Metalband Slipknot in Leipzig sind am vergangenen Donnerstag zahlreiche Besucher bestohlen worden. 22 Anzeigen wegen weggenommener Handys oder Geldbörsen seien bisher bei der Polizei eingegangen, bestätigt Polizeisprecher Uwe Voigt der "Welt". Man gehe davon aus, dass im Laufe der Woche weitere Anzeigen hinzukommen.

Nach ersten Ermittlungen sollen sogenannte "Antänzer" in der Messehalle das Gedränge genutzt haben, um die Fans zu bestehlen. Die Täter sollen den Konzertbesuchern gezielt näher gekommen sein, um ihnen Wertgegenstände zu entwenden. "Wir gehen von einer organisierten Bande aus", erklärt Voigt. So etwas sei in Leipzig in dieser Größenordnung zum ersten Mal vorgekommen.

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Die Beteiligten müssen es gezielt auf die Veranstaltung abgesehen haben da sie vorher Karten kauften. Daher sei der Vorfall mit vereinzelten "Antänzer"-Fällen, wie etwa einem Übergriff in einem Einkaufszentrum in den vergangenen Tagen nicht zu vergleichen und stehe mutmaßlich auch in keinem Zusammenhang.

Polizei findet Rucksack mit 50 Handys

Ein Opfer meldete sich am späten Donnerstagabend bei der Polizei und berichtete von seinem entwendeten Smartphone. Es gelang ihm, das Handy mithilfe der App eines Bekannten in der Nähe eines FKK-Saunaclubs zu orten. Dort nahm die Polizei zwei verdächtige Männer im Alter von 20 und 21 Jahren fest. Unklar ist bisher noch, ob sie mit den Diebstählen etwas zu tun haben. Die Handys hatten sie nicht bei sich.

Am nächsten Vormittag fand die Polizei jedoch im Zuge der Ermittlungen in einem Gebüsch einen Rucksack mit 50 Handys, berichtet die "Leipziger Volkszeitung". Die Ermittler gehen davon aus, dass der Fund im Zusammenhang mit dem Beutezug in der Messehalle steht. Die Überprüfung der Geräte dauert noch an.

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