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Nach Erdbeben in Taiwan Zerstörtes Hochhaus auf Blech gebaut

Die Millionenstadt Tainan im Süden Taiwans wurde von starken Erdbeben erschüttert. Die Bergungsarbeiten bringen Unglaubliches ans Licht. Dass am Bau gepfuscht wurde, hatte hier fatale Folgen.

Drei Tage nach dem Erdbeben im Süden Taiwans ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 40 gestiegen. Mehr als 100 Menschen wurden am Dienstag noch immer in den Trümmern eines 16-stöckigen Wohnhauses in der Millionenstadt Tainan vermisst. Es war während des Bebens am Samstagmorgen umgestürzt war. Bergungsarbeiten offenbaren nun, wie instabil die Konstruktion wirklich war.

Gefährlicher Baupfusch

Weil das Gebäude während des Bebens stark beschädigt wurde, seien die Stützpfeiler des Wohnhauses offengelegt, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Im Inneren befanden sich mehrere Speiseölkanister aus Blech, die offenbar willentlich als Bausubstanz verwendet wurden. Behörden haben den Verdacht, dass Pfusch am Bau den Einsturz des 16-stöckigen Gebäudes verursacht haben könnten.

Taiwans Präsident Ma Ying-jeou, sprach davon, dass die Regierung von jetzt an mehr Wert auf die Qualität von Gebäuden legen wolle. "In naher Zukunft werden wir einige Verbesserungen durchführen. Wir werden diese Arbeit gut machen", so Ma.

Wie lokale Medien berichteten, hatten Bergungskräfte weitere Lebenszeichen von Verschütteten entdeckt, auf die sich die Rettungsarbeiten nun konzentrieren. Mehr als 72 Stunden nach der Katastrophe drängt jedoch die Zeit, da die Überlebenchancen unter den Trümmern schwinden. Bei dem Beben der Stärke 6,4 am Samstagmorgen wurden mehr als 500 Menschen verletzt.

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