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Horrortripp in Australien Deutsche Rucksacktouristinnen brutal vergewaltigt

Zwei deutsche Touristinnen sind Opfer eines Gewaltverbrechens in Australien geworden. Ein 59-jähriger Mann soll die Backpackerinnen auf einem Zeltplatz in den Dünen entführt und vergewaltigt haben.

Es sollte ein unvergesslicher Roadtrip entlang der traumhaften Küste in Südaustralien werden, doch es endete in einem Horror-Trip. Zwei Rucksacktouristinnen sind im Coorong National Park, etwa 150 Kilometer südöstlich von Adelaide, offenbar nur knapp dem Tode entkommen. Nach Informationen des Fernsehsenders "9 News" soll es sich um zwei Deutsche "in den 20ern" handeln. Ein 59-jähriger Mann aus einem Vorort Adelaides soll die beiden Frauen entführt und vergewaltigt haben.

Wie der australische TV-Sender "7 News" berichtet, haben Fischer am Dienstag Alarm geschlagen, als sie eine nackte Frau aus den Dünen im Nationalpark laufen sahen – blutend und um Hilfe schreiend. Einer der Fischer sagte dem Sender, sie habe einen sehr verwirrten und verzweifelten Eindruck gemacht und geschrien: "Bringt mich hier raus, er wird uns alle töten!" Sie habe Kratzer am ganzen Körper und ein geschwollenes Auge gehabt, als hätte sie jemand mit der Faust geschlagen.

Mann fängt eine der Frauen nach Fluchtversuch wieder ein

Aus Sorge um die Freundin der verletzenden Frau alarmierten die jungen Männer zunächst das nahe gelegene Salt Creek Roadhouse. Zusammen mit den heraneilenden Helfern suchten sie nach der zweiten Rucksacktouristin und fanden sie in einem nahe den Dünen abgestellten Fahrzeug nahezu bewusstlos und unfähig zu sprechen.

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Sie wurde wohl bei einem Fluchtversuch, bei welchem sich beide Frauen trennten und in unterschiedliche Richtungen liefen, von dem Mann wieder eingefangen und erlitt daher noch schwerere Verletzungen. Die Polizei wollte sich zunächst nicht zu den Verletzungen äußern, doch "7 News" geht davon aus, dass zumindest eine der beiden Frauen gefesselt war.

Nachdem die Retter die beiden Frauen zunächst im Roadhouse in Sicherheit gebracht haben, wurden sie in ein Krankenhaus geflogen. "Leider befanden sie sich in einem sehr schlechten Zustand", sagte Roadhouse-Besitzer Adam Stewart "7 News". "Wir sind alle erschüttert. Das ist ein ziemlich heftiger Vorfall", so Stewart weiter.

Polizei findet Fischermesser und einen Haken

Ermittler sicherten den Strand am Mittwoch, um den Abschnitt zu untersuchen. Das Fahrzeug des Verdächtigen sei von Blut bedeckt gewesen. Der Zeltplatz der Backpackerinnen befand sich einen Kilometer enfernt. Unter anderem wurden dort ein Fischermesser und ein Haken gefunden worden.

Der 59-jährige vermeintliche Täter wurde am Dienstagabend von der Polizei in den Dünen verhaftet und am Mittwoch vor Gericht wegen Vergewaltigung, Entführung und versuchtem Mord angeklagt. Es wird nun geprüft, ob er auch im Zusammenhang mit anderen Verbrechen stehen könnte. Die Identität des Mannes wird während der Ermittlungen unter Verschluss gehalten, es soll sich aber um einen Mann mit deutschen Wurzeln handeln.

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Unklar ist auch, wie die beiden Rucksacktouristinnen auf ihren Peiniger gestoßen sind. Sie befanden sich offenbar auf dem Weg von Adelaide in Richtung Melbourne und haben in Salt Creek im Coorong Nationalpark einen Zwischenstopp auf dem Weg zur "Great Ocean Road" eingelegt. Die Bewohner von Salt Creek sind schockiert angesichts der Gewalttat – und fürchten nun auch, dass der Rucksacktourismus einen empfindlichen Dämpfer bekommen könnte, sollten Reisende Angst um ihre Sicherheit haben.

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