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US-Staat Oregon Bewaffnete Besetzer ergeben sich dem FBI

Anfang Januar hatten Mitglieder einer bewaffneten Bürgerwehr die Kontrolle in einem Naturpark im US-Staat Oregon übernommen. Nun hat sich der letzte Bewaffnete dem FBI ergeben.

Nach mehr als einem Monat ist die Besetzung eines Naturparks im US-Bundesstaat Oregon durch eine regierungsfeindliche Bürgerwehr beendet. Am Donnerstag ergaben sich die letzten Bewaffneten, wie die Bundespolizei FBI mitteilte.

Die Verhandlungen der Beamten mit dem 27-jährigen David Fry, der am längsten im Verwaltungsgebäude des Malheur National Wildlife Refuge ausharrte, wurden live im Internet übertragen. "Freiheit oder Tod", sagte der aus Ohio stammende Mann und drohte mit Suizid. Schließlich gab er aber auf, nachdem sich kurz zuvor seine drei letzten Mitstreiter den Behörden gestellt hatten.

Insgesamt dauerte die Besetzung 41 Tage. Mitglieder der Bürgerwehr, Rancher und andere Aktivisten hatten Anfang Januar die Kontrolle über den Naturpark im Bezirk Harney übernommen und sich in dem Verwaltungsgebäude verschanzt.

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Mit ihrer Aktion wollten sie zwei Landwirten beistehen, die wegen Brandstiftung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden waren. Der Protest richtete sich auch gegen die Kontrolle der Bundesregierung in Washington über Ländereien.

Bei einem Polizeieinsatz Ende Januar wurden zwölf Menschen festgenommen, darunter der mutmaßliche Rädelsführer Ammon Bundy und dessen Bruder Ryan. Ein Mann wurde durch Schüsse der Beamten getötet. Anfang Februar klagte die Justiz Bundy und mehrere seiner Mitstreiter wegen Verschwörung zur Behinderung von US-Bundesbeamten durch Gewalt und Einschüchterung an.

Bundy hatte die letzten Besetzer aufgerufen, die Aktion zu beenden. Doch die Gruppe um Fry leistete bis zuletzt Widerstand. In dem Livestream im Internet lasen sie Bibelverse vor und wetterten gegen die Regierung in Washington.

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