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Clooneys treffen Angela Merkel "Es war ein sehr gutes Gespräch"

George Clooney und seine Frau Amal haben Angela Merkel besucht. Der Hollywood-Star nutzte seinen "Berlinale"-Besuch in Berlin für eine Diskussion über Fluchtursachen mit der Bundeskanzlerin.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist im Kanzleramt mit dem US-Filmstar George Clooney zu einem Gespräch über die Flüchtlingspolitik zusammengetroffen. Merkel sagte anschließend in Berlin, es sei "ein sehr gutes Gespräch" gewesen. Teilnehmer waren auch Clooneys Ehefrau Amal sowie der frühere britische Außenminister David Miliband, der die Hilfsorganisation International Rescue Committee (IRC) leitet.

"Wir haben darüber gesprochen, wie Nicht-Regierung-Organisationen und Regierungen gemeinsam da arbeiten können, wo es um Fluchtursachen geht, wie sie auch Menschen ermutigen können sich für diese Arbeit zu engagieren", sagte Merkel anschließend am Rande einer Begegnung mit der polnischen Ministerpräsidentin Beata Szydlo. Konkret sei es dabei um das NGO-Engagement des Ehepaars Clooney sowie Milibands gegangen.

Die Clooneys halten sich anlässlich der Berlinale in Deutschland auf. George Clooney spielt in dem am Donnerstag erstmals gezeigten Eröffnungsfilm "Hail Caesar" mit, einer heiteren Auseinandersetzung mit der Filmindustrie Hollywoods in den Fünfziger Jahren unter der Regie der Brüder Joel und Ethan Coen.

George Clooney hatte sich bereits zum Berlinale-Auftakt auf einer Pressekonferenz ausdrücklich hinter die Flüchtlingspolitik Merkels gestellt. Der Schauspieler und Filmproduzent kündigte auch an, er wolle in Berlin selbst mit Flüchtlingen zusammentreffen. Er und seine aus dem Libanon stammende Frau Amal engagieren sich für das IRC. Die Hilfsorganisation finanziert und organisiert Projekte zugunsten von Flüchtlingen im Nahen Osten, in der Türkei und Griechenland, unterstützt aber auch Projekte in afrikanischen Ländern, zum Beispiel in Sudan und Südsudan. Gegründet wurde das IRC 1933 von Albert Einstein zur Unterstützung deutscher Flüchtlinge vor dem NS-Regime. 

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