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Kampf gegen Aedes aegypti Brasilien startet Großaktion gegen Zika-Virus

Brasilien hat mit Hilfe von 220.000 Soldaten die Bekämpfung des Zika-Virus gestartet. Bis zu den Olympischen Spielen will die Regierung beachtliche Erfolge bei der Vernichtung der Moskitos sehen. 

Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff hat persönlich am Start des Großeinsatzes gegen das Zika-Virus teilgenommen. Die Präsidentin besuchte am Samstag Häuser in Rio de Janeiro und erläuterte den Bewohnern, dass die Mückenart Aedes aegypti, die den Erreger verbreitet, ihre Eier auch in kleinen Pfützen ablegt und sich so vermehrt. Rousseff brachte Insektizide in Abwasserrohre ein, um die Fortpflanzung der Moskitos zu verhindern. "Wir müssen die Mücke bekämpfen, weil sie das Virus verbreitet", sagte sie.

Rund 220.000 Militärs und Tausende Mitarbeiter der Gesundheitsbehörden besuchten am Samstag Häuser und verteilten Flugblätter zum Zika-Virus. Insgesamt sollten sie bis zu drei Millionen Häuser besuchen. In den kommenden Wochen sollen dann in einem zweiten Schritt in besonders betroffenen Gegenden Moskitos und Eiablageplätze gezielt mit Insektiziden eliminiert werden.

Zika ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bisher in 39 Ländern aufgetaucht. In Brasilien, dem am stärksten betroffenen Land, schätzen die Behörden die Zahl der Infektionen auf 500.000 bis 1,5 Millionen. Das Virus steht im Verdacht, bei Infektionen von Schwangeren bei ihren Babys Schädelfehlbildungen zu verursachen.

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