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Spätwinterwetter Schon wieder Schnee, Frost und Glätte?

In der kommenden Woche kehrt der Winter zurück und bringt neben Frost, Glätte und Neuschnee auch erhöhte Schlaglochgefahr. Eine Freude dürfte das alles nur für Wintersportler sein.

In den nächsten Tagen steht Spätwinterwetter bevor – mit etwas Frost, Glätte und Schneefall. In der Nacht zum Montag könne es im gesamten Nordwesten Deutschlands bis runter zum Saarland schneien und so am Morgen zu Behinderungen im Berufsverkehr kommen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach mit. Auch sonst müsse in den nächsten Tagen gerade morgens mit Glätte gerechnet werden.

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An diesem Montag gibt es zeitweise Niederschläge, im Norden und Nordwesten schneit es. Ansonsten liege die Schneefallgrenze zwischen 400 Metern in den westlichen Mittelgebirgen und knapp 1000 Metern im Osten, sie sinke aber im Lauf des Tages. Im Norden lockert es später auf. Die Temperaturen liegen bei zwei bis sieben Grad, in den Bergen um den Gefrierpunkt.

In der Nacht zu Dienstag schneit es im Osten und Südosten. An den Alpen und in den östlichen Mittelgebirgen sind mehr als zehn Zentimeter Neuschnee möglich. Tagsüber gehen im Süden, Südosten und zunächst auch in der Mitte einige Flocken nieder, am Alpenrand schneit es länger. Die Sonne zeigt sich dagegen im Norden und Westen. Die Höchstwerte liegen zwischen ein und fünf Grad, im höheren Bergland herrscht leichter Dauerfrost. Nächstes Wochenende soll der Spätwinter aber schon wieder vorbei sein.

Winter von "Oktober bis April"

An einem Tag Frost, am nächsten wieder Plusgrade: Für die Straßen beginnt mit dem wechselhaften Winterwetter eine kritische Phase. "Dieses Hin und Her beim Wetter setzt den Straßen am meisten zu", sagte Heike Haltermann von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover. "Dann kommt es zu den berüchtigten Schlaglöchern", warnt er.

"Wenn die Straßen vorgeschädigt sind, wirkt sich das besonders in so einer Zeit aus", erklärte Haltermann. In bereits vorhandenen Rissen sammelt sich das Wasser. Gefriert es, dehnt es sich aus und lässt den Asphalt aufplatzen. Wenn Eis und Schnee verschwunden sind, zeigen sich die Schäden. Jedes Jahr müssen in Niedersachsen Tausende Schlaglöcher und Risse von den Straßenmeistereien gestopft werden. Für eine Bilanz der diesjährigen Saison sei es aber noch zu früh, erklärte Haltermann. "Bei uns geht der Winter von Oktober bis April."

Neuschnee in Thüringen

Wintersportler im Thüringer Wald können in den nächsten Tagen zumindest auf etwas Neuschnee hoffen. Zu Wochenbeginn sinken die Temperaturen und ab 400 bis 500 Metern sei mit Schnee zu rechnen, sagte Gerold Weber vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Leipzig. In den Kammlagen könnten etwa 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee fallen. Für eine flächendeckende Rückkehr des Winters sei es aber im Tiefland noch zu warm.

Aus Mangel an Schnee war der für dieses Wochenende geplante Rennsteig-Skilauf ersatzlos ausgefallen. Abgesagt wurde auch die Schlittenhunde-WM im Thüringer Wald, für die am kommenden Wochenende bis zu 200 Gespanne erwartet worden waren. Nach Auskunft des Regionalverbundes Thüringer Wald fehlt derzeit fast überall Schnee, um Loipen oder Skiwanderwege präparieren zu können.

Als durchschnittliche Schneehöhen wurden am Sonntag maximal 14 bis 17 Zentimeter aus Steinach, Siegmundsburg, Scheibe-Alsbach, Neuhaus am Rennweg und Steinheid gemeldet.

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