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U-Bahn-Schubser in Berlin Gruppe stößt jungen Mann auf U-Bahn-Gleise

Mitten in der Hauptstadt wäre es fast wieder zu einem tragischen Unglück an einer U-Bahnstation gekommen: Unbekannte Täter sollen einen jungen Mann rücksichtslos auf die Schienen geschubst haben.

Ein 21-Jähriger ist nach Angaben seiner Freundin auf dem U-Bahnhof Rosenthaler Platz in Berlin-Mitte ins Gleisbett gestoßen worden. Verletzt wurde er nicht. Nun werden Aufnahmen von Videokameras ausgewertet, um den Vorfall zu klären, sagte eine Polizeisprecherin.

Eine 25-jährige Italienerin hatte sich in der Nacht bei der Polizei gemeldet und angegeben, ihr Freund sei von unbekannten Männern ins Gleisbett gestoßen worden. Sie sei ihm zur Hilfe geeilt. Verletzt wurde er nicht. Anschließend seien sie beide mit einem Taxi davongefahren. Später habe sich die Frau dann auf einer Polizeiwache gemeldet.

Verdächtige flüchten in Lokal

Die Beamten waren kurz vor Mitternacht alarmiert worden. Zunächst hatten Zeugen gesagt, die Italienerin selbst sei von einer Gruppe von Männern auf die Gleise gestoßen worden. Die Tatverdächtigen seien in ein Lokal in der Brunnenstraße geflüchtet. Dort sahen Polizisten aber keine Männer, auf die die Beschreibung der Zeugen passte.

Mitte Januar war eine junge Frau vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen und tödlich verletzt worden. Der mutmaßliche Täter, ein 28 Jahre alter Mann aus Hamburg, wurde zunächst in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Er soll laut Staatsanwaltschaft an einer schizophrenen Erkrankung leiden. Der mutmaßliche Angreifer kannte sein 20 Jahre altes Opfer nicht.

Ende Januar hatte ein aggressiver U-Bahn-Schwarzfahrer am Schlesischen Tor einen Kontrolleur ins Gleisbett geschubst. Der 33-Jährige wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

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