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50 Cent hat Ärger auf Instagram "Bankrotter" Rapper wälzt sich in Geldscheinen

Wegen zu vieler Anzeigen musste Rapper 50 Cent Privatinsolvenz anmelden. Auf Instagram zeigt er sich in anderen Farben. Dumm nur, wenn die Justiz mitliest. Nun will die Richterin eine Erklärung.

Erst denken, dann posten – ein Grundsatz, den sich einige Promis zu Herzen nehmen müssten. Welche Abgründe sich nach einem Instagram-Post nun für US-Rapper 50 Cent auftun könnten, dürfte selbst in Hollywood neue Standards setzen. Mit prolligen Schnappschüssen wollte der Star seine Fans beeindrucken. Was er wohl nicht bedacht hatte: Die Auswirkungen, die die Fotos auf seinen aktuellen Gerichtsprozess haben könnten.

Der Rapmusiker, der eigentlich Curtis James Jackson III heißt, musste im Juli letzten Jahres nämlich Privatinsolvenz anmelden. Knapp 30 Millionen Dollar schuldet 50 Cent in verschiedenen Straftaten, davon sieben Millionen für die unlautere Veröffentlichung eines privaten Sexvideos. Von finanziellem Notstand scheint der 40-Jährige aber weit entfernt: Auf Instagram und Twitter prahlt er mit eimerweise Geldscheinen und einem neuen Anwesen in Afrika. Wie "The Wall Street Journal" berichtet, reagierte das zuständige Gericht mit einer Vorladung für 50 Cent auf die Fotos. 

"Ich bin besorgt über den Mangel an Transparenz in dem Fall", begründet die zuständige Richterin Ann Nevins den Schritt. Der angeblich bankrotte Rapper soll dem Gericht erklären, wie die Fotos zustande kommen. Eine Privatinsolvenz solle schließlich ehrlichen Menschen in misslicher Lage einen Neuanfang ermöglichen.

Kuscheln mit Geldscheinen: Auf Instagram gibt sich der US-Rapper 50 Cent alles andere als bescheiden. (Foto: Instagram/50Cent)

Seinen Fotos zufolge ist in der Wohnung des 40-Jährigen kein Missstand erkenntlich. Selbst im Kühlschrank fotografiert er die gebündelten Scheine. Auf manchen Fotos sind Schätzungen zufolge etwa 50.000 Dollar zu sehen. Dies sei aber noch lange kein Grund, juristische Schlüsse zu ziehen, sagen zumindest Jacksons Anwälte.

So löst der US-Rapper seinem Instagram-Account zufolge das Platzproblem in seiner Wohnung. (Foto: Instagram/50Cent)

"Indem Bilder aus den sozialen Medien miteinbezogen werden, wird nicht beachtet, dass Jackson in der Unterhaltungs- und Werbeindustrie arbeitet." Unabhängig vom Prozess habe der Rapper sein Image aufrecht zu erhalten. Schließlich hieß sein erstes Album noch "Get Rich or Die Tryin‘" (dt. etwa: Werde reich oder stirb bei dem Versuch).

Jacksons Einkommen sei nach wie vor korrekt dokumentiert und gemeldet worden. Ein Termin für die nun ausstehende Anhörung steht noch nicht fest.

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