Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Mindestens ein Toter Englisches Kraftwerk stürzt teilweise ein

Bei Arbeiten in einem stillgelegten englischen Kraftwerk kam es zu einem Unglück. Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte das Gebäude teilweise ein. Mindestens ein Mensch kam ums Leben.

Beim Einsturz eines stillgelegten englischen Kraftwerks ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Drei weitere würden vermisst, fünf Verletzte seien ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Feuerwehr mit. Ein Krankenhaus im nahe gelegenen Oxford teilte mit, die Verletzten würden in der Notaufnahme behandelt.

Unklar war zunächst, warum ein erheblicher Teil des Gebäudes des Kraftwerks Didcot A westlich von London einstürzte. Zunächst hatten Medien von einer Explosion berichtet. Ein Sprecher der Gewerkschaft GMB vermutetet eine andere Ursache: "Wir haben gehört, dass Arbeiter zwei Heizkessel zum Abriss in den kommenden Wochen vorbereitet haben. Das hat zum Einsturz des Gebäudes geführt", sagte er der Nachrichtenagentur PA.

Ein Anwohner berichtete der BBC, es habe am Nachmittag eine lauten Knall gegeben, bevor schwarzer Rauch oder Staub aufgestiegen sei. Dann seien Rettungshubschrauber, Krankenwagen und die Feuerwehr eingetroffen. Der Kraftwerksbesitzer RWE npower teilte über Twitter mit, man arbeite daran, die Ursache für die "tragischen Ereignisse" herauszufinden.

Zu der Anlage gehören ein Gaskraftwerk, genannt Didcot B, und das Kohlekraftwerk Didcot A. Letzteres ist seit Frühjahr 2013 nicht mehr in Betrieb, dort ereignete sich die Explosion. Die Ursache war zunächst völlig unklar. Im Sommer 2014 waren die Kühltürme, die über Jahrzehnte ein Wahrzeichen der Stadt gewesen waren, gesprengt worden. RWE npower zufolge soll Didcot A noch in diesem Jahr komplett abgerissen werden.

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.