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Neue Razzien in Köln Kalk Nordafrikanische Diebesbanden im Visier

Die Kölner Polizei will den Druck auf Diebesbanden erhöhen. Zum vierten Mal werden Personen an einschlägigen Treffpunkten im Stadtteil Kalk kontrolliert – sechs werden festgenommen.

Bei zwei Razzien ist die Polizei in Köln erneut gegen mutmaßliche Diebesbanden vorgegangen. Sechs Verdächtige wurden bei der Kontrolle von insgesamt 169 Personen am Mittwochabend im Stadtteil Kalk festgenommen, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag sagte. Es seien mehr als 140 Handys überprüft worden.

Die Razzia konzentrierte sich auf Kneipen und Wettbüros, die als möglicher Rückzugsort von mutmaßlichen Straftätern insbesondere aus dem nordafrikanischen Raum gelten. Diese Gruppe steht verstärkt im Fokus der Ermittler, seit es in der Silvesternacht in Köln massenhaft zu Übergriffen auf Frauen und zu Diebstählen kam. Seit Jahresanfang war es nach Angaben der Sprecherin bereits die vierte Razzia in Kalk.

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Vier der am Mittwoch Festgenommenen seien bereits per Haftbefehl gesucht worden. Die anderen zwei Männer hielten sich offenbar illegal in Deutschland auf. An der Razzia beteiligten sich auch Mitarbeiter des Zolls und städtischer Behörden.

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