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Tod von "Grumpy Gertie" Eine Stadt sucht einen Gänsemörder

Grumpy Gertie war das Maskottchen des englischen Örtchens Sandon - bis jemand kam und die Gans erschoss. Nun soll das Verbrechen aufgeklärt werden – mit einer fetten Belohnung und einer Exhumierung.

Ein lukratives Angebot soll eine Stadt auf der Suche nach dem Mörder einer Gans unterstützen. 250.000 Pfund (über 317.000 Euro) würden demjenigen winken, der hilft, die Verantwortlichen zur Strecke zu bringen - das versprach ein aufgebrachter Mann namens Peter Hunt aus dem südöstlichen Sussex, um die "abscheulichen Killer" zu schnappen, wie der britische Sender BBC berichtet.

Das Maskottchen der Kleinstadt Sandon im englischen Hertfordshire war seit elf Jahren geliebtes Mitglied der Gemeinde und ist sogar auf dem Ortsschild abgebildet, wie das Lokalblatt "Hertfordshire Mercury" berichtet.

Meistens habe sich der Vogel, der keinen offiziellen Namen hatte, aber auch "Grumpy Gertie" genannt wurde, in einer alten Telefonzelle aufgehalten, um das städtische Treiben zu beobachten.

Die Bewohner von Sandon sind geschockt. (Foto: Twitter/Gay Ayton)

Das Tier sei zur Paarungszeit mitunter etwas schwierig gewesen, da es dann rigoros versucht habe Leute davon abzuhalten, Post in den Briefkasten zu werfen. Doch der Tag, an dem "Grumpy Gertie" tot aus einem Teich geborgen wurde, glich einem Schock. Ein Augenzeuge habe dem Finder George Wallbridge laut dem "Hertfordshire Mercury" berichtet, die Gans sei von einem blauen Geländewagen aus erschossen worden.

Die Menschen in Sandon seien erschüttert, berichtet das Blatt. "Grumpy Gertie" war in dem Ort mit der Hand aufgezogen worden. Das Tier habe manchmal mitten auf der Straße gestanden, um den Verkehr anzuhalten, so dass die Enten mit ihren Küken passieren konnten, so die BBC.

Die Gans setzte sich aktiv für den Schutz von Entenküken ein. (Foto: Gay Ayton)

"Die Dorfbewohner sind alle sehr traurig und angewidert. Die Schüler waren aufgelöst, als die Direktorin ihnen davon erzählte", sagte Anwohnerin Gay Ayton gegenüber dem "Hertfordshire Mercury". Das Tier wurde neben dem Teich beerdigt und Trauernde haben Blumen in die Telefonzelle von "Grumpy Gertie" gelegt.

Bei einer BBC-Radioshow erklärte Anwohnerin Jean Handley das Dorf sei "erzürnt". In der gleichen Sendung rief Peter Hunt an, um mit 250.000 Pfund für sachdienliche Hinweise zu dem Fall zu werben. Moderator Jeremy Vine bat jedoch um Vorsicht, was diese Summe betrifft, und erzählte dem Mediendienst "BuzzFeed", dass sich seither schon mehrere Menschen als die Gänsemörder ausgegeben hätten, um die Belohnung einzustreichen.

Die Polizei in Hertfordshire geht dem Fall gemeinsam mit einer Tierschutzorganisation nach. Doch sei das Tier begraben worden, bevor Beamte am Tatort eintrafen, darum müsse es exhumiert werden, sagte ein Polizeisprecher der BBC. "Wenn der Kadaver untersucht wird, und sich wirklich festlegen lässt, dass der Vogel erschossen wurde, ermitteln wir natürlich."

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